18.03.2026 (mehrtägig), Essen

Zukunft Stahl 2026

Europas Industrie im Umbruch:
Neue Märkte, neue Technologie, neue Partner

Frühbucherpreis verfügbar
Handelsblatt Jahrestagung

Die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung verändern die Spielregeln für Europas Stahlindustrie grundlegend. Geopolitische Spannungen, neue Handelsbarrieren und der wachsende Fokus auf wirtschaftliche wie militärische Resilienz rücken industrielle Kernbranchen ins strategische Zentrum. Stahl steht dabei als Schlüsseltechnologie besonders im Fokus – im Spannungsfeld zwischen Zollpolitik, Schutz kritischer Infrastrukturen, Energieversorgung und der Debatte um europäische Souveränität.

Gleichzeitig fordert der Dekarbonisierungsdruck neue technologische Wege – vom grünen Stahl ohne Wasserstoff bis zu digitalen Produktionsmethoden auf Basis von KI. Neue Märkte jenseits der Automobilindustrie, etwa im Infrastruktur- und Verteidigungsbereich, gewinnen an Bedeutung. Die Branche muss dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technologisch und politisch ihre Position behaupten.

Wie verändert sich die Rolle der Stahlindustrie in einem Europa, das seine Abhängigkeiten neu bewertet?

Welche industriepolitischen Weichenstellungen in Handel, Verteidigung, Energie und Technologie braucht es, um Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit zugleich zu sichern?

Und wie navigiert eine Branche, die im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Renationalisierung steht, ihren Weg in eine klimaneutrale Zukunft?

Zukunft Stahl 2026 bringt die relevanten Akteure zusammen – für einen kritischen, praxisnahen Dialog über strategische Neuausrichtung, technologische Innovation und geopolitische Resilienz in einem Europa im Wandel.

Sie haben Interesse an einer digitalen Teilnahme?: Kontaktieren Sie bitte

Sie haben Interesse an einer digitalen Teilnahme?
Kontaktieren Sie bitte r.irlinger@handelsblattgroup.com

Folgende Speaker haben ihre Teilnahme für 2026 bestätigt:

Hans van den Berg - CEO Tata Steel Nederland
Hans van den Berg CEO – Tata Steel Nederland
Dr. Marie Jaroni - Chief Executive Officer Thyssenkrupp Steel Europe AG
Dr. Marie Jaroni Chief Executive Officer – Thyssenkrupp Steel Europe AG
Mirko Loos - Vice President, Commodity Management Metallics Rheinmetall Group Purchasing
Mirko Loos Vice President, Commodity Management Metallics – Rheinmetall Group Purchasing
Anke Rehlinger - Ministerpräsidentin des Saarlands, SPD-Landesvorsitzende, stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende
Anke Rehlinger Ministerpräsidentin des Saarlands, SPD-Landesvorsitzende, stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende

Networking-Abend auf Einladung von Accenture

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages lädt Accenture alle Teilnehmenden zu einem entspannten Networking-Abend ein. Bei ausgewählten Drinks und kleinen Köstlichkeiten haben Sie die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte in der Branche zu knüpfen.

Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit Ihnen.

Impressionen 2025

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Grüner Stahl ist nur wettbewerbsfähig mit einem verlässlichen Industriestrompreis von 3 bis 6 ct/kWh.

Dr. Alexander Becker
Dr. Alexander Becker CEO, Georgsmarienhütte Holding GmbH

Supply-Chain-Resiliance und die Folgen einer zunehmenden Deglobalisierung müssen dringend auf die strategische Agenda der europäischen Stahlindustrie. Die Aufmerksamkeit für die erfolgskritischen Risiken in der eigenen Lieferkette ist noch ausbaufähig.

Kai Portmann CEO, ERFTCARBON GmbH

Wir brauchen eine klare Industrieagenda – bezahlbare Energiepreise, stabile Rahmenbedingungen und gezielte Investitionen in Innovation und Dekarbonisierung. Nur so kann die neue Bundesregierung den Industriestandort Deutschland nachhaltig sichern.

Prof. Dr. Rainer Lindner
Prof. Dr. Rainer Lindner Vorsitzender des Vorstands, Heine + Beisswenger Stiftung + Co. KG

er Stahlrecyclingverband BDSV setzt sich für einen konstruktiven Dialog mit der Stahlindustrie ein, der durch den Einsatz unserer wichtigen Rohstoffe die Transformation der Branche weiter vorantreibt. Dieser Dialog ist ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigen Kooperation und Partnerschaft im Rahmen der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und trägt zugleich zur Erreichung der Klimaziele bei.

Dr. Claudia Conrads
Dr. Claudia Conrads Hauptgeschäftsführerin, Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV)

Die Stahlindustrie hört nicht nach der Erzeugung auf. Hunderte Unternehmen und tausende Beschäftige der weiterverarbeitenden Industrie stehen vor enormen Herausforderungen in internationalen Märkten. Ohne diese Mittelständler fehlt der Industrie das Rückgrat und Lieferketten würden zusammenbrechen. Es wird Zeit für eine Wirtschaftswende und realistische Bekenntnisse zur deutschen Stahlindustrie.

Carsten Bleck
Carsten Bleck CEO, Andernach & Bleck GmbH & Co. KG

Die Nähe zu grüner Energie wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Stahl. Das verschafft unserem Standort an der Nordsee einen deutlichen Vorteil.

Hans van den Berg
Hans van den Berg CEO, Tata Steel Nederland

Die voestalpine gilt seit Jahrzehnten als Umweltbenchmark in der Branche. Mit greentec steel haben wir einen klaren Plan zur Transformation unserer Stahlproduktion. Bereits ab 2027 werden wir teilweise von der traditionellen Hochofenroute auf eine grünstrombasierte Elektrolichtbogentechnologie umstellen und so bis 2029 rund 30 % unserer Emissionen einsparen. greentec steel ist damit das größte Klimaschutzprogramm in Österreich.

Herbert Eibensteiner
Herbert Eibensteiner CEO, voestalpine AG
Das aktuelle Handelsblatt Journal die Zukunft der Industrie

Ein Zukunftsplan für Deutschland

Diesen braucht es dringend, denn „Made in Germany“ ist in Gefahr. Die Liste der Herausforderungen am Industriestandort Deutschland ist lang und komplex – Hohe Energiepreise, hohe Arbeitskosten, hohe Steuern, überbordende Bürokratie und fehlende Fachkräfte. Aber wie stellen wir uns zukunftssicher auf? Wie bleiben wir wettbewerbsfähig? Zum einen benötigen wir langfristig verlässliche und gute Standortbedingungen. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir ein Land der Dichter und Denker sind. Es gibt mehr Innovationen, kluge Ideen und gute Strategien als gemeinhin bekannt. Die Rohstoffe der Zukunft sind smarte Daten und KI, damit müssen wir ins Rennen gehen.
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Ansprechpartner
Tobias Schalamon Sponsoring & Partnerschaften
Dirk Löhrer Kundenberatung & Anmeldung
Veranstalter

Euroforum Deutschland GmbH

Zukunft Stahl 2026
18.03.2026 – 19.03.2026 | Oktogon, Essen