18.03.2026 (mehrtägig), Essen & Digital

Zukunft Stahl 2026

Europas Industrie im Umbruch:
Neue Märkte, neue Technologie, neue Partner

Event beendet
Handelsblatt Jahrestagung

Die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung verändern die Spielregeln für Europas Stahlindustrie grundlegend. Geopolitische Spannungen, neue Handelsbarrieren und der wachsende Fokus auf wirtschaftliche wie militärische Resilienz rücken industrielle Kernbranchen ins strategische Zentrum. Stahl steht dabei als Schlüsseltechnologie besonders im Fokus – im Spannungsfeld zwischen Zollpolitik, Schutz kritischer Infrastrukturen, Energieversorgung und der Debatte um europäische Souveränität.

Folgende Speaker haben u.a. ihre Teilnahme für 2026 bestätigt:

Jürgen Barke - Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlands
Jürgen Barke Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlands
Dr. Marie Jaroni - Chief Executive Officer Thyssenkrupp Steel Europe AG
Dr. Marie Jaroni Chief Executive Officer – Thyssenkrupp Steel Europe AG
Jeroen Klumper - Director Sustainable Transition Tata Steel Nederland
Jeroen Klumper Director Sustainable Transition – Tata Steel Nederland
Mirko Loos - Vice President, Commodity Management Metallics Rheinmetall Group Purchasing
Mirko Loos Vice President, Commodity Management Metallics – Rheinmetall Group Purchasing

Networking-Abend auf Einladung von Accenture

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages lädt Accenture alle Teilnehmenden zu einem entspannten Networking-Abend ein. Bei ausgewählten Drinks und kleinen Köstlichkeiten haben Sie die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte in der Branche zu knüpfen.

Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit Ihnen.

Der Druck auf die deutsche Stahlindustrie ist enorm, doch mit einer klugen Industriepolitik, die heimische Hersteller und grüne Produktionsverfahren unterstützt, können wir uns im internationalen Wettbewerb jetzt eine gute Position verschaffen.

Sabine Nallinger
Sabine Nallinger Vorständin, Stiftung Klimawirtschaft

Supply-Chain-Resiliance und die Folgen einer zunehmenden Deglobalisierung müssen dringend auf die strategische Agenda der europäischen Stahlindustrie. Die Aufmerksamkeit für die erfolgskritischen Risiken in der eigenen Lieferkette ist noch ausbaufähig.

Kai Portmann CEO, ERFTCARBON GmbH

Die grüne Stahlerzeugung ist für den Übergang auf eine nachhaltige Industrie von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig haben die Stahlproduktionsstandorte als Ankerkunden für Wasserstoff eine hohe systemische Bedeutung.

Prof. Dr. Manfred Fischedick Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Zwei Volkswirtschaften, ein Binnenmarkt: Deutschland und Frankreich müssen Europas gemeinsame Industrie stärken.

Stefan Rauber
Stefan Rauber Vorstandsvorsitzender von Dillinger und Saarstahl, Vorsitzender der Geschäftsführung – SHS-Stahl-Holding-Saar

Grüne Schiene: ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft

Dr. Nadine Artelt
Dr. Nadine Artelt Sales Director Saarstahl & CEO, Saarstahl Rail

Grüner Stahl ist nur wettbewerbsfähig mit einem verlässlichen Industriestrompreis von 3 bis 6 ct/kWh.

Dr. Alexander Becker
Dr. Alexander Becker CEO, Georgsmarienhütte Holding GmbH

Impressionen 2025

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Ein Zukunftsplan für Deutschland

Diesen braucht es dringend, denn „Made in Germany“ ist in Gefahr. Die Liste der Herausforderungen am Industriestandort Deutschland ist lang und komplex – Hohe Energiepreise, hohe Arbeitskosten, hohe Steuern, überbordende Bürokratie und fehlende Fachkräfte. Aber wie stellen wir uns zukunftssicher auf? Wie bleiben wir wettbewerbsfähig? Zum einen benötigen wir langfristig verlässliche und gute Standortbedingungen. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir ein Land der Dichter und Denker sind. Es gibt mehr Innovationen, kluge Ideen und gute Strategien als gemeinhin bekannt. Die Rohstoffe der Zukunft sind smarte Daten und KI, damit müssen wir ins Rennen gehen.
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Veranstalter

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Zukunft Stahl 2026
18.03.2026 – 19.03.2026 | Oktogon, Essen