Was ist Ihrer Meinung nach aktuell die größte Herausforderung in der Absicherung im Baufinanzierungsgeschäft?

Die größte Herausforderung ist aus meiner Sicht, dass die Absicherung existenzieller Risiken bei einer Baufinanzierung noch zu selten von Anfang an mitgedacht wird. Viele Menschen beschäftigen sich intensiv mit Zinsen, Laufzeiten und der passenden Immobilie. Was passiert, wenn das Einkommen durch Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder einen Todesfall plötzlich wegfällt, gerät dagegen oft in den Hintergrund.

Unsere Studie zeigt: Weniger als 20 Prozent der Befragten setzen sich mit diesen Szenarien konkret auseinander. Dabei bleibt die monatliche Finanzierungsrate bestehen, auch wenn sich die persönliche Lebenssituation unerwartet verändert. Genau darum geht es: Baufinanzierung und Absicherung sollten gemeinsam betrachtet werden. Wer den Traum vom Eigenheim langfristig schützen möchte, sollte auch vorsorgen, damit die Finanzierung in schwierigen Lebensphasen tragfähig bleibt. Das schafft Sicherheit und gibt Familien zusätzliche Stabilität.

Wie lautet Ihre Antwort darauf, d.h. wie lauten Ihre Maßnahmen?

Wir machen Absicherung zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Baufinanzierung und senken so die Hemmschwelle, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.
Mit BaufiClever bieten wir einen modularen Schutz bei Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Tod, der direkt in die digitale Strecke für Vermittler integriert ist. So lässt sich das Thema einfach und ohne zusätzliche Prozessschritte in die Beratung einbinden.

Gleichzeitig qualifizieren wir Vermittler gezielt weiter. Die Ergebnisse der Studie sprechen für sich: Wer aktiv auf Absicherungsmöglichkeiten angesprochen wird, entscheidet sich häufig dafür. Genau darum geht es: Kundinnen und Kunden dabei zu unterstützen, ihr Eigenheim langfristig abzusichern.

Verraten Sie uns etwas über sich, das wir bisher nicht wussten (zB ein ungewöhnliches Hobby, einen Kindheitstraum o.ä)?

Was viele nicht wissen: Mir ist lebenslanges Lernen wirklich wichtig – und ich setze es auch um: jedes Jahr nehme ich mir dafür bewusst ein neues Projekt vor. Dieses Jahr habe ich Glück, es geht um ein echtes, persönliches Faible:

Ich mache berufsbegleitend eine Sommelier-Ausbildung und starte gerade in Modul zwei.

Und die Ausbildung hat super viele Vorteile – ich kann bei geschäftlichen Dinners die passendsten Weine auswählen, es ist ein großartiges Gesprächsthema abseits des reinen Business-Alltags, und ganz ehrlich: Sehr guter Wein schmeckt einfach fantastisch.