Neue Technologien beschleunigen die Rüstungstransformation

Advertorial Artikel aus dem Handelsblatt Journal Defense

Die europäische Verteidigungsindustrie befindet sich unter einem permanenten Innovationsdruck. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Produktion in kürzester Zeit hochzufahren, während Lieferengpässe, Fachkräftemangel und historisch gewachsene Prozesse oft ein kontrolliertes, langsameres Tempo erfordern. Wenn wichtige Komponenten oder Informationen entlang der Lieferkette nicht rechtzeitig verfügbar sind, können kritische Programme vollständig ins Stocken geraten.

Neue Technologien und neue Formen der Zusammenarbeit helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen. Datengetriebene Prozesse, künstliche Intelligenz, Plattformen und digitale Ökosysteme können eine Grundlage für mehr Transparenz, höhere Resilienz und schnellere Produktionszyklen bieten.

Ein Bild aus der Praxis macht die Herausforderung greifbar: Ob der Integrator, der Abrufmengen noch per Excel an seinen Zulieferer meldet, oder der Zulieferer, der Materialverfügbarkeiten zeitverzögert und manuell zurücksendet – beide stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen. Am Beispiel dieses Szenarios werden im Folgenden die drei Handlungsfelder beschrieben, in denen in den nächsten zwölf Monaten etwas zu tun ist: Datentransparenz, Plattformintegration und vertrauenswürdige Ökosysteme.

Daten sorgen für Transparenz in der Verteidigungsindustrie

Die Lieferketten der Verteidigungsindustrie sind hochkomplex und zunehmend anfällig für geopolitische Risiken. Spezialmaterialien, Elektronikkomponenten, Sensorik oder Antriebssysteme stammen von hochspezialisierten Zulieferern, deren Produktionskapazitäten begrenzt sind. Wenn kritische Komponenten fehlen, stehen ganze Produktionslinien still – Transparenz über Materialverfügbarkeiten, Lieferzeiten und Risiken wird deshalb zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Digitale Plattformen und moderne Datenaustauschmodelle helfen, Informationen über organisatorische Grenzen hinweg sicher verfügbar zu machen. Technologien wie KI und hybride Cloud-Architekturen unterstützen Unternehmen dabei, Lieferketten resilienter und gleichzeitig effizienter zu gestalten. Dort, wo strengste Anforderungen erforderlich sind, helfen souveräne Infrastrukturmodelle, dass sensible Daten unter der Kontrolle des jeweiligen Unternehmens bleiben.

Plattformintegration verbessert Geschwindigkeit und Produktionsoutput

Integrierte Datenplattformen schaffen die Grundlage für schnellere Entscheidungen auf Basis konsistenter Informationen statt isolierter Annahmen. Digitale Zwillinge helfen zusätzlich dabei, komplexe Systeme über ihren gesamten Lebenszyklus besser zu verstehen: Wartungsdaten, Produktionsparameter und Einsatzinformationen fließen zusammen und verbessern sowohl Verfügbarkeit als auch Wartbarkeit.

Plattformen treiben industrielle Skalierung im Ökosystem

Kein Unternehmen kann die Herausforderung, Produktionskapazitäten schnell auszubauen und dabei höchste Sicherheits- und Qualitätsanforderungen einzuhalten, allein bewältigen. Plattformen helfen dabei, Daten, Prozesse und Partner sicher miteinander zu vernetzen und ermöglichen eine engere Zusammenarbeit zwischen Integratoren, Herstellern, Zulieferern, Technologiepartnern und öffentlichen Auftraggebern.

Künstliche Intelligenz spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Damit KI im Verteidigungsumfeld vertrauenswürdig eingesetzt werden kann, braucht es eine durchgängige KI-Plattform mit einer dedizierten Governance- Schicht, einer integrierten Datenschicht und einer offenen Modellschicht, die es Unternehmen ermöglicht, verschiedene Modelle flexibel einzusetzen, darunter auch Open-Source-Modelle. Agentische KISysteme können helfen, Routineaufgaben zu automatisieren und hochspezialisierte Fachkräfte zu entlasten. Wer Produktions-, Liefer- und Betriebsdaten schneller verfügbar machen kann, gewinnt an Geschwindigkeit.

Transformation der Verteidigungsindustrie setzt sich fort

Die Verteidigungsindustrie war schon immer technologiegetrieben. Heute gewinnen digitale Technologien jedoch zusätzlich an strategischer Bedeutung. Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien, Automatisierung und Quantum Computing schaffen neue Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Entwicklung und Produktion bis hin zu Wartung und Betrieb komplexer Systeme. Quantum Computing verspricht, komplexe Material-, Strömungs- oder Fertigungssimulationen künftig deutlich schneller durchführen zu können und Entwicklungszyklen erheblich zu verkürzen.

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IBM

Kein Unternehmen kann die Herausforderung, Produktionskapazitäten schnell auszubauen und dabei höchste Sicherheits- und Qualitätsanforderungen einzuhalten, allein bewältigen

Marcus AbelAccount Partner Defense Industrie, IBM DACH
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