Interview mit Georg Huber, Vorstandsvorsitzender und Gesellschafter von HUBER

GWP/Handelsblatt: Warum nehmen Sie an der Handelsblatt-Konferenz „Wirtschaftsfaktor Wasser“ teil?

Georg Huber: Die Konferenz bringt genau die Menschen zusammen, mit denen wir gemeinsam etwas bewegen können: Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Als Vorstandsvorsitzender der HUBER SE und Mitglied des Vorstands von German Water Partnership ist es mir wichtig, dass die Wasserwirtschaft in diesem Dialog nicht nur vorkommt — sondern eine starke Stimme hat. Wasser ist kein Nischenthema. Es ist eine der zentralen Infrastrukturfragen unserer Zeit.

GWP/Handelsblatt: Wofür steht HUBER?

Georg Huber: HUBER steht für über 150 Jahre Erfahrung in der Wasser- und Abwasserbehandlung — als Familienunternehmen aus Bayern, das weltweit denkt. Mit über 65.000 installierten Anlagen in mehr als 60 Ländern wissen wir: Verlässlichkeit und Qualität sind keine Selbstverständlichkeit. Unser Ziel ist es, Ressourcen zu schützen und gleichzeitig wirtschaftlich effiziente Systeme bereitzustellen — und das nicht als Lippenbekenntnis, sondern weil wir als Familienunternehmen langfristig denken müssen

GWP/Handelsblatt: Welche Rolle spielt die Wasserwirtschaft angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Urbanisierung?

Georg Huber: Wasser ist die Grundlage von allem — von Gesundheit, von Wirtschaft, von gesellschaftlichem Zusammenhalt. Der Klimawandel und die Urbanisierung machen deutlich, wie verletzlich unsere Infrastrukturen sind. Aber ich sehe darin auch eine große Chance: Unternehmen wie HUBER können mit intelligenten Technologien und ressourcenschonenden Prozessen einen echten Beitrag leisten. Wir arbeiten täglich daran, Systeme zu entwickeln, die nicht nur heute, sondern auch in 30 Jahren noch zuverlässig funktionieren.

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