Zeitenwende jetzt konkret
Der Angriff Russlands auf die Ukraine und zuletzt auch die Ereignisse in Israel waren ein Weckruf für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Deutschland und Europa. Lange Zeit undenkbar, stehen seither Fragen der Verteidigungsfähigkeit und der Rüstungspolitik ganz oben auf der politischen Agenda. Das erste Jahr der „Zeitenwende“ war geprägt von vielen Ankündigungen und wenig Umsetzung. Im zweiten Jahr werden viele Vorhaben konkreter. Auch die EU rückt die Rüstungsindustrie in den Fokus.
Doch reichen die derzeitigen Anstrengungen aus, um die gestiegenen Anforderungen an die Landes- und Bündnisverteidigung zu erfüllen? Wie müssen und können sich die aktuellen Strukturen und Apparate verändern? Wie sehen die langfristigen Perspektiven für Bundeswehr und Rüstungsindustrie aus?
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In der Demokratie kommt vor der Wehrhaftigkeit die Wahrhaftigkeit. Wir müssen endlich die Welt sehen, wie sie ist: Voller Kriege und Konflikte, bedroht von globalen Entwicklungen wie Klimawandel und Migrationsdruck. Wenn es uns als Gesellschaft nicht gelingt, diese Risiken anzuerkennen und gemeinsam die Konsequenzen zu ziehen, kann die nächste Krise unsere letzte sein.
Oberst André WüstnerBundesvorsitzender, Deutscher BundeswehrVerband e.V.Eine wehrhafte Bundeswehr braucht eine starke, partnerschaftsfähige Verteidigungsindustrie.
Thomas GottschildGeschäftsführer, MBDA DeutschlandDas transatlantische Bündnis und die Zusammenarbeit mit den USA im Rahmen der NATO bleiben das unverzichtbare Fundament unserer kollektiven Verteidigung. Zugleich liegt es an der EU zu beweisen, dass sie in der Lage ist, ihre Werte zu verteidigen und ihre eigenen geopolitischen Interessen durchzusetzen. Es gilt, die Selbstverteidigungsfähigkeit Europas durch eine effektive Rüstungspolitik zu stärken. Dabei sollte ganzheitlich vorgegangen werden – von der Forschung, über Finanzierung bis zur Verwendung muss Verteidigung europäisch gedacht werden.
David McAllister MdEPVorsitzender des Auswärtigen AusschussesDer Kern von Software—defined Defence (SDD) ist das Ziel, die enormen Potentiale von Software für eine flächendeckende Leistungssteigerung der Bundeswehr zu nutzen.
Generalleutnant Michael VetterCIO, Bundesministerium der VerteidigungIn den zwei Jahren der Zeitenwende wurden viele wichtige Impulse gesetzt. Allerdings müssen alle Beteiligten in Politik und Wirtschaft bei der Umsetzung noch schneller werden. Damit die Industrie weiter erfolgreich ihren Beitrag leisten kann, müssen all die bekannten Projekte nun auch mit einer verstetigten Finanzierung hinterlegt werden.
Susanne WiegandVorsitzende der Geschäftsführung, RENK GroupDie Bedeutung des Weltraumes für militärische Zwecke nimmt unverändert zu. Ohne die Abstützung auf Satellitenkommunikation und ohne die von Satelliten bereitgestellten Geoinformationen und Aufklärungsdaten können Kriege im 21. Jahrhundert nicht mehr gewonnen werden. Der Cyber- und Informationsraum ist aufs Engste mit dem Weltraum verflochten und muss zukünftig stets gemeinsam mit Digitalisierung sowie „Multidomain Operations“ gedacht werden.
Vizeadmiral Dr. Thomas DaumInspekteur CIRDer russische Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die Ukraine begann mit einem Cyberangriff auf einen Satelliten-Betreiber im Weltraum. Der Krieg führt uns täglich vor Augen, wie essenziell und existenziell die Nutzung von Weltraumsystemen für die militärische Handlungsfähigkeit ist.
Matthias WachterGeschäftsführer, BDI-Initiative New SpaceVerteidigung besteht darin, dem Angreifer die Lust am Angriff zu nehmen. Dies geschieht präventiv durch Abschreckung. Moderne Streitkräfte müssen in der Lage und bereit sein, die Kosten eines Krieges so hoch zu treiben und die Hoffnung eines Aggressors, einen solchen zu gewinnen, so niedrig zu halten, dass der Frieden die einzige und beständige Option ist. Das erfordert neben Mindset und Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten auch das richtige Gerät mit den richtigen Fähigkeiten in nennenswerter Anzahl.
Marc A. WietfeldFounder & CEO, ARX Landsysteme GmbHDrohnen, autonome Waffen und KI sind keine Zukunftsvision mehr. Sie sind auf dem Schlachtfeld bereits angekommen. Der Krieg in der Ukraine zeigt uns das jeden Tag aufs Neue. Die Reaktion Europas kann deshalb nur eine strategische Investition in Deep-Tech und belastbare KI sein. Unser aller Engagement für Innovation und das Löschen veralteter Regularien wird entscheidend sein, um unsere Demokratien, Sicherheitsarchitektur und unsere Werte zu schützen. Die gezielte Förderung von Startups in der Verteidigungstechnologie durch Finanzierung und die Schaffung flexibler Vorschriften werden der Eckpfeiler für die Gestaltung einer starken europäischen Position inmitten dieser Transformation sein.
Florian SeibelCo-Founder & CEO, Quantum-Systems GmbHEin hybrides Event – maximale Flexibilität
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