27.10.2022 (mehrtägig), Düsseldorf & Digital

Dekarbonisierung in der Industrie 2022

Event beendet
Handelsblatt Jahrestagung

Klimaneutralität bis 2045 erfordert eine grundlegende Transformation

Der Umbau der Industrie – weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energiequellen und Rohstoffen – in den Zeiten des geopolitischen Umbruchs, ist gegenwärtig die zentrale Managementherausforderung.

Wie gelingen der nachhaltige Umbau und Aufbruch? Wie sehen die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen aktuell aus? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen bereits jetzt? Welche neuen Wertschöpfungspartnerschaften lassen sich erkennen? Und: wie gelingt es durch neue Preismodelle den Umbau auch ökonomisch positiv umzusetzen?

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Folgende Referent:innen habe ihr Teilnahme bereits zugesagt

Volker Backs Geschäftsführer – Speira GmbH Mehr Informationen

Nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium (Dipl.-Kaufmann) trat Volker Backs 1991 in die Vereinigte Aluminium Werke (VAW, später Hydro Rolled Products, und seit Juni 2021 Speira GmbH) ein und bekleidete dort verschiedene operative Management Positionen., u. a. Rohstoff- und Energiebeschaffung sowie Verantwortung für Aluminiumhütte Rheinwerk in Neuss. 2015 wurde er zum Geschäftsführer der heutigen Speira GmbH ernannt. Hier verantwortet er auch die politische Positionierung. So bekleidet er verschiedene Vorstandfunktionen in Branchen-/Industrieverbänden.

Markus Brügmann CEO – Rock Tech Lithium Inc. Mehr Informationen

Markus Brügmann ist seit Januar 2022 Chief Executive Officer der Rock Tech Lithium Inc, bei der er bereits bereits seit Anfang November 2021 als Head of Operations und Berater des Chairmans tätig war. Brügmann hat zuvor jahrelang bei großen internationalen Konzernen gearbeitet und dort globale Geschäftseinheiten aufgebaut und geführt. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Anlagenbau, Erneuerbare Energien, Batterieanwendungen und Wasserstoff. Vor seinem Engagement bei Rock Tech war Brügmann u.a. Chef der Geschäftseinheit Neue Technologien bei Mitsubishi Power und Group Vice President Microgrids & Distributed Generation beim Technologieunternehmen ABB. Bei Rock Tech Lithium ist er als CEO maßgeblich für Strategie des Gesamtunternehmens verantwortlich, unter anderem der Recycling- und Nachhaltigsstrategie, die Realisierung des ersten Lithiumhydroxid-Konverters in Europa und die Erschließung des Lithium-Vorkommens im kanadischen Ontario. Rock Tech Lithium wird den ersten europäischen Lithiumhydroxid-Konverter im brandenburgischen Guben errichten.

Roland Harings CEO – Aurubis AG Mehr Informationen

Roland Harings, geb. 1963, studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur 1989 begann er seine Berufstätigkeit bei der Webasto AG, Stockdorf, einem internationalen Zulieferer der Automobilindustrie. Nach verschiedenen Aufgaben und internationalen Einsätzen im Bereich Qualität, Entwicklung und Key Account Management bei Webasto wechselte er 1995 zu Alcan, einem Aluminiumerzeuger und Verarbeiter – zunächst als Leiter der Verkaufs- und Einkaufsabteilung der Sparte Motorkomponenten in Nürnberg und ab 1998 als Verantwortlicher für den Aufbau der Automobilsparte im Aluminium-Bandbereich. Nach dem Zusammenschluss der Firma Alcan mit Alusuisse im Jahr 2002 wurde Roland Harings verantwortlich für den Vertrieb Automobil der Firma Alcan in Europa. Von 2005 bis 2010 leitete er als General Manager das integrierte Aluminiumwalzwerk der Novelis in Sierre/Schweiz. Von 2010 bis 2014 verantwortete Roland Harings als Vice President das weltweite Automobilgeschäft der Novelis. Vor seiner Berufung in den Vorstand der Aurubis war Roland Harings CEO/Geschäftsführer der MKM GmbH, einem Hersteller von 280.000 Tonnen Kupfer-Halbzeugen mit ca. 1.200 Mitarbeitern in Hettstedt/Sachsen Anhalt. In dieser Zeit wurde das Unternehmen umfassend modernisiert und in 2018 erfolgreich an die KME verkauft. Roland Harings wurde mit Wirkung zum 20. Mai 2019 zum Vorstand berufen und ab dem 1. Juli 2019 als Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG bestellt.

Klemens Haselsteiner CEO-elect – STRABAG SE Mehr Informationen

Klemens Haselsteiner absolvierte ein betriebswirtschaftliches Bachelor-Studium an der De Paul University, Chicago, und startete seine Karriere 2004 bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in Österreich. Nach Absolvierung des Zivildiensts und Berufserfahrung bei einem russischen Industriekonzern trat er 2011 in den STRABAG Konzern in Russland ein. Ab 2015 war er bei der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaft Ed. Züblin AG, Direktion Stuttgart, tätig – zunächst als kaufmännischer Bereichsleiter für den Schlüsselfertigbau, ab 2018 als kaufmännischer Direktionsleiter. Klemens Haselsteiner ist seit 1.1.2020 Mitglied des Vorstands der STRABAG SE. Mit Wirkung zum 1.1.2023 wird Klemens Haselsteiner Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Ruth Heuss Senior Partnerin – McKinsey & Company
Uwe Lauber CEO – MAN Energy Solutions Mehr Informationen

Dr. Uwe Lauber ist seit dem 1. Januar 2015 Vorsitzender des Vorstands der MAN Energy Solutions SE. Seit Januar 2016 verantwortet er zudem das Ressort Technologie. Vor seinem Wechsel zu MAN Energy Solutions als Leiter der Business Unit Oil & Gas im Jahr 2010, war er in leitenden Positionen bei BOC Cryostar und Sulzer Turbo tätig. Seit Februar 2018 ist er Vorsitzender des Fachverbandes Motoren und Systeme des VDMA. Dr. Uwe Lauber studierte Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen in Konstanz, St. Gallen und Kronstadt.

Dr. Burkhard Naffin CEO – Fels-Werke GmbH
Dr. Kiri Trier Head of Sustainability Practice – Capgemini Invent Germany Mehr Informationen

Dr. Kiri Trier leitet als Senior Direktor das Beratungsportfolio des Nachhaltigkeitsmanagements für Capgemini Invent, der größten europäischen Strategieberatung. Mit über 15 Jahren industrieagnostischer Berufserfahrung unterstützt sie Unternehmen bei der Transformation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen, ESG konformen Produkten und Dienstleistungen. Sie doziert und publiziert zu aktuellen Herausforderungen im Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement, um bestehende Prozesse und Strukturen durch die Anwendung datengesteuerter Methoden und innovativer technologischer Lösungen zur optimieren. In Ihrem Nachhaltigkeitspodcast „Sustainability Drivers“ interviewt Sie Geschäftsführer, um sich den Fragen unserer Zeit zu stellen.
Sie promovierte im Bereich “Innovations- und Kreativitätsmanagement“ (rer. soc. oec.) an der Privatuniversität Schloss Seeburg, ist zertifizierte “Sustainability Managerin” (CSE) und hat 2018 die CAS Zertifizierung “Change & Innovation Manager” der Universität St. Gallen (HSG) erhalten.

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Ihre exklusive Abendveranstaltung im Rahmen der Jahrestagung: Dekarbonisierung meets Global Transition Award.

Eine ganz besondere Abendveranstaltung nach dem ersten Konferenztag: Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Jahrestagung Dekarbonisierung der Industrie 2022 sind herzlich eingeladen den Global Transition Award zu besuchen.

Die Erderwärmung und der damit einhergehende Klimawandel stehen auf Platz 1 der größten ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Allein in den letzten 100 Jahren ist die globale Temperatur um rund 1°C gestiegen. Diese Herausforderung erfordert eine umfassende Transformation der globalen Wirtschaft. Das Pariser Abkommen schreibt in diesem Zusammenhang die Erreichung des 1,5°C Ziels vor. Für Unternehmen ergibt sich hieraus die Notwendigkeit einer klimakonformen Neuausrichtung.

Derzeit gibt es keine standardisierte Methode, die eine Vergleichbarkeit der Unternehmensstrategien und im Rahmen der Dekarbonisierung ermöglicht. Gemeinsam mit dem Climate Tech Unternehmen right° suchen wir Unternehmen, die mit ihren Strategien zur Erreichung des 1,5°C Ziels schon heute beitragen. Der Global Transition Award legt den Grundstein für den neuen Klimastandard der deutschen Wirtschaft.

Ihre Gastgeber:innen

Sebastian Matthes Chefredakteur – Handelsblatt
Hannah Helmke Gründerin und Geschäftsführerin – Right°
Henrik Ljungström Managing Director – Capgemini Deutschland

Seien Sie dabei

  • Kritische Auseinandersetzung mit den wichtigsten Aspekten rund um das Thema Dekarbonisierung
  • Hochkarätige Sprecher und Sprecherinnen aus Politik, Wirtschaft und Industrie
  • Diskutieren Sie mit über unsere exklusive Digital-Plattform
  • Networking per Video-Chat und virtuelle Themenräume

Ein hybrides Event – maximale Flexibilität

Kurz erklärt

Was kann ich unter dem Format Hybride Events erwarten?

Ihre Vorteile einer Teilnahme live vor Ort

  • Professionelles Business Event: Seien Sie Teil eines exklusiven Event-Erlebnisses mit Vorträgen und Diskussionsrunden
  • Networking: In den Pausen und informelle Netzwerkmöglichkeiten im exklusiven Kreis. Treffen Sie die hochkarätigen Referenten:innen und Ihre Branchenkolleg:innen face-to-face und gehen Sie ins Gespräch
  • Wertvolle Kontakte: Treffen Sie Ihre Business Community vor Ort – natürlich corona-konform
  • Inhalte on-demand: Alle freigegebenen Inhalte jederzeit abrufbar zum Nachlesen

Ihre Vorteile einer Digital-Teilnahme

  • Auf den Punkt: Sie verfolgen die Highlights des Events als Live-Stream
  • Networking: Eine intuitive Plattform mit Chat-Optionen ermöglicht Interaktion und Vernetzung mit allen Teilnehmer:innen
  • Inhalte on-demand: Alle freigegebenen Inhalte jederzeit abrufbar zum Nachlesen
  • Maximale Flexibilität: Kein zusätzlicher Reise-, Zeit- und Kostenaufwand

Was Sie auf dieser Jahrestagung erwartet

  • Teilnehmer:innen auf Entscheiderebene, ca. 250 erwartete Personen
  • Referent:innen aus Wirtschaft, Politik und Forschung
  • Networking auf exzellentem Niveau, vor Ort und digital
  • Journalismus live, eine unabhängige Tagung in höchster Qualität

Erwartete Teilnehmerzusammensetzung

Die aktuellen Entwicklungen auf den Energiemärkten verdeutlicht einmal mehr: Dekarbonisierung ist eine Herausforderung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Für die Industrie bedeutet das, die immense Aufgabe zunehmend klimaneutral zu produzieren. Die Investitionen, die dazu notwendig sind, müssen sich nicht nur lohnen, der Staat muss auch das Seine zur Verschlankung von Planungs- und Genehmigungsprozessen tun. Wir sind uns der Verantwortung der Bundesregierung bewusst, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu gewährleisten und setzen auch eigene investive Akzente. Wichtig ist dabei nicht nur der Blick nach Deutschland, sondern auch auf unsere Partner und Wettbewerber im europäischen und internationalen Umfeld. Die starke industrielle Basis ist Grundlage unseres Wohlstands, den wir auch unter veränderten Rahmenbedingungen erhalten müssen.

Katja HesselParlamentarische Staatssekretärin, Bundesfinanzministerium

Um grünen Stahl zu produzieren entsteht eine neue Wertschöpfungskette in bisher unbekannten Dimensionen. Doch es gibt viele Herausforderungen auf dem Weg zur Grün-Stahl-Produktion. Hier ist eine Anpassung des politischen Rahmens zur erfolgreichen Transformation erforderlich. Die Stahlindustrie befindet sich vor einer historischen Herausforderung. Aber wir haben einen Plan und werden ihn umsetzen, denn ohne Stahl ist die Energie- und Mobilitätswende nicht zu schaffen.

Jonathan WeberCOO Dillinger und Saarstahl sowie Geschäftsführer SHS – Stahl-Holding-Saar

Komplexität behindert Zirkularität. Derzeit ist es noch zu schwer für Unternehmen, Kreisläufe zu schließen und nachhaltig zu wirtschaften – vor allem im Hinblick auf Zero Waste und Net Zero. Das liegt an zu hoher Komplexität, mangelnder Transparenz und fehlender Standardisierung. Unternehmen müssen über diese operativen Herausforderungen hinausdenken und Digitalisierung in den Mittelpunkt ihres Nachhaltigekeitsansatzes stellen. Nur so kann eine Kreislaufstrategie entwickelt werden, die in der realen Welt funktioniert. Denn eines ist klar: Die Kreislaufwirtschaft ist unsere Zukunft.

Gary LewisMitbegründer und CEO, Resourcify

Wenn es darum geht, Leid durch Klimazerstörung in den Rest der Welt exportieren, ist die deutsche Industrie immer noch ganz vorne mit dabei. Um Katastrophen in der Zukunft zu minimieren, muss sich die Geschwindigkeit der Transformation deswegen jetzt strikt an den Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens orientieren. Expert*innen sind sich einig, dass in Deutschland dafür schon 2035 Klimaneutralität erreicht werden muss – 10 Jahre früher, als es momentan anvisiert wird.

Pauline BrüngerKlimaaktivistin, Mitgründerin, Fridays for future

Deutschland ist Weltmeister im Regulieren, aber schlecht in der geopolitischen Rohstoffsicherung. Wenn es nicht gelingt, Zugänge zu strategisch wichtigen Rohstoffen zu sichern, ist die Energiewende in Gefahr und neue Abhängigkeiten drohen.

Jakob KullikPolitikwissenschaftler, Technischen Universität Chemnitz

Unsere Flexibilitätsvermarktung ist die einzige CO2 einsparende Maßnahme mit der Unternehmen ab Tag 1 Geld verdienen können – mit bestehenden Anlagen, ohne große Investitionen und ohne Komfortverlust. Wir reagieren markpreisbasiert und Millisekunden schnell auf die Verfügbarkeit von Erneuerbaren am Intraday-Handel. Das heißt zum Beispiel: Weht viel Wind, scheint viel Sonne – sind die Preise an der Strombörse günstig. Dann kaufen wir für unsere Kunden vollautomatisch Strom ein und fahren deren Produktionsanlagen hoch oder Stromerzeuger runter. So gleichen wir den Prognosefehler der Erneuerbaren aus und reduzieren mittelbar CO2. Gleichzeitig profitieren unsere Kunden von reduzierten Energiekosten oder erzielten Erlösen.

Christian HövelhausCEO, ESFORIN SE

Einfach weiter machen“ können wir uns weder ökologisch noch ökonomisch leisten: Die Bau- und Immobilienbranche verursacht 38 Prozent der CO2-Emissionen weltweit. Unser Ziel ist es, diese Industrie mit intelligenten Lösungen zu dekarbonisieren. Und als Strabag 2040 komplett klimaneutral zu sein.

Klemens HaselsteinerCEO-elect, STRABAG SE

Wie wir die Herausforderungen eines Umbaus von Wirtschaft und Gesellschaft meistern, ohne das es zu sozialen und ökonomischen Disruptionen kommt.

Holger Löschstellvertretender Hauptgeschäftsführer, BDI

Ein Masterplan für den Weg zur Klimaneutralität ist zwar eine schöne Vorstellung, wird aber unwiederbringlich an der Realität scheitern. Wirtschafts- und Technologieentwicklung brauchen kein starres Korsett sondern stabile Rahmenbedingungen, die Innovationen und Wandel fördern.

Prof. Dr. Karen Pittelifo Zentrumsleiterin Energie, Klima und Ressourcen, Professur für Volkswirtschaftslehre, insbes. Energie, Klima und erschöpfbare natürliche Ressourcen

Die Digitalisierung gibt uns effektive Tools an die Hand, die wir für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft brauchen. Wir müssen sie nur nutzen.

Lubomila Jordanova CEO, Plan A

Nachhaltigkeit wird zum Produkt. Unternehmen müssen künftig in der Lage sein, die Auswirkungen Ihrer Produkte auf die Umwelt zu bestimmen und zu kommunizieren. Können sie das nicht, verlieren sie ihre Akzeptanz am Markt – egal ob B2B oder B2C.

Daniel BochnitschekCo-Founder & CEO, AllocNow GmbH

Investition statt Kompensation – Langfristige Dekarbonisierungsstrategien sichern die Rentabilität unter unsicheren Marktentwicklungen

Dr. Markus BohlayerGeschäftsführer und Co-Founder, path to zero
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