Sichere Zahlungen mit KI-Agenten: So sollten sich Unternehmen vorbereiten

Die Zeiten händischer Überweisungen und zeitaufwendiger Rechnungsbearbeitung sind vorbei: Schon heute können Unternehmenszahlungen schnell, sicher und automatisiert ablaufen. Mit digitalisierten Zahlungsprozessen können sich Betriebe strategisch für die Zukunft positionieren – denn KI-gestützte Zahlungslösungen sind auf dem Vormarsch.

Traditionelle Zahlungsprozesse in Unternehmen wirken in der modernen Arbeitswelt oft wie ein Bremsklotz. Fehlerhafte Lieferantenrechnungen erschweren die Buchhaltung, händische Überweisungen aus Excel-Listen sind langsam und umständlich. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das Flexibilität, Effizienz und Transparenz erfordert, werden digitalisierte Zahlungsprozesse deshalb immer wichtiger.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen zeigt, dass viele kleinteilige Prozesse längst automatisiert ablaufen können – sofern die Grundlagen stimmen. Die Digitalisierung ist der erste wesentliche Schritt, gerade für kleine und mittelständische Betriebe. Und das nicht nur in Bezug auf Zahlungen: Viele Unternehmen müssen ihre Prozesse insgesamt überdenken und ihre IT-Architektur modernisieren.

Für automatisierte Zahlungen und spezialisierte KI-Agenten braucht es Systeme, die eng miteinander verknüpft sind und nahtlos kommunizieren. Voraussetzung dafür ist eine geeignete technologische Basis: eine Plattform, die sich mit geringem Aufwand in bestehende Systeme integrieren lässt.

Effizientere Workflows: Vorteile digitalisierter Zahlungen

Digitalisierte Zahlungslösungen bieten Geschwindigkeit, Kontrolle und Sicherheit. Virtuelle Karten beispielsweise lassen sich im Gegensatz zu ihren physischen Pendants umgehend generieren und leicht in digitale Workflows einbinden, etwa innerhalb von ERP- oder Buchhaltungssystemen. Sie sind nicht an einzelne Mitarbeitende gebunden und gleichzeitig gezielt einsetzbar – etwa für bestimmte Lieferanten, temporäre Budgets oder projektbezogene Teams. Schnittstellen zu gängiger Buchhaltungssoftware, automatisierte Belegerfassungen und Echtzeitbenachrichtigungen reduzieren manuelle Schritte.

Zahlungen werden zunehmend Teil eines integrierten Workflows, der Einkauf, Buchhaltung und Controlling miteinander verbindet. Dafür vereinen Produkte wie die auf virtuellen Karten basierende Plattform Visa Commercial Pay verschiedene Programme, die den Zahlungsverkehr von Unternehmen vollständig automatisieren und jederzeit einen Überblick über alle B2B-Zahlungen bieten.

Kontrollierte Zahlungen mit KI-Agenten

Der automatisierte Zahlungsverkehr ist erst der Anfang: Die Zukunft ist agentisch. Menschliche Teammitglieder werden weiterhin Budgets verantworten, Abläufe koordinieren und den Gesamtüberblick behalten. Gleichzeitig werden KI-Agenten jedoch viele Arbeitsabläufe übernehmen und dadurch viele Prozesse schneller, sicherer und transparenter machen können. Im Unternehmen der Zukunft könnten verschiedene Agenten bis zu einer festgelegten Rechnungshöhe eigenständig Büromaterial einkaufen, Ausschreibungen anstoßen und Preisverhandlungen übernehmen.

Sicherheit, Transparenz und Kontrolle sind dabei besonders wichtig: Die KI-Kollegen handeln autonom, doch der Mensch definiert die Regeln und Sicherheitsstandards, kontrolliert die Zuverlässigkeit und entscheidet in wichtigen Fällen selbst.

Über das Netzwerk Visa Intelligent Commerce sollen KI-Agenten selbstständig und sicher Zahlungen vornehmen, sobald sie dafür authentifiziert wurden. Dafür hat Visa passende Schnittstellen (APIs) geschaffen. Ergänzend zu den Authentifizierungs-APIs setzt Visa Intelligent Commerce auf Tokenisierung als eine weitere Sicherheitsmaßnahme bei agentischen Zahlungen: Statt der Kredit- oder Debitkartennummer wird bei einer Transaktion ein Token übertragen. Diese Zahlenfolge gilt nur für einen bestimmten Zweck, etwa für einen einzelnen KI-Agenten.

Solide Basis für Zukunftstechnologien schaffen

Der Zahlungsverkehr entwickelt sich rasant. Es ist zu erwarten, dass Automatisierung und agentische KI dabei an Bedeutung gewinnen werden. Visa hat im letzten Jahr bereits Hunderte von sicheren, agentengesteuerten Transaktionen in Zusammenarbeit mit seinen Partnern durchgeführt.

Mittelständler sollten sich frühzeitig mit Finanzlösungen vertraut machen, die ihnen den strategischen Wechsel erleichtern. Weg von isolierten Prozessen, hin zum vernetzten Zahlungsverkehr. Es geht nicht nur um alltagstaugliche Werkzeuge, die Zahlungen, Ausgabenmanagement und Planung miteinander verknüpfen. Es geht auch darum, das eigene Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und den bevorstehenden Wandel aktiv mitzugestalten.