Der doppelte Druck auf die Baufinanzierung

Advertorial Artikel aus dem Handelsblatt Journal Banking 2025 vom 03.09.2025

Wie KI die Lücke füllt, wenn Erfahrung geht und Ineffizienz bleibt

In vielen deutschen Banken gibt es einen „Hermann“. Er ist der Kreditanalyst, der mit seinem unschätzbaren Erfahrungswissen das Rückgrat der Baufinanzierungsabteilung bildet. Seine nahende Pensionierung ist jedoch mehr als ein Personalwechsel; sie ist ein Symbol für die Wissenskrise, die durch den Fachkräftemangel die gesamte Branche erfasst.

Dieses Problem wird durch eine tiefere, systemische Prozesskrise verschärft, deren Ausmaß lange durch die Leistung solcher Experten kompensiert wurde. Die Realität ist ein System, in dem 70 Prozent der Arbeitszeit für die manuelle Prüfung und Übertragung von Daten aus über 30 Dokumenten verloren gehen und mehr als die Hälfte der Anträge unvollständig oder fehlerhaft eingereicht werden. Wenn erfahrene Analysten wie Herman das Unternehmen verlassen, wird diese Ineffizienz unüberschaubar und teuer, was die Wettbewerbsfähigkeit direkt beeinträchtigt.

Die strategische Antwort: Erneuern oder ergänzen?

Diese doppelte Belastung zeigt: Punktuelle Verbesserungen greifen zu kurz. Der einzig zukunftsfähige Weg ist eine strukturelle Erneuerung – der Ersatz fragmentierter Systeme durch ein intelligentes digitales Fundament, das für durchgängige Datenkonsistenz sorgt und nicht vom Einsatz Einzelner abhängt. Der Weg zu diesem Ziel muss jedoch kein monolithischer sein. Vorreiter im europäischen Baufinanzierungsgeschäft haben bewiesen, dass eine vollständige Erneuerung des Systems zu enormem Erfolg mit Effizienzsteigerungen von bis zu 60 Prozent führen kann.

Doch es gibt einen pragmatischeren Ansatz, der zugleich Ressourcen schont: intelligent vorzugehen, indem man ergänzt, was Experten wie Herman so effizient macht. Ein KI-Agent, der sich in bestehende Systeme integrieren lässt, kann routinemäßige Mustererkennung übernehmen, Dokumente verifizieren und Daten so strukturieren, wie Herman es tun würde – aber systemweit, vollautomatisiert und in Echtzeit.

Die Zukunft: Wissen als System

Beide Wege führen zu einem Endzustand, in dem der gesamte Prozess auf einer integrierten Plattform abläuft. Hier wird die Expertenlogik eines „Herman“ eingefangen und in automatisierte Workflows skaliert, um sein Wissen für alle verfügbar zu machen. Das Resultat ist nicht nur die Lösung der Krise, sondern ein neues Paradigma struktureller Effizienz und ein dauerhafter Wettbewerbsvorteil.

opercredits.com/de

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