Wie Licht und Sensordaten den Pflegealltag erleichtern

Advertorial

Artikel aus dem Handelsblatt Journal HEALTH vom 07.11.2023

Mehr Zeit für die Patientenfürsorge und mehr digitale Unterstützung stehen ganz oben auf den Wunschlisten der Pflegefachkräfte in Deutschland. Wir als Unternehmen sind darauf spezialisiert, mit Licht und Informationen die bestmöglichen Arbeitsplätze zu schaffen und haben uns zu den Anforderungen der Pflegebranche Gedanken gemacht. Dabei trafen wir auf diese Realitäten:

Wunsch und Wirklichkeit Wir alle kennen die Entwicklungsprognosen für unsere Gesellschaft: Wir altern rapide. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte. Es gibt immer mehr (ältere) Menschen, die von immer weniger Pflegekräften versorgt werden müssen. Diese Altersstruktur spiegelt sich auch in der Patientenstruktur unserer Krankenhäuser wider. Für 2030 wird erwartet, dass bereits 42 % der Patient:innen über 60 Jahre alt sein werden und 25 % über 80 Jahre.

Die knappe Personaldecke stellt eine Belastung für die Mitarbeitenden dar, die sich ursprünglich für einen Beruf entschieden haben, der sich um das Menschliche, das Kümmern um Andere dreht. Doch im Arbeitsalltag sind sie oft nur mit den notwendigen Maßnahmen beschäftigt und finden kaum bis gar keine Zeit zum Beispiel für aufmunternde Gespräche mit ihren Patient:innen.

Licht als Schlüsselkomponente

Welche Rolle spielt Licht in dieser Entwicklung? Licht ist für uns Menschen essenziell. Eine an die speziellen Bedürfnisse angepasste Beleuchtung unterstützt sowohl die Pflegenden in ihrem Arbeitsalltag als auch das Wohlbefinden und die Sicherheit für die Gepflegten. Gerade vor dem Hintergrund, dass auch in Kliniken immer mehr ältere Menschen stationiert sind, ist es wichtig, dass die Beleuchtung darauf ausgerichtet ist, deren Selbstständigkeit, Sicherheits- und Wohlbefinden zu erhöhen.

Im Alter verändert sich der Lichtbedarf durch die Eintrübung der Linse und die Vergrößerung der Pupillenweite. Ältere Menschen benötigen in der Regel mehr Licht als jüngere Menschen, um Details zu erkennen. Außerdem besteht eine höhere Blendempfindlichkeit und Kontraste können nicht mehr gut wahrgenommen werden. Eine Beleuchtung, die Kontraste besser darstellt, hilft älteren Menschen, Dinge besser zu erkennen und zu unterscheiden. Die Beleuchtung sollte gleichmäßig im Raum verteilt sein, um Schattenbildung und Blendung zu minimieren, denn Schattenwürfe können gefährliche Stolperfallen darstellen.

Pflegeeinrichtungen und Kliniken sollten Beleuchtungssysteme haben, die an verschiedene Aufgaben und Bedürfnisse angepasst werden können. Dimmbare Lichtsysteme oder verschiedene Lichtszenarien sind hilfreich.

Wo immer möglich, sollte Tageslicht in die Raumgestaltung einbezogen werden. Natürliches Licht erhöht das Wohlbefinden. Ergänzend dazu und insbesondere dort, wo Tageslicht wenig vorhanden ist, sollte eine biodynamische Beleuchtung zum Einsatz kommen: Ein künstliches Licht, das Beleuchtungsstärke und Lichtfarbe dynamisch im Tagesverlauf verändert. Es bringt die positive Wirkung des natürlichen Lichts in Innenräume und hilft dabei, das Wohlbefinden zu erhöhen, die innere Uhr zu takten und den Schlaf-Wachrhythmus zu stärken. Das ist insbesondere wichtig für Menschen, die viel Zeit in Innenräumen verbringen müssen – wie viele Pfleger: innen und Patient:innen.

Smartes Licht: Sensordaten für die Pflege

Eine Kombination aus Licht und Sensordaten stellt aus unserer Sicht eine optimale Synergie da, um dem Pflegepersonal Routineaufgaben zu erleichtern und die Lebens- bzw. Aufenthaltsqualität für die betreuten Personen zu steigern. Daher sehen wir die Beleuchtung als richtigen Platz für unterstützende Sensorik, weil sie damit genau dort ist, wo auch die Menschen sind.

Vor diesem Hintergrund haben wir die smarte Bettwandleuchte ZERA Bed LTX entwickelt: Die Leuchte hat fünf verschiedene Lichtszenarien, etwa zum Lesen oder für Pflegetätigkeiten. Das Nachtlicht schaltet sich zudem beim Aufsetzen der Patient:innen automatisch an. So können sie sich besser orientieren und sicherer im Raum bewegen. Bei sturzgefährdeten Patient:innen wird das Pflegepersonal zudem automatisch benachrichtigt, wenn die Person das Bett verlassen will. Es muss nicht regelmäßig selbst nachgesehen werden, ob alles in Ordnung ist.

Die Leuchte ist bereits auf mehreren Testflächen im Einsatz. Die Praxiserfahrungen zeigen, dass die Bewegungserfassung und Alarmierung zuverlässig sind. Stürze werden vermieden, das Patientenwohl wird gefördert und für das Pflegepersonal entsteht Zeit für andere Tätigkeiten.

Waldmann

Beleuchtung ist der richtige Platz für unterstützende Sensorik, weil sie genau dort ist, wo auch die Menschen sind.

Michael DoserKompetenz-Entwicklung Licht und Gesundheit, Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
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