Grüne und bezahlbare Versorgung der Zukunft: Mit Gas geht’s

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Die extremen Wetterereignisse der vergangenen Monate haben die Auswirkungen des Klimawandels stark in den Vordergrund gerückt. Gleichzeitig verdeutlichen Maßnahmen wie der CO2-Preis: Die Energiewende wird es nicht zum Nulltarif geben. Wie groß die Heraus-forderung ist, zeigt der Strommarkt. Im Juni ist die Bundesregierung endlich der Forderung vieler Experten und Verbände gefolgt und hat ihre Strombedarfsprognose bis 2030 um 15 Prozent auf 665 Terawattstunden erhöht: Damit räumt auch sie ein, dass der Strombedarf in der Bundesrepublik stärker steigt als bislang erwartet. Dieser Bedarf soll künftig vor allem mit Erneuerba-ren Energien gedeckt werden. Damit wird aber auch eine verlässliche und sichere Versorgung immer schwieriger.

So ging wegen der Wetterlage die Erzeugung von Wind-energie in der ersten Hälfte des Jahres, verglichen mit 2020, um rund 20 Prozent zurück. Die politische Fixie-rung auf grünen Strom, von der E-Mobilität bis zur Elektrifizierung des Wärmemarktes, führt so zu immer größeren Bedarfslücken. Sind Wind und Sonne im Über-fluss da, fehlen gleichzeitig Speichermöglichkeiten: Allein 2019 fiel ein ungenutzter Überschuss erneuerbaren Stroms an, mit dem man Berlin rund sechs Monate versorgen hätte können.

Mit Forschergeist die Energiewende stemmen
Je weiter sich unsere Energielandschaft verändert, desto deutlich wird: Allein mit grünem Strom wird es nicht ge-hen. Das muss es auch nicht, denn es gibt zahlreiche grüne Alternativen, die eine sinnvolle Elektrifizierung ergänzen können. Die wichtigste dabei ist der Energie-träger Gas. Mit Erdgas können schon heute schnell CO2-Einsparungen in allen Sektoren erzielt werden. Doch es geht noch grüner: Wo heute noch Erdgas durch unsere Leitungen fließt, wird künftig ein veränderter Energie-träger eingesetzt: Biogas, Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien aber auch klimaneutral gewonnener Wasserstoff aus Erdgas. Wir nennen das „grünes Gas“. Mit Forschergeist liefert die Gaswirtschaft technologische Innovationen und gibt stetig Impulse für die Energiewende.

Gerade in der immer komplexeren neuen Energiewelt ist grünes Gas der ideale Partner der Erneuerbaren. Es kann über lange Zeiträume gespeichert werden, ergänzt Windkraft und Photovoltaik bei Dunkelflauten und kann überall dort eingesetzt werden, wo die Elektrifizie-rung an Grenzen stößt. So z.B. in der Industrie, dem Gebäudebestand oder im Schwerlastverkehr. Dabei stellt sich die Branche auch der Herausforderung der Methan-emissionen. Das Treibhausgas Methan ist Hauptbestand-teil von Erdgas. Es entsteht aber auch in großen Mengen in der Landwirtschaft oder der Abfall- und Abwasserbehandlung. Die deutsche Gasindustrie hat in den vergan-genen 30 Jahren mit viel Aufwand die Methanemissio-nen um etwa 40 Prozent reduziert. Die gesamte Branche befindet sich in einem umfassenden Umbauprozess mit dem Ziel bis 2045 klimaneutral zu sein.

Bewährtes nutzen, die Akzeptanz der Energiewende stützen
Die Energiewende ist aber nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine gesellschaftliche. Kli-maschutz darf nicht heißen, dass Kosten zur Nebensa-che werden und alles neu gemacht werden muss. Klima-schutz sollte auf Bewährtem bauen und Energie nicht zu einem Luxusgut machen. Klimaschutz muss die Re-duzierung von CO2-Emissionen mit Bezahlbarkeit vereinen.

Rund die Hälfte aller deutschen Haushalte werden aktuell mit Gas zuverlässig und bezahlbar versorgt. Der Umstieg auf eine strombasierte Wärmeerzeugung trifft vor allem einkommensschwache Haushalte schwer. Studien zeigen, dass klimaneutrale Gase für das Heizen ins-besondere im Gebäudebestand oft die kostengünstigste Alternative für Eigentümer und Mieter darstellen. An-statt Millionen Heizsysteme auszuwechseln, ist der Schlüssel für eine faire Wärmewende die Dekarbonisierung der bestehenden Energieversorgung durch den Einsatz von Wasserstoff.

Die Weichen dafür stellt die Gaswirtschaft. Schon heute gibt es Gasheizungen auf dem Markt, die ohne zu-sätzliche Investitionen auf den Betrieb mit reinem Wasserstoff umgerüstet werden können. Auch der größte Teil unseres bestehenden Gasnetzes ist für den Transport von Wasserstoff bereit. Damit steht eine einsatzfähige und verlässliche Infrastruktur schon heute zur Ver-fügung. Die Gasbranche liefert praxisnahe und bezahl-bare Lösungen, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. Sie ist Partner und Treiber der Energiewende zugleich. Auf viele Herausforderungen der Energiewende lautet daher heute und in Zukunft die Antwort: Mit Gas geht’s.

www.gas.info

Das aktuelle Handelsblatt Journal
Dieser Artikel ist im aktuellen Handelsblatt Journal „Energiewirtschaft“ erschienen.

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