Stellen Sie jetzt die Weichen, für die Chemieindustrie von morgen
Chemiestandort Europa im Stresstest
- Welche Zukunft hat der Chemiestandort Europa und insbesondere Deutschland?
- Auswirkungen geopolitischer Spannungen, Regulatorik und Konjunktur auf die Branche
- Resilienz-Strategien: Wie Unternehmen mit multiplen Krisen umgehen
Energie & Rohstoffe: Versorgungssicherheit entscheidet über Wachstum
- Aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Energieversorgung
- Kosten, Verfügbarkeit und Planungssicherheit als wichtige Standortfaktoren
- Rohstoffabhängigkeiten und neue Lieferketten
Nachhaltigkeit: Wachstumsmotor oder Belastungsprobe?
- Wird sie zum erhofften Wachstumsgeschäft für Europas Chemie?
- Spannungsfeld zwischen Klimazielen, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsdruck
- Neue Geschäftsmodelle und Marktchancen
Innovation, Forschung und Elektrifizierung
- Technologische Souveränität im globalen Innovationswettlauf
- Europa im Vergleich zu China und Asien: Was kann die deutsche Chemie noch besser machen?
- Elektrifizierung der Chemie: Was ist heute realistisch, was kommt, was bleibt Vision?
Referentinnen und Referenten 2026








Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Chemie-Industrie. Wir müssen ihn stärken, um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dazu brauchen wir in den Unternehmen den Mut, Bewährtes radikal neu zu denken – und eine Regulatorik, die auch dem Mittelstand Raum für Wachstum bietet.
Der Chemie-Standort Deutschland braucht Vielfalt: die Konzerne und die spezialisierten Mittelständler. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die mittelständischen Unternehmen der Chemie-Industrie in Deutschland eng zusammenrücken: für Bürokratieabbau und einen Gestaltungsrahmen, der Agilität und Innovationskraft stärkt statt lähmt.

Die europäische Chemieindustrie ist in einer Kostenkrise: teure importierte fossile Rohstoffe gekoppelt mit hohen Energiekosten. Radical Dot skaliert einen neuen Prozess, der diese Limitierungen überwinden soll: Oxolyse – oxidatives Flüssigphasenrecycling gemischter Kunststoffabfallfraktionen in Carbonsäuren ohne externen Energieinput und zusätzliche Sortierkosten. Dies ermöglicht die kostenkompetitive Erzeugung chemischer Rohstoffe in Europa mit lokal verfügbarem Rohstoff.

Deutschlands Chemieunternehmen investieren Milliarden in Innovation – doch veraltete Kernsysteme bremsen genau die Agilität, die volatile Märkte heute fordern. KI macht Modernisierung erstmals steuerbar: Wer Tech-Debt jetzt nicht adressiert, verspielt den Vorsprung.

Europas Chemiestandort hat Zukunft – wenn Wettbewerbsfähigkeit zur Voraussetzung von Transformation wird. Dafür braucht es wettbewerbsfähige Energiepreise, Investitionssicherheit und entschlossene Umsetzung, auch beim Bürokratieabbau, statt weiterer Analyse.

Eine echte Materialrevolution beginnt mit einer Prozessrevolution. Nur wenn wir leistungsstarke Adsorbentien nachhaltig und skalierbar herstellen, können sie die Industrie wirklich verändern.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht keinen Feinschliff, sondern einen Neustart. Zu viele Regeln und zu hohe Kosten rauben Unternehmen die Perspektive. Mit ein paar Korrekturen hier und da werden wir im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. Im geopolitischen Wandel unserer Zeit brauchen wir Rahmenbedingungen, die Mut machen zu investieren. Jetzt geht es darum, Deutschland neu aufzustellen, damit der Sprung in die Zukunft gelingt.

In a world of a Europe that has to stan on its own, value chains need to be resilient. Will governments be proud to buy products Made in Europe? Politics will define critical molecules, sites and clusters for the future of Europe. How will that work, Who will that be? And what about your production. Is it critical? Are there non critical parts in your business? A view into the future of our European industry.

Steigende Energie- und Rohstoffkosten, Fachkräftemangel, globaler Innovationsdruck und wachsende regulatorische Anforderungen zeigen: Kleine Optimierungen reichen nicht mehr. Unternehmen wie tesa stehen exemplarisch dafür, wie offene Innovationsprojekte, digitale Transformation entlang der Produktions- und Wertschöpfungsketten, disruptive Partnerschaften und nachhaltige Lösungen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken können. (…)
Die zentrale Botschaft: Ohne mutige, systemische Innovationen droht ein Rückstand im globalen Wettbewerb.

Zu hohe Energiekosten, ein einschnürendes Bürokratiedickicht, schwächelnde Nachfrage – diese Themen kennen wir in der Chemieindustrie alle. Und sie werden nicht verschwinden. Dennoch ist die deutsche und europäische Chemieindustrie viel stärker, als sie viele Analysten sehen. Die Schlüsselkompetenzen für den künftigen Erfolg sind alle vorhanden. Man muss sie nur erfolgreich sein lassen.

#wegotthis – ich bin davon überzeugt, dass die europäische Chemieindustrie eine Zukunft hat. Aber nur mit einem neuen Playbook. Wir müssen die Realitäten anerkennen, schneller werden und uns auf das Wesentliche konzentrieren. Manchmal heißt das auch: schlanker werden, um wieder zu wachsen.

Digitale Zusammenarbeit auf Basis standardisierter Daten senkt kurzfristig Logistikkosten, erhöht die Planungssicherheit und vermeidet unnötige Fahrten – wirtschaftlich sinnvoll und ökologisch wirksam.

Nachhaltigkeit ist kein Compliance-Projekt, kein isoliertes SCM-Thema – sie ist eine Frage von Systemlogik, Wertschöpfung und gemeinsamer Verantwortung. Ihre Wirkung entfaltet sie erst dann, wenn der Sinn verstanden wird, ganzheitlich gedacht, einfach vermittelt und von allen mitgetragen wird, wenn wir das System erkennen, statt einzelne Stellschrauben zu optimieren. Im Periodensystem von Mendeleev zeigen die bewusst aus systemischem Denken zugelassenen Lücken: Wenn die Struktur stimmt, kann das Fehlende wachsen. Genau diese Logik brauchen wir für Nachhaltigkeit heute: Struktur vor Aktion, System vor Einzelmaßnahme – und den Mut zur Unvollständigkeit, um Wirkung zu ermöglichen. So verstanden wird Nachhaltigkeit vom Pflichtprogramm zum gestaltbaren Wertschöpfungssystem – und damit zu einem innovativen Wettbewerbsfaktor.

Die Chemie kann die Krise nicht nur überstehen, sondern sogar gestärkt aus ihr hervorgehen – wenn sie sich noch stärker auf Innovationen für die Megatrends Nachhaltigkeit und Resilienz fokussiert. Und wenn gleichzeitig Berlin und Brüssel ihre erkennbaren Reformbemühungen beherzt fortsetzen, damit sich das Umfeld wieder aufhellt.

Wer die chemische Industrie in Deutschland erhalten will, muss sich klar zu ihr bekennen. Angesichts massiver Wettbewerbsnachteile und enormer Transformationskosten bleibt der Druck hoch. Wir stehen vor dem realen Risiko eines industriepolitischen Abrisses – mit fatalen Folgen für die Beschäftigten, unsere Demokratie und die gesamte Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Noch lässt sich dieser Trend stoppen: durch kluge Industriepolitik, die Bezahlbarkeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Europa gestaltet die Zukunft seiner Chemie selbst – oder überlässt sie anderen Akteuren. Dazu braucht es ein gemeinsames strategisches Zielbild, das Maßnahmen bündelt und Potenziale hebt.

Schwierige Rahmenbedingungen sind kein Grund, nicht mehr an die europäische Chemieindustrie zu glauben. Die notwendige Transformation und Konsolidierung braucht Innovationen, Mut zur Veränderung, und Kapital mit Erfahrung und langfristigen Perspektiven.

Die Chemieindustrie steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht allein durch Kostenführerschaft, sondern durch Innovation, widerstandsfähige Lieferketten und regulatorische Kohärenz – indem Nachhaltigkeit zur wirtschaftlichen Stärke wird.

Die Lösungskompetenz der Chemiedistribution wird in Zeiten mannigfaltiger Krisen für die produzierende Industrie immer wichtiger.

Veränderungen in der Chemiebranche sind größtenteils struktureller und weniger zyklischer Natur. Als Familienunternehmen mit 120-jähriger Tradition und einem klaren Blick für die nötige Transformation haben wir bereits viele solcher herausfordernden Zeiten erfolgreich gemeistert. Gemeinsam mit unseren Partnern an der Seite und dem Kunden im Fokus sind wir bestens darauf vorbereitet, das Geschäft sicher durch herausfordernde Marktbedingungen zu manövrieren und die Chancen zu nutzen, die sich aus den aktuellen Veränderungen und Umbrüchen ergeben.

Um die Herausforderungen unsere Zeit zu meistern, braucht es Zusammenarbeit, Kooperation und Vertrauen. Dazu ist Lernbereitschaft auf allen Seiten erforderlich.

Präsenz-Ticket 2500€
Präsenz-Ticket für Dienstleistungsunternehmen 2700€
Weitere TicketsRabattaktion: Präsenz-Ticket 2400€
Rabattaktion: Präsenz-Ticket für Dienstleistungsunternehmen 2600€
2 weitere Tickets anzeigen