Programmvorschau – Änderungen vorbehalten.
24. September 2026
Tag 1 | 9:30 – 18:30 Uhr + Networking Dinner
Eröffnung und Begrüßung durch das Handelsblatt

Opening
Unmute Yourself: Ihr ESG Warm-up
Starten Sie den Tag im Gespräch mit Ihren Tischnachbar:innen: Was hat Sie heute hierhergebracht? Welche ESG-Herausforderung beschäftigt Sie aktuell besonders? Und worauf sind Sie gespannt in den nächsten zwei Tagen? Nutzen Sie das Warm-up, um erste Perspektiven auszutauschen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Keynote
Von der Einhaltung von Berichtspflichten zur Nachhaltigkeits-Performance
- Motivation fördern: Eine positive Einstellung zur Umsetzung der CSRD-Umstellung schaffen
- Connecting the dots: Wesentliche Themen, Strategie und Ziele aufeinander abstimmen, um Wirkung zu erzielen
- Auf Wirkung konzentrieren: Systeme für Transparenz und Leistungsmessung entwickeln

Praxisbericht
Wenn ESG zur Finanzierungs-Voraussetzung wird: Praxisbericht aus einem Wasserstoff-Scale-up
- Wie europäische Förderkulissen ESG-Kriterien als Gate für öffentliches Kapital etablieren und welche Steuerungs-Entscheidungen das erzwingt
- Wenn ESG dealentscheidend wird: Erfahrungen aus der Strukturierung einer Großinvestition mit einem europäischen Infrastruktur-Investor
- Freiwilliges Reporting trotz fehlender Pflicht: Warum bestehende Investoren ESG-Steuerung einfordern, bevor der Gesetzgeber sie verlangt

Praxisbericht
ESG als Steuerungshebel für Investitionen – Good practice Beispiele
- Strategische Steuerung von Portfolio- und Investitionsentscheidungen anhand von ESG-Kriterien
- Verankerung von Nachhaltigkeit in der Investitionsbewertung durch Bonus-/Malus-Mechanismen, Mindestkriterien und CO2-Budgets
- Qualitative Scoring-Modelle zur Ausrichtung von Investitionen an mittelfristigen Nachhaltigkeitszielen

Zeit für Fragen und Interaktion
Pause – Networking bei Getränken und Snacks
Update
Status Quo der aktuellen regulatorischen Entwicklungen
- Antizipierte finanzielle Effekte: Zwischen Anspruch, Machbarkeit und regulatorischem Kompromiss
- Aktuelles zum freiwilligen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung

Diskussionsrunde
ESRS in der Bewährungsprobe: Omnibus, Wesentlichkeit und die Frage, was wirklich entlastet
- Das Omnibus-Paket verspricht weniger Bürokratie. Spüren Unternehmen das bereits, oder bleibt die Komplexität?
- Erste Berichtszyklen und Vorbereitungen liegen hinter uns: Was funktioniert, wo stoßen Unternehmen noch an Grenzen und was bräuchte es noch für regulatorische Anpassungen, um wirklich Entlastung zu spüren?
- Wesentlichkeit: Was sind die bisherigen Learnings und wie verändert sich das Vorgehen mit Einführung der ESRS Set 2?




Praxisbeitrag
Vom Pflichtprogramm zum Wertbeitrag: CSRD als Orientierung im Transformationsprozess
Der Vortrag zeigt auf wie Unternehmen CSRD als strukturgebenden Rahmen nutzen können, um Nachhaltigkeit auch in herausfordernden Transformationsphasen strategisch zu verankern und als Bestandteil der Zukunftsfähigkeit zu positionieren.
- Wesentlichkeits- & Resilienzanalyse: Strategische Impulse durch systematische Identifikation von ESG-Risiken und -Chancen – als „Stresstest“ des Geschäftsmodells
- Daten- & Informationsbasis: CSRD als Grundlage für konsistente interne Steuerung sowie zielgerichtete Kommunikation gegenüber Kunden und Kapitalmarkt
- Governance & Verankerung: Integration von ESG in bestehende Steuerungs- und Risikomanagementprozesse statt paralleler Strukturen

Impuls
Klima- und Umweltrisiken im Finanzsystem: Zwischen Vereinfachung und Datenbedarf. Welche Rolle ESG-Daten für Risikosteuerung, Kreditvergabe und Finanzierung spielen
- Physische, transitorische und naturbasierte Risiken: Welche Risiken haben Banken im Blick? Und was heißt das für Kreditvergabe und Finanzierung?
- Vereinfachung auf dem Papier, Datendruck in der Praxis? Wie sich Unternehmen auf die veränderten Anforderungen vorbereiten – und welche ESG-Daten künftig entscheidend sind.

Zeit für Fragen und Interaktion
Mittagspause
Praxisbericht
Technologie als Schlüssel im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeits-Transparenz und Bürokratie-Abbau
- Wie lässt sich eine wirksame Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen, die regulatorische Anforderungen als Beiprodukt abdeckt?
- Was sind die wesentlichen Architekturentscheidungen für eine zukunftsfähige und effiziente Daten- und Systemlandschaft?
- Wie lassen sich Datenerhebungs- und Berichtsprozesse durch Technologie verschlanken und qualitativ verbessern?
- Wie ermöglicht Technologie den entscheidenden Schritt, von der Berichts- zur Steuerungsfähigkeit?


Insights
Referent:in in Absprache
Breakout Sessions
Auswahl paralleler Breakout Sessions
Die Breakout Sessions stehen für Deep Dives, Masterclasses oder interaktive Formate zur Verfügung und dienen der Themenvertiefung und dem fachlichen Austausch zu ausgewählten Themen rund um das ESG-Reporting und die nachhaltige Unternehmenssteuerung.
Anmoderation Breakout Sessions
Workshop / Deep Dive / Masterclass
Pause – Networking bei Getränken und Snacks
Insights
The return on your data: Turning insights into action
- The financial case for addressing environmental risk.
- Where demand for environmental data from customers and financial institutions is growing amid regulatory and market uncertainty.
- How climate and nature data from throughout the value chain is already being incorporated into decision-making, action and investments by frontrunner organisations.

Diskussionsrunde
Vom ESG-Begriff zur strategischen Weitsicht: Resilienz als strategischer Erfolgsfaktor
ESG galt mitunter als ökologische Pflicht, Kostenfaktor und regulatorische Checkbox. Jetzt investieren Unternehmen zunehmend in Resilienz: in Krisenfestigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Eigenvorsorge.
Ist die Fokussierung auf Resilienz ein echter strategischer Umschwung – oder nur eine Uminterpretation bestehender ESG-Maßnahmen?
Der Business Case im Realtest: Wie können Nachhaltigkeitsverantwortliche den finanziellen Mehrwert von Nachhaltigkeitsinvestitionen nachweisen und wie verschieben sich dadurch ihre Einflussmöglichkeiten im Unternehmen?
Lieferkettenrisiken, Extremwetter, Geopolitik: Welche konkreten Maßnahmen greifen bereits und wie integrieren Unternehmen diese in ihre Nachhaltigkeitsstrategie und ihr Reporting?


Referent:innen in Absprache
Keynote
ESG-Investments: Fans, Hater und die entscheidende Mitte

Zeit für Fragen & Diskussion und Wrap-up des ersten Tages
Gemeinsame Abendveranstaltung
Wir lassen den Veranstaltungstag bei einem gemeinsamen get-together ausklingen. Ideale Bedingungen zum zwanglosen Austausch und Netzwerken.
25. September 2026
Tag 2 | 9:00 – 13:30 Uhr + gemeinsames Mittagessen zum Ausklang
Begrüßung

Opening
Unmute Yourself: Ihr ESG Warm-up
Gehen Sie gemeinsam mit Ihren Tischnachbar:innen in den zweiten Konferenztag: Was nehmen Sie konkret aus den bisherigen Diskussionen für Ihre eigene ESG-Praxis mit? Und welcher Gedanke oder Impuls hat Sie gestern überrascht oder zum Nachdenken gebracht? Nutzen Sie das Warm-up, um Ihre Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Impuls
Alte Welt: Ziele & Reporting. Neue Welt: Transition & Dialog.
Klimastrategie verschiebt sich vom Nachweis zur Steuerung: Entscheidend ist nicht mehr nur, welche Ziele gesetzt und berichtet werden, sondern wie glaubwürdig ein Unternehmen durch die Transition navigiert.
Was heute oft unter „Resilienz“ zusammengefasst wird, lässt sich strategisch konkreter fassen: als Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zum Markt und als Anschlussfähigkeit gegenüber Kunden und Wertschöpfungsketten.
Wie wird Transition zum Dialogthema? Mit Investoren, Kunden, Lieferanten und intern mit den Entscheider, die wissen müssen, ob das Geschäftsmodell auf Kurs bleibt.

Q & A
mit Hannah Helmke
Impuls

Diskussionsrunde
SFDR-Reform, Greenwashing-Risiko und neue Spielregeln: Was sich für Anbieter, Investoren und Unternehmen ändert
- SFDR im Wandel: Was ändert sich mit der Reform und was bedeutet das konkret für die Klassifizierung nachhaltiger Produkte?
- Was beworben wird, muss auch geliefert werden: Wie schließt man die Lücke zwischen Nachhaltigkeitsversprechen und tatsächlicher Wirkung?
- Sustainable, Transition oder Greenwashing? Wenn neue Produktkategorien entstehen: wer entscheidet, was wirklich grün ist?


Weitere Referent:innen in Absprache
Update
Zwischen Pflicht und Freiwilligkeit: Was Vorstände und Aufsichtsräte nach dem Omnibus über Prüfung und ESG-Governance wissen müssen
- Welche ESG-Berichtspflichten gelten noch und wo entstehen durch den Omnibus neue Graubereiche?
- Welche Anforderungen stellt der freiwillige Berichtsstandard (VS) an Unternehmen, die außerhalb der CSRD-Pflicht berichten, und ist er wirklich „fit for purpose?
- Wie greifen Vorstand, Aufsichtsrat, interne Revision und externe Prüfung bei der ESG-Berichtsqualität sinnvoll ineinander?

Zeit für Fragen und Interaktion
Pause – Networking bei Getränken und Snacks
Fishbowl-Diskussionsrunde
Die Zukunft der ESG-Funktion: Integrator, Steuerungseinheit oder Auslaufmodell?
- Bedrohung oder Befreiung? Weniger Regulierung, weniger Berichtspflicht, weniger Budget: Ist der ESG-Backlash das Ende der Nachhaltigkeitsfunktion, oder endlich die Chance zu zeigen, was jenseits von Compliance und Checkboxen wirklich zählt?
- Steuerungseinheit oder gut gemeintes Feigenblatt? Nachhaltigkeitsfunktionen beraten, koordinieren, konsolidieren, aber entscheiden tun andere. Wie viel echten Einfluss hat die ESG-Funktion wirklich?
- Macht sich die ESG-Funktion selbst überflüssig? Ist das eigentliche Erfolgskriterium, dass Nachhaltigkeit irgendwann so tief in Strategie und Operations verankert ist, dass die Funktion sich selbst abschafft?
Bei der Fishbowl-Diskussion sitzen Moderator und Panelisten auf der Bühne, gemeinsam mit einem bewusst freien Stuhl, der für das Publikum reserviert ist. Zuhörende können diesen Platz abwechselnd einnehmen, sich aktiv in die Diskussion einbringen und wieder freigeben – so entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Bühne und Publikum.


World Café
Unser World Café ist ein interaktives Austauschformat, das Teilnehmende in kleinen Gruppen zusammenbringt, um zentrale Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. In mehreren Gesprächsrunden wechseln die Gruppen und Themen, sodass Ideen, Erfahrungen und Impulse kontinuierlich weitergetragen und gemeinsam weiterentwickelt werden. Ziel ist ein lebendiger, kollaborativer Austausch mit vielfältigen Blickwinkeln und konkreten Erkenntnissen, die im Anschluss im Plenum geteilt werden.