Publikation 2024: Hochverarbeitete Lebensmittel: Differenzieren statt dämonisieren

Basierend auf epidemiologischen Daten wird seit einigen Jahren zunehmend postuliert, der gesundheitliche Wert von Lebensmitteln leite sich nicht primär aus ihrem Nährwertprofil, sondern aus der Art und dem Zweck der Verarbeitung ab. Sogenannte hochverarbeitete Lebensmittel (Ultra-Processed Foods, UPF) werden in diesem Kontext als zentrale Ursache von Adipositas, metabolischem  Syndrom und anderen nicht übertragbaren Krankheiten (Non-Communicable Diseases, NCD) betrachtet. Entsprechend raten einige Fachgesellschaften möglichst vollständigen auf diese Lebensmittel zu verzichten.

Aus wissenschaftlicher Sicht allerdings ist eine differenzierte Bewertung erforderlich…