Flexibilität: Das Gold der Energiewende

Wie Digitalisierung den Wert von Flexibilität und Batteriespeichern steigert. 

Negative Strompreise und extreme Preisspitzen prägen zunehmend den europäischen Energiemarkt. Das Angebot von Wind- und PV-Energie trifft dabei auf unflexiblen Verbrauch – ein Dilemma, das mit dem Ausbau erneuerbarer Energien in Zukunft zunehmen wird. Eine zentrale Lösung bieten Batterie-Energiespeichersysteme, die ihre Lade- und Entladezyklen dynamisch an die Preissignale der Strommärkte anpassen. Sie stabilisieren das Stromnetz und profitieren gleichzeitig wirtschaftlich von den Preisschwankungen.

Digitalisierung als Game Changer für Energiespeicher

Die wahre Stärke von Batteriespeichern entfaltet sich aber erst durch die intelligente Steuerung ihrer Lade- und Entladeprozesse sowie der dynamischen Nutzung der attraktivsten Märkte für Flexibilität. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) revolutionieren das Speicherverhalten und machen ihre Flexibilität wertvoller denn je.

Wie KI und Digitalisierung das Speicherverhalten und die Vermarktung verändern:

  1. Automatisierte Marktallokation
    KI-gestützte Algorithmen analysieren in Echtzeit verschiedene Strommärkte (z. B. Regelenergie, Day-Ahead, Intraday) und entscheiden, wo ein Batteriespeicher aktuell den höchsten wirtschaftlichen Nutzen erzielen kann. Diese Cross-Market-Optimierung ermöglicht eine dynamische und gewinnmaximierende Vermarktung, wie sie zum Beispiel bei ESFORIN durch individuell programmierte Algorithmen umgesetzt wird.
  2. Intelligente Preisreaktion
    Für Batteriespeicherkunden der ESFORIN wird ein weiterer individueller Algorithmus genutzt, der im Rahmen der Garantiebedingungen des Batteriespeichers auf Preissignale reagiert und so kurzfristig Strom kauft oder verkauft. Je nach individueller Handelsstrategie kommt es dann zu virtuellen Zyklen, die das Speicherverhalten nicht beeinträchtigen oder zum Laden und Entladen des Speichers.
  3. Optimiertes Ladeverhalten (State of Charge Management)
    Digitale Steuerung ermöglicht ein präzises und vorausschauendes Management des Ladezustands (State of Charge – SoC). Das erhöht die Effizienz, verlängert die Lebensdauer der Batterie und steigert die Erlöse durch gezielte Nutzung der Speicherkapazität.
  4. Lernende Systeme
    KI-Systeme verbessern sich kontinuierlich durch Datenanalyse und maschinelles Lernen. Sie erkennen Muster, prognostizieren Preisentwicklungen und passen das Speicherverhalten automatisch an neue Marktbedingungen an. Bei ESFORIN werden diese Systeme genutzt, um die Vermarktungsqualität noch weiter zu steigern.

One-Stop Flex

ESFORIN vermarktet heute 2,5 GW Flexibilität aus über 20 Anlagentypen – darunter auch Batteriespeicher. Die Vermarktung erfolgt vollautomatisch mit kundenspezifisch programmierten Algorithmen in allen relevanten Märkten (von Regelenergie, Day-Ahead bis Intraday). Kunden profitieren von einem sicheren End-to-End-Prozess, erheblichen Energiekosteneinsparungen und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Netzstabilität und CO₂-Reduktion. Allein 2024 konnten durch die Flexibilitätsvermarktung mit ESFORIN über 1 Mio. Tonnen CO₂ eingespart werden.

Flexibilität ist das Gold der Energiewende und Digitalisierung ihr Katalysator

Die Energiewende braucht mehr als nur erneuerbare Erzeugung – sie braucht intelligente Flexibilität. Batteriespeicher sind dabei zentrale Bausteine, deren wirtschaftlicher und ökologischer Wert durch Digitalisierung und KI exponentiell steigt. Wer heute auf automatisierte, lernende Systeme setzt, sichert sich nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern gestaltet aktiv die Zukunft eines nachhaltigen Energiemarkts.

Auf der Energiespeicher-Tagung des Handelsblatts dürfen Sie sich auf tiefgreifende Einblicke und Innovationen rund um Digitalisierung und die Vermarktung von Batteriespeichern durch ESFORIN freuen.