Zurück zur Zelle?!

Advertorial

Artikel aus dem Handelsblatt Journal Future Workplace vom 07.08.2023

Der Siegeszug des mobilen Arbeitens ist eine Revolution der kompletten Arbeitswelt. Dabei beschränken sich die Auswirkungen nicht nur auf die Zusammenarbeit an sich; sie stellen auch eine Zäsur für das Workplace- und Flächenmanagement dar.

Trotz allem bleibt das Büro als kulturelles und produktives Zentrum für Unternehmen unverzichtbar, denn Kreativität und Teamarbeit funktionieren am effektivsten im persönlichen Kontakt. Nutzerzentrierte Büroräume müssen aber vermehrt Raum für eigenständiges und hybrides Arbeiten bieten, damit Menschen gerne ins Büro kommen.

Hybrides Arbeiten als Zäsur

Viele Unternehmen reagieren auf gesunkene Präsenz im Büro mit Flächenabbau. Untervermietungen, Abmietungen und die Stilllegung ganzer Gebäudeteile nehmen aktuell deutlich zu. Doch wer nur Flächen streicht, denkt zu kurz! Vielmehr müssen vorhandene Flächen so umgestaltet werden, dass sie die neuen Bedürfnisse erfüllen und optimale Rahmenbedingungen zur Zusammenarbeit bieten, um bestmögliche Performance zu erreichen. Auch im Büro verändert hybrides Arbeiten unsere Zusammenarbeit. Video-Calls und hybride Konferenzen haben zu einer Vermischung von analoger und digitaler Welt geführt und fordern entsprechende Anpassungen vorhandener Raumstrukturen.

Zurück zur Zelle?

Eine Antwort auf diese Entwicklung ist – überspitzt dargestellt – ein „Comeback der Zelle“. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um ein Zurück zu Cubicles nach US-Vorbild oder persönlichen Einzelbüros. Da die Vielzahl an Calls die Mitarbeitenden über einen längeren Zeitraum an kleine Besprechungsräume bindet, müssen diese entsprechend der jeweiligen Nutzung bestmöglich ausgestattet sein. Stellt es doch einen Unterschied dar, ob man alleine einen kurzen Call mit Kolleg:innen hat oder in kleiner Gruppe an einer Teams-Konferenz teilnimmt. Reicht im ersten Fall meist ein Tisch mit Steckdose für den Laptop, müssen im zweiten Fall neben etwas größeren Räumen beispielsweise auch Monitore, Video-Kameras und Mikrofone bereitgestellt werden. Außerdem müssen moderne „Arbeitszellen“ über ausreichend Belüftung und Tageslichtzufuhr verfügen.

Einsparungspotenzial

Diese Flächen von Beginn an richtig zu konzipieren, zahlt sich gleich zweifach aus: Zum einen schaffen sie gute Anreize, damit Kolleg:innen ins Büro kommen, um dort sowohl persönlichen Austausch als auch hybrides Arbeiten zu erleben. Zum anderen decken sie beachtliche Potenziale zur Flächeneinsparung auf. Aktuelle Analysen für unsere Kunden zeigen, dass selbst in Hochzeiten an die 50 Prozent der klassischen Arbeitsplätze ungenutzt bleiben und dadurch Einsparungen von bis zu 30 Prozent möglich sind. Eine individuelle Analyse und Planung durch combine liefert hier das passende Konzept.

Combine

combine-consulting.com

Nutzerzentrierte Büroräume müssen vermehrt Raum für eigenständiges und hybrides Arbeiten bieten.

Hendrik GrempeGeschäftsführer combine Consulting GmbH
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