Vernetzte Systeme sind die Zukunft der Verteidigung

Deutschland und seine europäischen Partner stehen vor der dringenden Aufgabe, die Fähigkeiten ihrer Streitkräfte zu verbessern. Dies erfordert die zügige Beschaffung moderner Waffensysteme – von Panzern und Kampfflugzeugen bis hin zu Schiffen und Artillerie. Doch während diese Maßnahmen essenziell sind, reicht der Blick auf kurzfristige Notwendigkeiten allein nicht aus.

Die große strategische Herausforderung liegt in einer grundlegenden Transformation der Streitkräfte. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Dynamik moderner Konflikte offengelegt: Hybrid- und Cyberangriffe, asymmetrische Strategien und die Nutzung von Schwachstellen in digitalen Netzwerken prägen zunehmend das Bild zukünftiger Konflikte. Länder wie Russland und China arbeiten mit Hochdruck an der Modernisierung ihrer Streitkräfte, um in allen Domänen – Land, Luft, See, Cyber und Weltraum – die Oberhand zu gewinnen.

Diese Entwicklungen zeigen: Es braucht resiliente, vernetzte Systeme, die Sensoren, Plattformen und Entscheidungsträger nahtlos integrieren. Genau hier setzt das Konzept der Multi-Domain Operations(MDO) an: die Schaffung eines Netzwerks aus Sensoren und Plattformen, das die Reaktionsfähigkeit drastisch erhöht.

Abschreckung durch Innovation und Vernetzung

Die NATO hat das Konzept in ihrer Transformationsstrategie „NATO 2030“ zur Priorität erklärt. Der Grund ist klar: Vernetzte Systeme stärken nicht nur die militärische Effizienz, sondern erhöhen die Abschreckung. Sie signalisieren potenziellen Angreifern, dass jede Bewegung überwacht und eine koordinierte Antwort nach sich ziehen wird.

Lockheed Martin treibt diese Vision aktiv voran. Ein Beispiel: Die F-35, ausgestattet mit hochmodernen Sensoren, kann feindliche Raketen erfassen und die Daten in Echtzeit mit boden- und schiffsbasierten Abwehrsystemen wie PAC-3 und Aegis teilen, welche dann die Bedrohung eliminieren. Die Integration solcher Technologien auf Landes- und Bündnisebene birgt enormes Potenzial – von der Raketenabwehr bis zur Cyberverteidigung.

Der Weg zu einer leistungsstarken Verteidigungspartnerschaft in Europa erfordert Entschlossenheit, Investitionen und vor allem den Mut, Innovation zu fördern.

Dennis GögeChief Executive Europe, Lockheed Martin

Transformation statt Abwarten

Eine solche Transformation darf nicht als abstraktes Fernziel verstanden werden, sondern als der Aufbau eines Ökosystems für Innovation und schrittweise Verbesserungen. Moderne KI-Technologien erlauben es, riesige Datenmengen effizient zu analysieren. Offene Architekturen gewährleisten die Interoperabilität zwischen Systemen – auch mit älteren Plattformen. Und robuste Kommunikationsnetze sichern die Konnektivität selbst in kritischen Umgebungen.

Der Weg zu einer vernetzten, leistungsstarken Verteidigungspartnerschaft in Europa ist klar: Er erfordert Entschlossenheit, Investitionen und vor allem den Mut, Innovation zu fördern – für mehr Sicherheit in einer zunehmend komplexen Welt.

lockheedmartin.com/de-de

©laif/Anatol Kotte

Advertorial aus dem Handelsblatt Journal Sicherheit und Verteidigung vom 04.02.2025

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