Positionspapier „Skalierung des Recyclings kritischer Rohstoffe in Europa“

Dieses Papier fasst die Perspektiven wichtiger Industrieakteure entlang der Wertschöpfungskette für kritische Rohstoffe zusammen. Die Ergebnisse basieren auf einem Workshop von CIRCULAR REPUBLIC in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Deutschen Rohstoffagentur (DERA). Die Teilnehmenden bewerteten eine Auswahl von sechzehn Kerninstrumenten, die im CID, CRMA, ESPR und dem REsource EU Action Plan skizziert sind, sowie Best-Practice-Instrumente aus anderen Ländern.

Die Sicherung kritischer Rohstoffe stellt eine dringende wirtschaftliche und geopolitische Notwendigkeit dar. In den letzten Jahren war die europäische Industrie mit erheblichen Abhängigkeiten in den Lieferketten und Preisvolatilität konfrontiert. Neben Instrumenten wie der Diversifizierung von Lieferketten und lokalem Bergbau hat eine Circular Economy das Potenzial, als zentrale und unmittelbare Resilienzstrategie für die Europäische Union zu dienen.

Die Europäische Kommission hat diesen Hebel richtigerweise identifiziert und Circular Economy als Kernstück der strategischen Autonomie Europas bei kritischen Rohstoffen positioniert. Aufbauend auf dem Clean Industrial Deal (CID), dem Critical Raw Materials Act (CRMA) und der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) skizziert der kürzlich veröffentlichte REsource EU Action Plan ein umfassendes Paket konkreter Policy-Instrumente zur Beschleunigung der Skalierung des Recylclings kritischer Rohstoffe.

Dieses Papier fasst die Perspektiven wichtiger Industrieakteure entlang der Wertschöpfungskette für kritische Rohstoffe zusammen. Die Ergebnisse basieren auf einem Workshop von CIRCULAR REPUBLIC in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Deutschen Rohstoffagentur (DERA). Die Teilnehmenden bewerteten eine Auswahl von sechzehn Kerninstrumenten, die im CID, CRMA, ESPR und dem REsource EU Action Plan skizziert sind, sowie Best-Practice-Instrumente aus anderen Ländern.

Die diskutierten Maßnahmen wurden in die folgenden Säulen gruppiert: Marktaufbau und Infrastruktur, Förderung von Innovationen sowie Bürokratieabbau.

Wenig überraschend beinhalten die von der Industrie favorisierten Instrumente oft direkte finanzielle Anreize und dedizierte Fördermechanismen. Gleichzeitig muss der beschleunigte Aufbau einer Recyclinginfrastruktur für kritische Rohstoffe in der EU angesichts bestehender Budgetbeschränkungen der Kommission und der Mitgliedstaaten erreicht werden.

Unter Berücksichtigung dieser Umstände zielt dieses Papier darauf ab, einen effektiven und pragmatischen Weg vorzuschlagen. Der hier dargelegte Ansatz identifiziert entscheidende, befähigende Policy-Instrumente, die die europäische Industrie ermächtigen, die Zirkularität kritischer Rohstoffe zu verbessern und dadurch die Wirksamkeit nachfolgender Gesetzgebungs- und Regulierungsakte sicherzustellen.