Neue Gentherapie: Höhere Lebensqualität für Patienten!
Innovative Gentherapien gibt es bereits. Betroffene Patienten möchten damit gerne behandelt werden, aber Entscheider im Gesundheitswesen reagieren noch zögerlich. Der zentrale Knackpunkt: Die Kostenerstattung durch die Krankenkassen. So ist ein Jahr nach der Zulassung einer neuen Gentherapie bei Hämophilie B noch kein einziger Patient damit behandelt worden.
Das von uns vorgeschlagene Modell minimiert das finanzielle Risiko für die Krankenkassen, indem Zahlungen an den nachgewiesenen Erfolg der Therapie gekoppelt werden, was eine faire und nachhaltige Lösung für alle Parteien darstellt.
Worum geht es eigentlich genau? Für Menschen mit Hämophilie B gehört ein eingeschränktes Leben mit wöchentlichen Spritzen zum Alltag. Das muss aber nicht mehr sein. Denn eine einmalige Gentherapie kann ihnen jetzt zu einer viel höheren Lebensqualität verhelfen.
Um das Gesundheitssystem zukünftig nicht durch hohe Einmalzahlungen für Gentherapeutika zu überfordern, sind jedoch neue Erstattungsmodelle erforderlich. Eine Möglichkeit sind jährliche Zahlungen an die Krankenkassen, in Höhe der bisherigen Standardtherapiekosten.
Und was passiert bei einem Therapieversagen? Dann würden die jährlichen Zahlungen gestoppt. Dies schützt die Krankenkassen vor ungerechtfertigten Ausgaben und stellt sicher, dass nur für erfolgreiche Behandlungen gezahlt wird.
Damit zukünftig Patienten mit der neuen Gentherapie behandelt werden können, laufen aktuell die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband. Ziel: Erstattung der Kosten durch die Krankenkassen.
Wir möchten durch transparente Kommunikation und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, Möglichkeiten für innovative und bezahlbare Erstattungsmodelle schaffen.