Advertorial Artikel aus dem Handelsblatt Journal Sicherheit und Verteidigung
Die historische Entscheidung der Bundesregierung, die Verteidigungsausgaben massiv zu steigern, und das damit verbundene 5-Prozent-Ziel der NATO lösen einen erheblichen gesamtwirtschaftlichen Impuls aus und senden zugleich ein klares Signal.
Die neue Studie „Der Weg zur europäischen Souveränität: Verteidigung“ von EY und der DekaBank zu den ökonomischen Auswirkungen der Rüstungsausgaben zeigt, dass die europäischen NATO-Länder etwa 770 Mrd. Euro pro Jahr ausgeben müssen, um die NATO-Ziele bis 2035 zu erreichen. Davon entfallen ca. 220 Mrd. Euro jährlich auf reine Rüstungsausgaben – und diese führen zu erheblichen volkswirtschaftlichen Impulsen.
Allein in Deutschland dürfe dadurch das BIP um mindestens 0,9 Prozent steigen und jährlich etwa 360.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen werden. In allen europäischen NATO-Staaten sichern die Investitionen in Verteidigungs- und Rüstungsgüter rund 1,9 Millionen Arbeitsplätze – davon fast 600.000 direkt in der Rüstungsindustrie und knapp eine Million indirekt bei Zulieferern. Hinzu kommen neue öffentliche Einnahmen aus Körperschaft- und Einkommensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträgen. Kumuliert dürften sie jährlich um etwa 4,1 Mrd. Euro steigen.
Lieferketten profitieren
Neben der Rüstungsindustrie profitieren insbesondere das verarbeitende Gewerbe, die Metallindustrie, Technologie- und IT-Unternehmen sowie Dienstleistungen von diesen Wachstumsimpulsen. Zudem expandieren viele Unternehmen, etwa aus dem Automobilbereich, in die Verteidigungsindustrie.
Profitablität des Rüstungssektors steigt, Investoren sind aufgewacht
Auch die Profitabilität des Sektors steigt dank der guten Auftragslage: So wird die Marge der Unternehmen von 10,9 Prozent im Zeitraum 2018 bis 2021 auf 13,1 Prozent im Zeitraum 2021 bis 2027 zulegen. Kein Wunder, dass im Finanzsektor die neue Formel „Sicherheit ist die neue Nachhaltigkeit“ gilt. Banken stellen zunehmend Finanzierungen bereit, Private-Equity- und Private-Debt-Fonds sehen im Verteidigungssektor attraktive Anlagemöglichkeiten.
M&A-Volumen zieht an
Auch M&A-Deals werden stark zunehmen. Im ersten Halbjahr 2025 ist das europäische Deal-Volumen im Verteidgungssektor auf ca. 2 Mrd. Euro angestiegen, ein Plus von 35 Prozent zum Vorjahr. Europäische Konzerne tätigen gezielte Übernahmen von Spezialisten für KI, Sensorik und Systemintegration, um ihre Hardware-Angebote in datengetriebene Gesamtlösungen zu erweitern.
Positiver Effekt: Diese gezielten Aktivitäten stärken die industrielle Resilienz Europas und ermöglichen teilweise die Substitution bestimmter US-Fähigkeiten, beispielsweise im Bereich Munition, Nachrichtenwesen, Überwachung und Aufklärung.
Insgesamt ist Defense eines der wichtigsten Wirtschaftsthemen der kommenden Jahre in Deutschland und Europa. Investitionen in die Verteidigung schützen nicht nur gegen externe Bedrohungen, sondern sind so auch beste Standortpolitik.
Hier können Sie die komplette Studie „Der Weg zur europäischen Souveränität: Verteidigung“ kostenlos herunterladen:
Fotos: © EY (Portraits)

