Der oberste Bankenkontrolleur der Euro-Zone bringt in seinem Abschiedsinterview die Notenbank als Wächterin über Schattenbanken ins Spiel und spricht sich für frühe Eingriffe aus.
Frankfurt. Nach fünf Jahren endet die Zeit von Andrea Enria als Chefbankenaufseher der Europäischen Zentralbank. In seinem Abschiedsinterview setzt er sich für eine schärfere Kontrolle von Schattenbanken ein, also Finanzfirmen, die ähnliche Geschäfte wie Banken betreiben, allerdings nicht so strikt reguliert werden. Enria meint, dass die Aufseher aber auch bei traditionellen Geldhäusern schneller und stärker eingreifen sollten.