Dienstag, 19. Mai 2026
15:00 – 18:00 Uhr + Drinks, Dinner & Dialog
Begrüßung


Eröffnung + Live Editorial

Ihre Fragen. Ihre Perspektive. Ihr Austausch.
Unmute Yourself
Zum Start wird es persönlich und interaktiv. Bevor die Expertinnen und Experten auf der Bühne diskutieren, sind Sie gefragt. Unmute Yourself lädt Sie ein, Ihre Erwartungen und offenen Fragen rund um den Einsatz von KI zu teilen.
In kleinen Tischrunden diskutieren Sie drei kurze Fragen: Wo stehen Sie aktuell beim Thema KI? Welche konkreten Herausforderungen beschäftigen Sie? Und welche Antworten erwarten Sie von dieser Konferenz? Fünf Minuten konzentrierter Austausch, direkt aus der Praxis.
Opening Keynote
Speaker in Abstimmung
KI im Mittelstand: Von der strategischen Vision zur realen Umsetzung
Impuls
Viele Unternehmen haben eine klare Vorstellung davon, was KI leisten soll – scheitern aber an der Überführung in die Praxis. Der Impulsvortrag spannt den Bogen von strategischen Zielbildern bis zu den konkreten Voraussetzungen für erfolgreiche KI-Initiativen und zeigt, welche Entscheidungen heute getroffen werden müssen, um langfristig lieferfähig zu bleiben.


Mut schlägt Budget: „Wir haben nicht auf die perfekte Strategie gesetzt. Wir haben einfach angefangen.“
Erfahrungsbericht
Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Nutzen im Mittelstand dort, wo Mitarbeitende sie aus dem Arbeitsalltag heraus einsetzen. Elisabeth Meister zeigt, wie in einem Familienunternehmen ohne eigene KI-Abteilung über 40 konkrete Use-Cases entstanden sind. Sie gibt Einblick in reale Kosten, Effizienzgewinne und konkrete Einsparungen sowie in die eigenen Top-10-KI-Anwendungsfälle im Unternehmen. Zudem erläutert sie die interne Entscheidungsmatrix, mit der KI-Projekte priorisiert werden. Der Vortrag beleuchtet die systematische Einführung von KI in einem Familienunternehmen und welche Rolle Mut dabei spielt, einfach anzufangen, und zeigt, warum Zögern wertvolle Zeit und Wettbewerbsfähigkeit kostet.

Kaffeepause – Zeit für Networking und fachlichen Austausch
Zukunftsfähigkeit – Anwendung – Skalierung- Quo vadis KI im Mittelstand?
Real-Talk (in Kooperation mit Handelsblatt KI Circle)
Diskutieren Sie mit Moritz Schönleber, Head of Event Production, Handelsblatt:



Weitere Speaker in Abstimmung
Unmute yourself – Zeit für Ihre Fragen
Drinks, Dinner & Dialog – Ausklang in geselliger Atmosphäre
Mittwoch, 20. Mai 2026
09:00 – 17:00 Uhr
Begrüßung


Ihre Fragen. Ihre Perspektive. Ihr direkter Austausch.
Unmute Yourself
Mit Mut mehr erreichen: KI trotz Rückschlägen erfolgreich einsetzen
Impuls aus der Praxis
Was tun, wenn KI-Projekte im Mittelstand nicht sofort zünden? In diesem Impuls berichten Christian Temath (KI.NRW) und Alexander Zuchowski (Enders Colsman AG) offen über typische Rückschläge in KI-Einführungen – von technologischen Sackgassen bis zu organisatorischen Hürden – und wie diese durch klare strategische Weichenstellungen überwunden wurden. Sie zeigen, welche Rolle die Geschäftsführung beim Übergang vom Pilotprojekt zur skalierbaren KI-Anwendung spielt und wie Mitarbeitende aktiv in diesen Wandel eingebunden werden können. Der Impuls liefert konkrete Leitplanken, welche KI-Entscheidungen heute getroffen werden müssen, um morgen echte Transformation statt weiterer Experimente zu ermöglichen.


Vom KI-Pilot zur Unternehmensstrategie: Vom Probiermodus zum Business-Treiber?
Diskussion
Viele mittelständische Unternehmen experimentieren bereits mit Künstlicher Intelligenz. Doch der reine Probiermodus reicht nicht aus, um nachhaltige Wirkung zu entfalten. Der Mittelstand braucht eine eigene KI-Strategie: passgenau, verantwortungsvoll und anschlussfähig an gewachsene Strukturen.
In diesem Panel diskutieren Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte, warum KI im Mittelstand anders gedacht werden muss als im Konzernumfeld und welche Schritte notwendig sind, um von einzelnen Pilotprojekten in eine gezielte Transformation zu kommen. Im Fokus stehen klare Prioritäten, strategische Führung und der Übergang von Experimenten zu belastbarer Wertschöpfung.
Ein Austausch darüber, wie KI vom Testfeld zum Business-Treiber wird und warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, strategisch zu handeln.
Speaker in Abstimmung
Ohne Daten keine Skalierung: Welche Infrastruktur braucht KI im Mittelstand zwischen Machbarkeit und Anspruch?
Diskussion
Skalierbare KI im Mittelstand erfordert mehr als einzelne Anwendungen. Daten, Systeme und Prozesse müssen zusammenspielen, während gewachsene IT-Strukturen, begrenzte Budgets und hohe Anforderungen an Sicherheit berücksichtigt werden. Das Panel beleuchtet, welche Infrastruktur wirklich notwendig ist, wo pragmatische Lösungen tragen und wann ein belastbares Fundament zur strategischen Voraussetzung wird.
Welche Daten- und Systemvoraussetzungen sind für skalierbare KI im Mittelstand wirklich entscheidend? Wie lassen sich bestehende IT-Strukturen weiterentwickeln, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden? Wann wird Infrastruktur zur strategischen Managemententscheidung?
Speaker in Abstimmung
Kaffeepause – Zeit für Networking und fachlichen Austausch
Warum punktuelle KI nicht ausreicht und wie horizontale Integration echte Wertschöpfung schafft
Erfahrungsbericht
Bei Bauck kommt Künstliche Intelligenz bereits heute konkret zum Einsatz, etwa in der Produktion durch einen Farbausleser zur Qualitätskontrolle. Solche punktuellen KI-Anwendungen schaffen messbaren Nutzen, bleiben jedoch auf einzelne Prozesse beschränkt.
Der Vortrag zeigt, warum Bauck bewusst über diese vertikale Optimierung hinausgeht und auf die horizontale Integration von KI setzt. KI wird dabei als unterstützendes Element für viele Unternehmensbereiche verstanden, vom Wissensmanagement über Prozessautomatisierung bis hin zur Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe. Ziel ist es, Wissen zu teilen, Mitarbeitende zu entlasten und Wertschöpfung nachhaltig zu skalieren.
Friedemann Wecker erläutert konkret, welchen Einfluss dieser Ansatz auf Organisation und Wertschöpfung hat. Er zeigt, welche organisatorischen und kulturellen Voraussetzungen entscheidend sind und warum für Bauck klar ist: KI kann unterstützen, aber nicht ersetzen. Im Sinne der Industrie 5.0 wird KI nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeug für bessere Entscheidungen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Im Fokus stehen dabei Führung, Unternehmenskultur und Governance.

Smarter statt größer: Wie der Mittelstand GenAI erfolgreich einsetzt
Erfahrungsbericht
Großkonzerne investieren massiv in GenAI. Mittelständische Unternehmen können da nicht mithalten und müssen es auch nicht. Der Vortrag zeigt, warum Fokus, Geschwindigkeit und Mut echte Wettbewerbsvorteile sind und wie diese gezielt bei cosnova genutzt werden. Cosnova ist ein deutsches, inhabergeführtes Kosmetikunternehmen und zählt mit seinen bekanntesten Marken essence und Catrice zu den größten Anbietern dekorativer Kosmetik in Deutschland. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie GenAI im Mittelstand und konkret bei cosnova pragmatisch eingesetzt wird. Von klarer Priorisierung über schnelle Entscheidungen bis hin zu umsetzbaren Maßnahmen für den Arbeitsalltag.

Von der Idee zur Wirkung: Skalierbare KI-Anwendungsfälle im Mittelstand
Diskussion
Der strategische Wille zu KI ist vielerorts vorhanden, doch der Erfolg entscheidet sich im operativen Alltag. Das Panel diskutiert, welche KI-Anwendungsfälle im Mittelstand heute messbaren Nutzen liefern, woran sich ihre Skalierbarkeit erkennen lässt und warum einige Use Cases erfolgreich in den Regelbetrieb übergehen, andere jedoch nicht. Im Fokus stehen konkrete Erfahrungen aus Produktion, Verwaltung und Service – von der Auswahl geeigneter Anwendungsfälle bis zur Übertragung auf weitere Prozesse, Standorte und Teams.


Weitere Speaker in Abstimmung
Parallele Break-Out Sessions
Session 1: Vom KI-Pilot zur Wertschöpfung: KI-Plattform und Prozesse als Erfolgsbasis für den Mittelstand
Viele Unternehmen scheitern daran, KI sicher und skalierbar von der Pilotphase in den Betrieb zu bringen. Die Masterclass vertieft, wie KI-Plattform, Datenfundament und Prozesse den effizienten Übergang von der Pilotierung zu einem produktiven Einsatz von KI ermöglichen – inklusive Security- und Governance-Best Practices. Anhand von konkreten Kundenbeispielen wird aufgezeigt, wie KI dann messbaren Nutzen schafft.


Session 2: Format & Titel & Speaker in Abstimmung
Mittagspause & Lunch
Zwischen Innovationsdruck und Regulierung – wie mittelständische Unternehmen Verantwortung für KI übernehmen
Diskussion
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet große Chancen. Gleichzeitig sorgen die DSGVO und der EU AI Act für Unsicherheit. Viele, insbesondere mittelständischen und familiengeführten Unternehmen, stehen vor grundlegenden Fragen: Bin ich überhaupt betroffen? Welche meiner KI-Anwendungen sind relevant oder risikobehaftet? Und wo endet pragmatisches Handeln, wo beginnt regulatorisches Risiko?
Dieses Panel gibt Orientierung für Entscheiderinnen und Entscheider, die KI nutzen wollen, ohne rechtliche Unsicherheiten oder unnötige Komplexität aufzubauen. Im Mittelpunkt steht nicht die juristische Detailauslegung, sondern die Frage, was Regulierung konkret für das eigene Unternehmen bedeutet. Diskutiert wird, welche Pflichten beim Einsatz von KI zwingend sind, wo mittelständische Unternehmen Handlungsspielräume haben und wie sich Verantwortung schrittweise übernehmen lässt. Dabei geht es auch darum, was nicht sofort erforderlich ist und wie sich pragmatische Lösungen entwickeln lassen, ohne von Beginn an alles perfekt machen zu müssen.
Was bedeuten die DSGVO und der EU AI Act konkret für typische KI-Anwendungen im Mittelstand? Welche Pflichten sind zwingend, und wo bestehen realistische Spielräume? Wie lässt sich Verantwortung für KI übernehmen, ohne Innovationskraft zu bremsen?
Speaker in Abstimmung
Vom Wissen zum Handeln: Warum KI im Mittelstand nicht an Technologie scheitert, sondern an Entscheidungen
Impuls für die Praxis
Künstliche Intelligenz ist verfügbar. Viele Anwendungsbeispiele sind bekannt. Für zahlreiche mittelständische Unternehmen stellt sich dennoch weniger die Frage, ob KI eingesetzt werden kann, sondern wie und wann tragfähige Entscheidungen getroffen werden sollten.
Der Vortrag richtet den Blick auf genau diese Entscheidungen. Nicht auf Tools oder Trends, sondern auf Verantwortung, Priorisierung und den Umgang mit Unsicherheit. Prof. Maximilian Kiener von der TU Hamburg zeigt, wie Menschen auch unter unvollständiger Informationslage gute Entscheidungen treffen können und Ethik dabei sogar zum Innovationsmotor werden kann.
Wiebke Apitzsch von AI.IMPACT bringt ihre Erfahrung aus der Einführung von KI und Digitalisierung in Unternehmen ein, die zwischen Tagesgeschäft und Zukunftsdruck stehen. Sie macht sichtbar, welche Entscheidungen die Umsetzung ausbremsen und wo Klarheit Bewegung ermöglicht.
Welche Entscheidungen müssen vor dem Einsatz von KI geklärt sein? Wie viel Klarheit ist notwendig, um zu starten? Wie lassen sich Risiko, Tempo und Verantwortung sinnvoll ausbalancieren? Was hilft, Verantwortung eindeutig zu verankern und ins Handeln zu kommen?


Raus aus dem Pilotmodus: Wie Carglass Mitarbeitende befähigt und die KI-Transformation skaliert
Erfahrungsbericht
Wie gelingt KI-Transformation jenseits von Leuchtturmprojekten? Und was braucht es, damit Mitarbeitende KI nicht nur verstehen, sondern aktiv nutzen und weiterentwickeln? Julia Pisurek gibt Einblicke in den Ansatz von Carglass, KI-Befähigung in der Breite der Organisation zu verankern. Sie zeigt, welche Rolle Kultur, Lernformate und interne Communities spielen und welche Stellhebel entscheidend sind, um Mitarbeitende zu aktiven Gestaltern des Wandels zu machen.

Kaffeepause – Zeit für Networking und fachlichen Austausch
Kompetenzen statt Tools: Wie gelingt der Aufbau von KI-Kompetenz im Unternehmen?
Diskussion
Nach den vorangegangenen Impulsen richtet das Panel den Blick auf die nächste entscheidende Phase der KI-Transformation: den nachhaltigen Aufbau von Kompetenzen in der Organisation.
Entscheidend ist, ob es gelingt, Mitarbeitende einzubeziehen, Vertrauen aufzubauen und Kompetenzen im eigenen Unternehmen gezielt zu entwickeln. Diskutiert wird, wie aus Entscheidungen konkretes Handeln wird und wie Unternehmen KI-Kompetenz systematisch, wirksam und alltagstauglich aufbauen können.
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Ansätze aus Change-Management und Unternehmenskultur, um Akzeptanz zu schaffen, Ängste abzubauen und KI als sinnvolle Unterstützung im Arbeitsalltag zu etablieren.
Diskutiert wird außerdem, welche Fähigkeiten im KI-Zeitalter wirklich relevant sind und wie Schulungs- und Weiterbildungskonzepte wirksam umgesetzt werden können, ohne den laufenden Betrieb zu belasten. Wie lassen sich Mitarbeitende frühzeitig einbinden, Vertrauen aufbauen und Verantwortung sinnvoll verteilen? Welche Fähigkeiten brauchen Organisationen, um KI nicht nur einzuführen, sondern dauerhaft zu nutzen und weiterzuentwickeln?


Weitere Speaker in Abstimmung