Tag 1 – Dienstag, 6. Oktober 2026
Check-In und Welcome Coffee
Eröffnung der Handelsblatt Konferenz „Energiespeicher 2026“
Moderation


Das Energiesystem unter Spannung: Warum Flexibilität zur zentralen Infrastrukturfrage wird
Der Ausbau erneuerbarer Energien verändert die Anforderungen an Netze, Märkte und Versorgungssicherheit grundlegend. Speicher, Flexibilität und Systemintegration werden zu entscheidenden Faktoren für ein stabiles und wettbewerbsfähiges Energiesystem. Welche Infrastruktur braucht Deutschland jetzt – und wo liegen die größten Herausforderungen für Netzbetreiber, Politik und Marktakteure?

Flexible Erzeugung und Energiespeicher: Gemeinsame Basis für ein stabiles Energiesystem
Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien steigen die Anforderungen an ein jederzeit verlässliches Energiesystem. Batteriespeicher reagieren schnell auf kurzfristige Schwankungen, während flexible Erzeugungsanlagen das System auch über längere Zeiträume absichern und zusätzliche Strommengen bereitstellen. Entscheidend sind Markt- und Investitionsbedingungen, so dass beide Technologien ihre jeweiligen Funktionen für ein stabiles und verlässliches Energiesystem erbringen können.

Diskussion
Wie flexibel muss das Energiesystem der Zukunft wirklich werden?
- Welche Rolle übernehmen Speicher künftig tatsächlich im Energiesystem?
- Reichen Netzausbau und flexible Gaskraftwerke aus – oder braucht Deutschland deutlich mehr Speicher?
- Wie verändert steigende Stromnachfrage durch Industrie, Rechenzentren und Elektrifizierung das System?
- Wo entstehen neue Engpässe?
- Welche Marktmechanismen braucht ein flexibles Energiesystem?
Karsten Wiedemann in der Diskussion mit:



Zeit für Fragen und Interaktion
Networking Break
Diskussion
Wer bekommt Zugang zum Netz – und nach welchen Regeln?
Kathrin Witsch in der Diskussion mit:




Impuls
Speicher + Wind: Warum Speicher und Erzeugung zusammengedacht werden
Mit steigenden erneuerbaren Kapazitäten nehmen Netzengpässe, negative Strompreise und Abregelungen zu. Co-Location-Projekte entwickeln sich zunehmend zu einer strategischen Antwort auf neue Marktbedingungen. Welche Geschäftsmodelle entstehen und wie verändern sich Investitionsentscheidungen?

Q&A
Stellen Sie Ihre Fragen an Dr. Andreas Henig
Diskussion
Speicher + Solar: Vom Projekt auf dem Papier zum steuerbaren Asset – wer verdient 2026 wirklich?
- Welche „Fahrweisen“ funktionieren in der Praxis (Arbitrage, Vermarktung, Flexibilität)?
- Co-Location vs. getrennte Assets: Welche technischen/operativen Vorteile und Fallstricke gibt es?
- Realitätscheck Bau/Anschluss/Tests: Was kostet in Projekten am meisten Zeit (und warum)?
- Risiken & Skalierung: Was bremst den Rollout – und wie wird er planbar?
Kathrin Witsch in der Diskussion mit:


Mittagspause
Analyse
Risikodiversifizierung im europäischen Speichermarkt
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Speicherprojekte verändern sich dynamisch. Sinkende Margen in einzelnen Märkten, neue Erlösmodelle und regulatorische Unterschiede in Europa verändern Investitionsstrategien. Welche Modelle setzen sich durch und wie reagieren Investoren auf steigende Unsicherheiten?

Q&A
Karsten Wiedemann im Gespräch mit Eva Zimmermann
Diskussion
Geschäftsmodell Batteriespeicher: Wie entstehen künftig Erlöse?
- Welche Rolle spielen Trading, Flexibilitätsmärkte und Arbitrage künftig für die Wirtschaftlichkeit von Speichern?
- Wie verändern Co-Location, virtuelle Kraftwerke und neue Vermarktungsstrategien bestehende Geschäftsmodelle?
- Welche Erlösmodelle setzen sich langfristig durch – und wie entwickelt sich der Wettbewerb im Markt?
Karsten Wiedemann in der Diskussion mit:



Insights
Von der Projektidee zur Realisierung: Wie Betreiber und Investoren Großspeicher wirtschaftlich machen
Kathrin Witsch im Gespräch mit:


Networking Break
Bericht aus der Praxis
Die unterschätzte Rendite – Wie Investitionen in lokale Beziehungen die Projektentwicklung beschleunigen

Q&A
Stellen Sie Ihre Fragen an Dr. Dennis Klink
Impuls
Mehr als Megawatt und Megawattstunden: Großbatteriespeicher netz- und systemdienlich ins Energiesystem integrieren

Q&A
Stellen Sie Ihre Fragen an Dr. Thomas Stephanblome
Diskussion
Wie gelingt der Hochlauf von Speichern?
Kathrin Witsch und Karsten Wiedemann in der Diskussion mit:



Wrap up
Ende des ersten Konferenztages
Gemeinsame Abendveranstaltung
Nutzen Sie den Abend, um die Gespräche des Tages fortzuführen, Ihre Fragestellungen und Herausforderungen weiter zu diskutieren und in angenehmer Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.
Reinhardt’s Restaurant Düsseldorf
Schloßstraße 82, 40477 Düsseldorf

Tag 2 – Mittwoch, 7. Oktober 2026
Check-In und Welcome Coffee
Begrüßung zum zweiten Konferenztag
Powertalk
Welche Rolle übernehmen Speicher künftig im Energiesystem?
Steigende Stromnachfrage, volatile Erzeugung und neue industrielle Lastprofile verändern die Anforderungen an das Energiesystem grundlegend. Speicher übernehmen dabei zunehmend zentrale Funktionen zwischen Versorgungssicherheit, Flexibilität und Marktintegration. Welche Rolle unterschiedliche Speicherlösungen künftig im Energiesystem spielen – und welche Weichen heute gestellt werden müssen – erläutert der BVES aus Sicht der Branche.
Karsten Wiedemann im Gespräch mit:

Diskussion
Welche Speicher brauchen wir wirklich? Systemrollen von Heim-, Gewerbe- und Großspeichern
- Welche Rolle übernehmen dezentrale Speicher künftig im Energiesystem?
- Wie verändert die Kombination aus Heimspeichern, PV und virtuellen Kraftwerken den Markt?
- Welche Potenziale bieten Gewerbe- und Industriespeicher?
- Wie intelligent wird Flexibilität künftig gesteuert?
- Entwickeln sich virtuelle Kraftwerke zur zentralen Plattform des Energiesystems?
Kathrin Witsch in der Diskussion mit:



Diskussion
KI, virtuelle Kraftwerke & Energiehandel: Wie wird Flexibilität künftig intelligent gesteuert?
- Welche Rolle übernehmen KI und Echtzeitdaten künftig bei Steuerung und Vermarktung von Speichern?
- Entwickeln sich virtuelle Kraftwerke zur zentralen Plattform eines flexiblen Energiesystems?
- Wie verändern digitale Handels- und Optimierungsmodelle die Vermarktung von Flexibilität?
Karsten Wiedemann in der Diskussion mit:



Networking Break
Interview
Welchen Rahmen braucht das Energiesystem der Zukunft?
Der Umbau des Energiesystems verändert die Anforderungen an Märkte, Netze und Flexibilität grundlegend. Speicher übernehmen dabei zunehmend systemrelevante Funktionen zwischen Versorgungssicherheit, Marktintegration und Netzstabilität.
Karsten Wiedemann im Interview mit:

Zeit für Fragen und Interaktion
Impuls
Speicherhochlauf abseits von Anfragewellen: Wie wird aus einer Projektidee ein erfolgreiches Speicherprojekt?
- Wo liegen aktuell die größten Herausforderungen bei der Umsetzung von Großbatteriespeichern?
- Welche Rolle spielen Vermarktung, Netzanschluss, Genehmigungen und Bau für die Realisierbarkeit von Speicherprojekten?
- Welche regulatorischen und marktlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, um aus einem Projektvorhaben Speicherkraftwerke werden zu lassen?

Q&A
Stellen Sie Ihre Fragen an Marie-Sophie Braun
Impuls
Flexibilität auf Abruf: Wie virtuelle Speicherplattformen den BESS-Markt neu organisieren
Batteriespeicher werden erst dann zur skalierbaren Infrastruktur, wenn sie intelligent vernetzt, vermarktet und für Offtaker flexibel nutzbar gemacht werden. Return Energy zeigt, wie eine virtuelle Plattform Speicher aus unterschiedlichen Projekten bündelt, Tolling-Modelle ermöglicht und Abnehmern eine verlässliche, anpassbare „virtuelle Scheibe“ an Flexibilität bietet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus einzelnen BESS-Projekten ein marktfähiges, standardisiertes und schnell einsetzbares Angebot wird.

Q&A
Stellen Sie Ihre Fragen an Lena Lehmeier
Interview
Die nächste Speicher-Generation: Welche Hardware-Innovationen in Europa entstehen – und warum China schon bei der Industrialisierung ist
- Neue Speicherhardware in der Praxis: Welche technologischen Ansätze über Lithium-Ionen hinaus gerade entstehen – von neuen Zellchemien bis zu alternativen Speicherarchitekturen.
- Innovationsstandort Europa unter Druck: Welche Rolle Start-ups, Forschung, SPRIND und Förderpolitik in Deutschland und Europa spielen – und warum der Hochlauf bislang oft langsamer verläuft als angekündigt.
- China skaliert, Europa ringt um Anschluss: Wie Subventionen, industrielle Skalierung und Exportdruck den Wettbewerb verschärfen – und was das für Hersteller, Investoren und Energiepolitik in Deutschland bedeutet.

Mittagspause
Begrüßung nach der Mittagspause
Interview
Österreich als Praxislabor: Wie Digitalisierung und Speicher das Stromsystem flexibler machen
Österreich ist beim Smart-Meter-Rollout bereits vorangekommen. Jetzt geht es um die nächste Frage: Wie werden aus digitaler Infrastruktur auch echte Flexibilitätsanreize – über dynamische Tarife, moderne Netzentgelte und einen praktikablen Rahmen für Pumpspeicher und Batteriespeicher?
(Ab dem 1. Jänner 2027 ist in Österreich ein neues Entgeltsystem geplant, das die Smart-Meter-Daten künftig für die genannten Herausforderungen und Anwendungen nutzen wird.)
Im Interview erläutert Alfons Haber, wo Österreich beim intelligenten Stromsystem tatsächlich steht und welche regulatorischen Weichen jetzt für Netzanschluss, Marktintegration und Speicher gestellt werden müssen.
Karsten Wiedemann im Interview mit

Interview
Wie Stadtwerke Speicher in die lokale Energiewende integrieren
Kathrin Witsch im Gespräch mit:


Impuls
Wettbewerbsvorteil Speicher: Was Batterien für die Industrie wirklich leisten
Batteriespeicher werden meist aus Sicht von Netzen, Märkten und Strompreisen diskutiert. Doch was verändert sich, wenn man vom Industriestandort aus denkt? Dort treffen Elektrifizierung und volatile Energiemärkte auf eine nicht verhandelbare Anforderung: Die Produktion muss laufen. Wann wird ein Speicher unter diesen Bedingungen zum strategischen Asset? Welche Rolle spielt er für Kosten, Investitionen und Wachstum – und warum könnte die Fähigkeit, Energie aktiv zu steuern, künftig über industrielle Wettbewerbsfähigkeit mitentscheiden?

Powertalk
Kathrin Witsch im Gespräch mit:

Diskussion
Wie die Industrie Speicher für Versorgungssicherheit und Flexibilität nutzt
Energieintensive Unternehmen stehen vor der Herausforderung, steigende Stromkosten, volatile Märkte und neue Anforderungen an Versorgungssicherheit zu bewältigen. Speicher gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung – von Lastmanagement über Eigenversorgung bis hin zur Flexibilisierung industrieller Prozesse. Wie Industrieunternehmen Speicher heute konkret einsetzen und welche Erfahrungen sie dabei machen, zeigt dieses Praxisbeispiel.
Kathrin Witsch in der Diskussion mit:


