Wie können Energiespeicher zu einem stabilen und effizienten Energiesystem beitragen und Energie auch dann bereitstellen, wenn Sonne und Wind Pause machen?

Diese zentrale Frage der Energiewende gewinnt mit steigendem Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung zunehmend an Relevanz. Solar- und Windparks erzeugen große Mengen sauberen Stroms, jedoch nicht unbedingt dann, wenn der Bedarf am höchsten ist. Da Wind und Sonne aber nicht permanent verfügbar sind, besteht bei einer regenerativen Energiegewinnung immer die Möglichkeit, dass wertvolle Energie verloren geht, oder das Netz in Hochphasen der Energiegewinnung überlastet wird.

Energiespeicher, die durch erneuerbare Energien gewonnenen Strom zwischenspeichern, tragen hier zur Problemlösung bei, indem sie Netzüberlastungen verhindern, die Energie bei tatsächlichem Bedarf ins Netz einspeisen und auf diese Weise wirtschaftliche Verluste auf ein Minimum reduzieren.

Stationäre Großspeicher müssen daher als eine der zentralen Zukunftstechnologien für eine resiliente, effiziente und somit wirtschaftliche Energieversorgung gesehen werden, denn sie ermöglichen, häufig in Kombination mit Solar- und Windparks:

  1. Eine zeitliche Entkopplung von Erzeugung und Einspeisung: Strom wird zunächst zwischengespeichert und kann später bei Bedarf oder zu dann, wenn bessere Konditionen am Markt bestehen, ins Netz gegeben werden.
  2. Eine Vermeidung von Abregelung bei Netzengpässen: Durch Energiespeicher kann erzeugte Energie aufgenommen werden und muss nicht ungenutzt bleiben, falls sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht in das Netz eingespeist werden kann.
  3. Eine Stabilisierung des Netzes und Entlastung der Infrastruktur: Energiespeicher werden zunehmend eingesetzt für netztechnische Aufgaben. Hierbei eignen sie sich etwa für die Frequenzregelung, Spannungshaltung, Schwarzstarts und die lokale Pufferung von Energie.
  4. Eine optimierte Wirtschaftlichkeit durch die Flexibilisierung in der Vermarktung: Die in Batteriespeichern gespeicherte Energie kann gezielt vermarktet werden an der Strombörse oder auch dem Regelenergiemarkt.

Stationäre Großspeicher stellen deshalb weit mehr als nur eine technische Ergänzung dar. Sie sind vielmehr ein entscheidender Baustein für das Gelingen der Energiewende und den Aufbau eines Energienetzes der Zukunft, das den zukünftigen Anforderungen an Resilienz und Flexibilität Rechnung trägt, indem sie es ermöglichen, das Potenzial regenerativer Energieerzeugung voll auszuschöpfen, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und die Versorgungssicherheit auch in einem zunehmend dezentralen Energiesystem zu gewährleisten.

Gotion hat sich aus diesen Gründen dazu entschieden, den Prozess der Elektrifizierung mitzugestalten und diese Zukunftstechnologie mitten in Deutschland am Standort Göttingen zu fertigen. Mit rund 250 Beschäftigten werden hier Batteriespeichersysteme für Solarparks, Windkraftanlagen, Netzbetreiber und Energieversorger produziert.

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