Die neue DORA-Verordnung bietet deutschen Banken und Finanzinstituten große Chancen, sich durch strenge Richtlinien zur digitalen Resilienz und IT-Sicherheit einen Wettbewerbsvorteil in Europa zu sichern. Dieser Blogartikel beleuchtet, wie die DORA (Digital Operational Resilience Act)-Regelungen das Risikomanagement, die digitale Sicherheit und den IT-Betrieb von Finanzinstituten transformieren, um die Herausforderungen der modernen Cyberwelt zu meistern.
DORA – Harmonisierung und Stärkung der IKT-Sicherheit
Mit DORA wird eine EU-weit einheitliche Grundlage für die IKT-Sicherheit (Informations- und Kommunikationstechnologie) geschaffen, die Finanzinstitute verpflichtet, strenge Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und ein robustes IT-Risikomanagement zu etablieren. Ziel ist es, digitale Angriffe frühzeitig zu erkennen und abzuwehren, um so die Resilienz und Stabilität des Finanzsektors nachhaltig zu stärken. Die deutsche Bankenbranche kann von diesen Standards besonders profitieren, da sie durch ihre bereits hohen nationalen Anforderungen an Sicherheit und Compliance gut vorbereitet ist.
Ein Wettbewerbsvorteil durch strenge Sicherheitsstandards
Deutschland zeichnet sich im europäischen Vergleich durch ein hohes Maß an regulatorischen Vorgaben und Sicherheitsauflagen aus. Dies verleiht den deutschen Finanzinstituten ein besonderes Maß an Sicherheit und Vertrauen, das auch für ausländische Investoren und Kunden attraktiv ist. Durch die Harmonisierung mit DORA können deutsche Banken ihren bereits bestehenden Vorsprung in Sachen Sicherheitskultur weiter ausbauen und sich so im internationalen Wettbewerb noch besser positionieren.
Fachkräftemangel als Herausforderung für IT-Sicherheit und Risikomanagement
Ein zentrales Hindernis für die Umsetzung von DORA bleibt der Fachkräftemangel, besonders in den Feldern IT-Sicherheit und Risikomanagement. Gefragt sind insbesondere Experten mit technischem Hintergrund, die über fundierte Kenntnisse der gängigen Sicherheits- und Risikostandards verfügen. Solche Fachkräfte sind entscheidend, um effektive Risikomanagementstrategien zu entwickeln, die den neuen regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Ihre Aufgabe ist es, komplexe Anforderungen in praxisnahe Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen zu übersetzen, die digitale Resilienz des Unternehmens zu stärken und den Schutz vor Cyberangriffen sicherzustellen. Finanzdienstleister benötigen außerdem Fachkräfte, die die Implementierung und Überwachung von IT-Sicherheitsmaßnahmen leiten, um erfolgreiche regulatorische Prüfungen zu gewährleisten und zur allgemeinen Stabilität des Betriebs beizutragen.
Der Beitrag von Personaldienstleistern bei der Umsetzung von DORA
Spezialisierte Personaldienstleister unterstützen Banken bei der Umsetzung von DORA und anderen regulatorischen Anforderungen. Durch enge Zusammenarbeit mit der Finanzbranche verfügen diese Dienstleister über Kenntnisse zu neuesten Trends und Entwicklungen, sowohl im IT-Bereich als auch bei regulatorischen Anforderungen. Diese Expertise ermöglicht es ihnen, gezielt nach passenden Kandidaten zu suchen und ein großes Netzwerk an Experten bereitzustellen, die auch kurzfristig für zeitkritische Projekte verfügbar sind. Insbesondere bei Projekten im Regulatorik-Umfeld ist dies ein Vorteil, der entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung sein kann.
Fazit: Deutsche Banken als Vorreiter für digitale Resilienz
Die DORA-Verordnung bietet deutschen Banken eine einzigartige Gelegenheit, ihre bereits hohen Standards im Bereich der digitalen Sicherheit und Resilienz zu stärken. Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Rekrutierung spezialisierter Fachkräfte, bleiben jedoch bestehen. Mit der Unterstützung durch spezialisierte Personaldienstleister und einer robusten Sicherheitskultur haben deutsche Banken die Chance, als Vorreiter eines sicheren und stabilen Finanzsektors in Europa zu agieren und langfristig zur Stabilität des gesamten europäischen Finanzsektors beizutragen.