BETA: Eine neue Generation der Rüstung

Kinder, die seit dem 1. Januar 2025 geboren werden, gehören zur Generation „Beta“. Diese wird geprägt durch das Aufwachsen mit Technologien wie KI, AR/VR und Robotik. Auch in der Rüstung hat spätestens seit dem Angriffskrieg in der Ukraine eine neue Generation technologischer Systeme Einzug gehalten. Die „Generation Beta der Rüstung“ ist ebenfalls besonders von KI und Robotik geprägt.

Diese Technologien sind nicht nur Werkzeuge für die Soldat:innen der Zukunft – ihre Entwicklung und Nutzung werden Konflikte und deren Ausgang entscheidend beeinflussen.

Die neue Generation der Rüstung fordert ein Umdenken unseres Verständnisses von Verteidigungsfähigkeit und geht mit tiefgreifenden strukturellen Veränderungen einher. Beschaffungsprozesse und -zyklen müssen an die Geschwindigkeit technologischer Innovationen angepasst werden. Zu diesen Veränderungen gehört auch die Einbindung neuer Akteure. Start-ups tragen bereits jetzt wesentlich zur Verteidigungsfähigkeit bei. Gleichzeitig gewinnen „New Defence Primes“ und spezialisierte Systemhäuser an Bedeutung.

Beta auf dem Gefechtsfeld

Die „Defence-Generation Beta“ unterscheidet sich von konventioneller Kriegsführung durch vernetzte, multidimensionale Operationsführung und den Einsatz KI-basierter Autonomie als „Force Multiplier“. Technologien, Strategien und Taktiken unterliegen ständigen Anpassungen. Dieser Dynamik kann nur durch software-definierte Systeme begegnet werden, deren Leistungsfähigkeit primär von Software und nicht von mechanischen Komponenten bestimmt wird. Unbemannte Systeme zu Land und in der Luft spielen eine Schlüsselrolle als verbindende und befähigende Elemente. Sie agieren dimensionsübergreifend und verstärken die Effizienz moderner Einsatzkonzepte.

Effizienz durch Masse und Automation

Durch den Einsatz unbemannter Systeme in Verbindung mit KI und Autonomie können Multiplikatoreffekte erzielt werden, um personelle und materielle Engpässe zu kompensieren. Ebenso können unbemannte Systeme Aufgaben wie Logistik, Aufklärung, Überwachung oder Verwundetentransport übernehmen und so zahlreiche Einsatzkräfte ersetzen.

Europäische Resilienz muss innerhalb Europas geschaffen werden.

Roberta RanderathHead of Business Development, ARX Robotics

Flexibilität: Die neue Prämisse

Die Anforderungen an Technologien der neuen Kriegsführung haben sich grundlegend verändert: Systeme müssen nahtlos integrierbar, flexibel und schnell an neue Entwicklungen anpassbar sein. Modularität sorgt für Effizienzsteigerung und ermöglicht flexible Truppenstrukturen. Adaptivität stellt sicher, immer einen strategischen Vorteil zu haben. Mit unserem Betriebssystem Mithra OS etwa schaffen wir durch die Vernetzung von Alt- und Neusystemen eine Brücke zwischen bemannten und unbemannten Einheiten sowie zwischen mechanischen und softwaregesteuerten Technologien.

Unabhängigkeit durch Technologiesouveränität

Die Technologien der „Generation Beta“ stärken die europäische Verteidigungsfähigkeit. Eine resiliente Verteidigungsfähigkeit ist jedoch nur durch Technologiesouveränität erreichbar. Das bedeutet, dass europäische, redundante Lieferketten und die Unabhängigkeit in der Technologieentwicklung unverzichtbar sind. Sicherheit kann nicht importiert werden.

arx-robotics.com

Advertorial aus dem Handelsblatt Journal Sicherheit und Verteidigung vom 04.02.2025

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