Auch in der Stahlindustrie wird Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) traditionelle Arbeitsweisen revolutionieren. Der anfängliche Hype um Technologien wie ChatGPT hat zu hohen Erwartungen geführt. McKinsey prognostiziert, dass bis 2035 etwa 50% aller Arbeitstätigkeiten durch GenAI automatisiert sein könnten. Wir sehen bei unseren Kunden, dass die Experimentierphase vorbei ist. Unternehmen gehen zur gezielten Umsetzung über. Laut Gartner werden 2024 rund 40% aller Unternehmen GenAI-Anwendungsfälle produktiv einsetzen, im Vergleich zu 5% Ende 2023.
Doch wie kann man GenAI richtig nutzen? Es geht nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch darum, wie diese Technologien unsere Arbeitswelt umgestalten. GenAI ermöglicht es uns, Arbeitsprozesse jederzeit mit unternehmensspezifischem Wissen zu begleiten und zu optimieren.
Von der Service Automatisierung, die Kundenanfragen selbständig beantwortet, über den Field Engineer Assistant, welcher Techniker bei der Einsatzplanung unterstützt, bis hin zum Operations Twin CoPilot, der Störungen im Betrieb analysiert und Lösungen vorschlägt – GenAI setzt neue Standards in der industriellen Effizienz und Sicherheit.
GenAI trägt dazu bei, die Kluft zwischen Fachkräften und weniger qualifizierten Mitarbeitenden zu überbrücken. Die Technik dient als „Skill Boost“, der es allen ermöglicht, wertvolle Beiträge zu leisten und sich weiterzuentwickeln. Richtig angewendet kann GenAI als Katalysator für Mitarbeiterentwicklung und -unterstützung wirken.
In der Kundenpraxis sehen wir sehr deutlich, dass nicht nur Fähigkeiten zählen, sondern auch der Wille, sich anzupassen und weiterzuentwickeln. GenAI kann ein mächtiges Werkzeug sein, das die intrinsische Motivation der Mitarbeitenden steigern und zu einer leistungsstärkeren und engagierteren Belegschaft führen kann. Hier spielen die Führungskräfte eine Schlüsselrolle als Botschafter oder Verhinderer.
Auf der Handelsblatt Konferenz – Zukunft Stahl 2024 am 13. und 14. März in Essen werden wir tiefer in diese Themen eintauchen. Lena Terfehr und Felix Klemm analysieren gemeinsam, wie GenAI die Stahlindustrie und die Arbeitswelt als Ganzes umgestaltet. Sie werden die Diskussion darüber anregen, wie Unternehmen die Chancen, die GenAI bietet, ergreifen und gleichzeitig den menschlichen Faktor im Auge behalten können. Wir laden Sie herzlich ein, sich uns anzuschließen und Teil dieser wichtigen Konversation zu sein. Wir freuen uns auf den Austausch!