Co-Location in der Praxis: Wie Batteriespeicher das volle Potenzial gemeinsamer Standorte ausschöpfen

Batteriespeicher sind längst mehr als ein Zusatz zur Wind- oder Solaranlage. Sie sind ein Schlüssel zur Flexibilisierung unseres Energiesystems und entwickeln sich zum zentralen Baustein der Energiewende. Gerade rücken sie verstärkt in den Fokus, denn sie bieten Lösungen für zentrale Herausforderungen, mit denen Betreiber*innen und Vermarkter*innen konfrontiert sind.

Deshalb ist Co-Location jetzt besonders relevant

Negative Strompreise treten immer häufiger auf. Für Betreiber*innen von Wind- und Solarparks bedeutet das: sinkende Erlöse und steigender Handlungsdruck. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Projektentwicklung durch regulatorische Hürden. Netzanschlüsse für den Stand-Alone Betrieb von Speichern werden häufig gar nicht mehr vergeben.

Co-Location-Batteriespeicher wirken hier gleich doppelt positiv:

  1. Durch die flexible Be- und Entladung werden negative Strompreise zum Werttreiber.
  2. Netzanschlussbeschränkungen können durch die gemeinsame Nutzung eines Netzanschlusses reduziert werden.

Dadurch schaffen Co-Location-Anlagen Synergien bei der Vermarktung.

Es entsteht so ein System, das nicht nur netzdienlich agieren kann, sondern auch wirtschaftlich stabiler ist. Für Betreiber*innen ist Co-Location daher oft die kommerziell sinnvollste Option.

Speicheroptimierung in Co-Location

Co-Located-Speicher eröffnen besonders dann optimale wirtschaftliche Perspektiven, wenn die Vermarktung beider Anlagen aus einer Hand kommt – idealerweise über mehrere Märkte hinweg.

Hier setzen Statkrafts Vermarktungslösungen an. Die gemeinsam gedachte Vermarktung über alle relevanten Märkte – Day-Ahead, Intraday und Regelenergie – schafft kommerzielle Vorteile, egal ob die Grünstromvermarktung dabei als PPA erfolgt oder im Rahmen der klassischen Direktvermarktung. Ziel ist es das Erlöspotenzial des Gesamtsystems zu maximieren, wodurch auch die Finanzierungsfähigkeit verbessert wird. Dennoch ergeben sich aus dem individuellen Projektdesign Herausforderungen, die in jedem Fall bei der Lösungsfindung berücksichtigt werden müssen.

Einblicke aus der Praxis: Vortrag am 07. Oktober 2025

Wie sich die Herausforderungen bei der Co-Location-Vermarktung konkret darstellen und welche Lösungsansätze es gibt, zeigt Klaas Bauermann von Statkraft in seinem Vortrag auf der Handelsblatt-Konferenz „Energiespeicher 2025“.

Im Fokus stehen die wirtschaftlichen und technischen Aspekte von Co-Location sowie Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie Speicher und Erzeugung erfolgreich zusammenspielen. Der Vortrag bietet daher wertvolle Einblicke für Projektentwickler*innen, und Betreiber*innen, die sich mit Co-Location und Speichertechnologien beschäftigen.

Der Vortrag findet am 07. Oktober 2025 um 12:40 statt.

Batterievermarktung mit Statkraft

Mit langjähriger Erfahrung in der Vermarktung von Erneuerbaren Energien sowie bei der Vermarktung von Flexibilität bringt Statkraft das nötige Know-how mit, um auch anspruchsvolle Speicherprojekte erfolgreich zu steuern – technisch wie strategisch.

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