Advertorial Artikel aus dem Handelsblatt Journal Energiewirtschaft vom 28.08.2025
Dezentrale Batteriespeicher als Alternative zu Großspeicher-Projekten
Die deutsche Energiewende steht vor einem Kapazitätsproblem: Bis 2030 werden etwa 100 Gigawatt Speicherkapazität benötigt – aktuell sind weniger als fünf Prozent realisiert. Übertragungsnetzbetreiber verzeichnen über 650 Anschlussanfragen für Batteriespeicher mit 226 Gigawatt Gesamtleistung, doch Genehmigungsverfahren werden zum Flaschenhals.
Regulatorische Hürden bremsen Großprojekte
Eine Umfrage von Clean Horizon Consulting unter deutschen Stadtwerken ergab, dass 46 Prozent der Befragten komplizierte regulatorische Rahmenbedingungen als Hauptgrund für den schleppenden Ausbau sehen. Umweltverträglichkeitsprüfungen, Bebauungsplanverfahren und Hochspannungsanschlüsse führen zu Projektlaufzeiten von mehreren Jahren.
Dezentrale Ansätze gewinnen an Bedeutung
Schwarmspeicher verfolgen einen anderen Ansatz: Viele kleine Speichereinheiten werden über verschiedene Standorte verteilt und intelligent vernetzt. Als virtueller Großspeicher werden sie zentral gesteuert. Batterieeinheiten bis beispielsweise 250 Kilowatt können auf Gewerbegrundstücken oft ohne Bebauungsplanverfahren errichtet werden.
Netzanschluss als Erfolgsfaktor
Während Großspeicher neue Hochspannungsanschlüsse mit langen Vorlaufzeiten benötigen, können dezentrale Speicher über vorhandene Niederspannungsanschlüsse angeschlossen werden. Dies verkürzt die Realisierungszeit erheblich und entlastet das Übertragungsnetz.
Wirtschaftliche Perspektiven
Der Batteriespeicher-Index von Enervis zeigt positive Markttrends: Die Erlöse stiegen durch wachsende Volatilität im Intraday-Markt. Betreiber profitieren von Arbitrage-Geschäften und hervorragenden Abschreibungsmöglichkeiten.
AURIVOLT setzt auf systematische Skalierung
Bei AURIVOLT haben wir uns auf dezentrale Schwarmspeicher spezialisiert. Unser Ziel: 20.000 intelligente Batteriespeicher bis 2030. 2025/2026 ist das Ziel über 3.000 Speicher. Jede 125-kW-Einheit mit 289 kWh wird über unsere digitale Plattform vernetzt und am Energiemarkt betrieben.
Flächenbedarf: Speichereinheiten benötigen 25 Quadratmeter Stellfläche auf Industrie- oder Gewerbeflächen. Flächeneigentümer können ungenutzte Bereiche durch Verpachtung monetarisieren.
Fazit
Dezentrale Konzepte könnten den Speicherausbau durch vereinfachte Genehmigungen und schnellere Netzanschlüsse erheblich beschleunigen.
