Positionen für ein Umdenken
Nach ersten positiven Signalen im Wohnungsbau bleiben Bezahlbarkeit und Wohnraummangel zentrale Herausforderungen für Politik, Städte und Branche. Wie lassen sich Qualität, Tempo und Kosten neu zusammendenken? Und welche Standards, Prozesse und Wohnformen braucht es, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ohne auf architektonische und städtebauliche Qualität zu verzichten?
Im Webinar nutzen wir eine konkrete Musterkalkulation als analytische und diskursive Grundlage, um realistische Hebel für mehr Bezahlbarkeit und Effizienz im Wohnungsbau herauszuarbeiten. Führende Experten aus Immobilienwirtschaft, Wohnungsbaugesellschaften, Projektentwicklung, Architektur und Interessenvertretung diskutieren dazu konkrete Lösungsansätze – offen, praxisnah und bewusst auch kontrovers.
Im Mittelpunkt steht ein kooperativer und mutiger Ansatz, der zeigt: Lösungswege sind vorhanden, wenn Standards, Prozesse und Denkweisen neu bewertet werden. Statt weiterer Einzelpfade geht es um gemeinsame Verantwortung, Entscheidungsfreude und Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung.
Was Sie erwartet:
- Konkrete Ansätze für bezahlbaren und zugleich qualitätsvollen Wohnungsbau
- Eine fundierte Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven: Bestandshalter, Entwickler, Asset Manager, Architekten und Interessenvertreter
- Impulse für neue Standards, effizientere Prozesse und zukunftsfähige Wohnformen
- Orientierung für strategische Entscheidungen mit Blick auf 2026 und darüber hinaus
Die Websession richtet sich an Entscheider und Fachverantwortliche aus der Immobilienbranche sowie an Vertreter aus Politik, Städten und Kommunen, die den Wohnungsbau aktiv mitgestalten wollen.
Moderation:

Freuen Sie sich auf folgende Experten:





Entscheidend ist, dass wir unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, Erfahrungen offen teilen und den Mut haben, Routinen zu hinterfragen. Die Diskussion soll genau dafür Raum schaffen – für Austausch und konkrete Lösungsansätze.

Bezahlbarer und zugleich qualitativ hochwertiger Wohnungsbau erfordert den Mut, die Logik der anerkannten Regeln der Technik zu hinterfragen und durch flexiblere, zeitgemäße Standards zu ergänzen. Nur wenn wir Vorbilder sichtbar machen und ein gemeinsames, lösungsorientiertes Mindset etablieren, kann Bauen auch unter komplexen Rahmenbedingungen schneller und wirksamer gelingen.

Für einen Neustart des Wohnungsbaus brauchen wir keinen Bauturbo, keinen Hamburg-Standard, keinen Bremer Weg, keinen Niedersachsen-Weg sondern einen Mindsetwechsel bei allen Stakeholdern. Vom ersten Gedanken bis zur Fertigstellung sind viele Menschen beteiligt. Wenn die sich zu mehr Mut, Entscheidungsfreude und Innovation entschließen würden, können wir wieder richtig durchstarten.

Wir brauchen eine Wende im Wohnungsbau, mit mehr Mut zum Experiment, weniger Bürokratie und einer radikalen Beschleunigung von Entscheidungs- und Genehmigungsprozessen, die Verantwortung stärkt und Umsetzung priorisiert. Dazu gehört auch, sich wieder an pragmatischen Bauweisen zu orientieren, wie sie bereits erfolgreich angewendet wurden – robust, funktional und auf das Notwendige konzentriert statt auf perfektionistische Übererfüllung.

Der Situation auf dem stark angespannten Wohnungsmarkt lässt sich am besten mit zügigen, bspw. seriellen Bauprozessen begegnen, die durch verlässliche Rahmenbedingungen wie eine angepasste Mehrwertsteuer und höhere bauliche Flexibilität unterstützt werden. Zugleich müssen Wohnformen entstehen, die demografische Veränderungen berücksichtigen und auf die Anforderungen eines internationalen Marktes ausgerichtet sind.

Haushalte in Deutschland werden kleiner, der Wohnraumbedarf höher. Wir brauchen sowohl knappe und bezahlbare Wohnungen für Einsteiger als auch attraktive Seniorenwohnungen, um Umzugsbewegungen in Gang zu setzen. Schon im Städtebau müssen wir deshalb auf qualitätvolle, kompakte Wohnformen setzen.

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