Die Onkologie erlebt einen rasanten wissenschaftlichen Fortschritt – ein Beispiel ist die Behandlung der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL). Neue Therapien, darunter zielgerichtete Medikamente und innovative Immuntherapien, revolutionieren die Behandlungsmöglichkeiten und verbessern die Überlebenschancen der Patienten erheblich. Die zentrale Herausforderung: Kommen diese Innovationen tatsächlich beim Patienten an? In einer alternden Gesellschaft, in der onkologische Erkrankungen immer häufiger auftreten, gewinnt diese Frage zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig steht unser Gesundheitssystem vor enormen Finanzierungs- und Strukturierungsaufgaben. Welche Weichen müssen gestellt werden, damit moderne Krebstherapien nicht nur entwickelt, sondern auch für Betroffene schnell verfügbar werden? Das Medizinforschungsgesetz geht in die richtige Richtung, ist aber noch nicht ausreichend.
Erfahren Sie im Expert Talk unter anderem:
- Integration von Innovationen in die medizinische Versorgung: An diesen (gesetzlichen) Stellschrauben sollte gedreht werden, damit lebensrettende Therapien schneller zur Verfügung stehen
- Wie die Bedürfnisse von Krebs-Patient:innen in der Gesundheitsversorgung berücksichtigt werden können
- Welchen Beitrag forschenden Pharma-Unternehmen leisten können, um innovative Therapien schneller und kostengünstiger den Patient:innen zur Verfügung zu stellen.
- Das können Fast-Track-Zulassung und Innovationsbonus bewirken: Ein echtes Spitzenforschungsgesetz beschleunigt nicht nur Prozesse, sondern erleichtert auch den Marktzugang für wirklich patientenrelevante Therapiefortschritte und Innovationen.
Moderation: Moritz Schönleber, Head of Event Production, Handelsblatt
Freuen Sie sich auf folgende Experten:



Partner
BeiGene
BeiGene, das beabsichtigt sich in BeOne Medicines umzubenennen, hat sich als globales Onkologie-Unternehmen auf die Entwicklung innovativer und bezahlbarer Krebsmedikamente spezialisiert. Von den knapp 11.000 Mitarbeiter:innen auf fünf Kontinenten arbeiten circa 3.500 an der Erforschung neuer Krebsmedikamente.
Ein Großteil der klinischen Studien setzt BeiGene intern um, was bis zu 30 % der Entwicklungskosten spart und die Medikamentenentwicklung beschleunigt. BeiGene hat über 140 Studien mit mehr als 20.000 Patient:innen aus über 45 Ländern initiiert. 35 % der globalen Studien umfassen europäische Teilnehmer:innen. In Europa sind von BeiGene zwei Wirkstoffe zugelassen: für die Behandlung hämatologischer Erkrankungen, u. a. der chronisch-lymphatischen Leukämie, von Morbus Waldenström und des Marginalzonenlymphoms. Ein weiterer Wirkstoff ist in Europa für die Therapie des nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms, des metastasierten oder fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms der Speiseröhre, sowie des gastro-ösophagealen Übergangs zugelassen.
Gegründet wurde BeiGene 2010 von John V. Oyler und Xiaodong Wang. Im Juli 2024 hat BeiGene einen neuen Forschungs- und Produktionsstandort am Princeton West Innovation Campus in Hopewell, New Jersey, eröffnet.