Der Sommer 2026 ist bereits von außergewöhnlicher Hitze geprägt. Er macht Industrieunternehmen deutlich, wie dringend sie sich auf steigende Klimarisiken vorbereiten müssen.
Produktivitätsverluste, steigender Kühl- und Energiebedarf, Belastungen für Beschäftigte sowie Risiken für Produktion und Lieferketten: Hitze ist für viele Unternehmen bereits heute eine operative Herausforderung.
Ein Tag mit Temperaturen von mehr als 30 Grad verursacht der deutschen Wirtschaft nach einer Prognos-Analyse Kosten von rund 431 Millionen Euro. Knapp 97 Prozent davon entfallen auf Produktivitätsverluste.
In diesem Webinar erörtern wir, wie Unternehmen die Risiken bewerten, priorisieren und wirksam steuern.
Für wen dieses Webinar besonders relevant ist
Das Webinar richtet sich an Vorstände, Geschäftsführungen und Bereichsleitungen sowie Verantwortliche aus Produktion, Supply Chain, Personal, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit in Industrie-, Energie- und Logistikunternehmen. Es ist besonders relevant für Entscheiderinnen und Entscheider, die Hitzerisiken bewerten und konkrete Anpassungsmaßnahmen priorisieren müssen.
- C-Level & Geschäftsführung (CEO, CFO, CSO, COO)
- Unternehmensstrategie/-entwicklung & Transformationsmanagement
- Nachhaltigkeits- und Klimabeauftragte (CSO, ESG-Manager:innen)
- Risk & Compliance (Risikomanagement, regulatorische Verantwortliche)
- Supply Chain Management & Einkauf (Lieferkettenrisiken)
Learning Points: Was Sie im Webinar lernen
- Die Zahlen: Was Hitzewellen Unternehmen wirklich kosten – und was die Daten für Ihre Branche bedeuten
- Die Praxis: Welche Maßnahmen Unternehmen bereits umsetzen – von Arbeitsorganisation bis Standortplanung
- Die Konsequenzen: Was Versicherbarkeit, Regulierung und Investoren künftig von Unternehmen erwarten
Freuen Sie sich auf folgende Expertinnen und Experten


Webinar im Rahmen der Veranstaltung:
Inhaltlicher Hintergrund
Hitze als operatives Risiko
Hitze ist nicht nur eine Belastung für die Gesundheit der Beschäftigten, sondern zunehmend auch ein Produktivitäts- und Kostenrisiko. Hohe Temperaturen können die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, Produktionsprozesse stören und Anpassungen bei Arbeitszeiten, Schichtplänen und technischen Abläufen erforderlich machen.
Besonders energie- und fertigungsintensive Unternehmen stehen vor der Aufgabe, Hitzerisiken systematisch in ihre operative Planung und Steuerung einzubeziehen. Viele Unternehmen stehen dabei noch am Anfang, wenn es darum geht, Standorte, Prozesse und Lieferketten auf wiederkehrende Extremwetterereignisse auszurichten.
Zu den zentralen Herausforderungen zählen belastbare Kennzahlen, klar definierte Verantwortlichkeiten und die Integration physischer Klimarisiken in das Risikomanagement.
Arbeitsschutz, Fürsorgepflicht und Rechtssicherheit
Mit zunehmenden Hitzeperioden gewinnen die bestehenden Anforderungen an Arbeitsschutz und Fürsorgepflicht weiter an Bedeutung. Unternehmen müssen die Gefährdung durch hohe Temperaturen beurteilen und geeignete technische, organisatorische und personenbezogene Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu können angepasste Arbeitszeiten, zusätzliche Pausen, Sonnenschutz oder Veränderungen der räumlichen Bedingungen gehören.
Zugleich gewinnt die Frage an Bedeutung, welche rechtlichen, organisatorischen und haftungsbezogenen Folgen ein unzureichender Hitzeschutz haben kann. Unternehmen müssen dabei Produktivität, Gesundheitsschutz und Rechtssicherheit miteinander in Einklang bringen. Fehlende Zuständigkeiten und Schutzkonzepte können Produktivitätsverluste, Gesundheitsrisiken und rechtliche Unsicherheiten verstärken.
Von der Wetterlage zur Resilienzstrategie
Kurzfristige Einzelmaßnahmen allein reichen nicht aus, um Unternehmen dauerhaft auf wiederkehrende Hitzeperioden vorzubereiten. Erforderlich ist ein integrierter Ansatz, der Hitze als physisches Klimarisiko bewertet und mit Investitions-, Standort- und Governance-Entscheidungen verbindet.
Dazu müssen Unternehmen Klimarisiken in Szenarien und Kennzahlen übersetzen, Verantwortlichkeiten definieren und Zielkonflikte zwischen Produktivität, Gesundheitsschutz, kurzfristigen Kosten und langfristiger Resilienz bearbeiten.
Unternehmen, die frühzeitig klare Strukturen und Maßnahmen etablieren, können Risiken reduzieren und ihre Position gegenüber Kunden, Versicherern und Kapitalgebern stärken.
Über uns
Das Handelsblatt bietet verschiedene Weiterbildungsformate für Führungskräfte. Die Formate bieten Entscheiderinnen und Entscheidern Orientierung zu zentralen technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen. Sie verbinden die Einordnung aktueller Entwicklungen mit praktischer Expertise aus Unternehmen.
Seminare, E-Learnings und kostenlose Business-Webinare vermitteln Wissen, das über reine Information hinausgeht und fundierte Entscheidungen unterstützt.
Euroforum Deutschland GmbH
Datenschutz
Ich bin damit einverstanden, dass meine im Registrierungsformular angegebenen Daten von der Euroforum Deutschland GmbH zum Zwecke der Werbung für eigene Leistungen und Produkte sowie für Angebote von Unternehmen der Handelsblatt Media Group (diese sind unter www.handelsblattgroup.com/portfolio einsehbar) verwendet werden. Über diese neuen Angebote und Services möchte ich künftig per E-Mail und Telefon persönlich informiert und beraten werden. Dieser Verwendung kann ich jederzeit widersprechen.
Eine Weitergabe meiner Daten erfolgt darüber hinaus nur zu Zwecken einer Auftragsdatenverarbeitung. Mir ist bekannt, dass die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung meiner Daten auf freiwilliger Basis erfolgt. Ich kann diese Einwilligung jederzeit ohne für mich nachteilige Folgen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Dazu genügt eine E-Mail an: datenschutz@euroforum.com. Im Fall des Widerrufs werden mit dem Zugang meiner Widerrufserklärung meine Daten gelöscht. Nähere Angaben zum Umgang mit personenbezogenen Daten erhalte ich hier www.euroforum.de/datenschutz.