Die Verteidigungsindustrie steht im Zentrum geopolitischer Spannungen – und damit zunehmend im Fokus hochentwickelter Cyberangriffe. Betroffen sind nicht nur etablierte Systemhäuser und Integratoren, sondern die gesamte Wertschöpfungskette: von Herstellern über Zulieferer bis hin zu Unternehmen, die neu in das Defense-Geschäft einsteigen.
Gleichzeitig werden Angriffe durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz schneller, präziser und schwerer erkennbar. Das Webinar zeigt, wie sich die Bedrohungslage für die Branche verändert, welche Folgen Angriffe auf Produktion, Lieferketten und sicherheitskritisches Know-how haben können und wo KI in der Cyberabwehr tatsächlich einen belastbaren Beitrag leisten kann.
Für wen dieses Webinar besonders relevant ist
Dieses Webinar richtet sich an C-Level, Bereichsleitungen und erfahrene Entscheider aus der Verteidigungsindustrie, Luft- und Raumfahrt, Sicherheits- und Hightech-Industrie sowie industriellen Fertigung. Besonders relevant ist es für Verantwortliche, die Cybersecurity nicht mehr nur technisch, sondern als Frage von Betriebsfähigkeit, Lieferkettenstabilität und Schutz kritischen Know-hows bewerten müssen.
Angesprochen sind insbesondere CIOs, CISOs, CTOs sowie Leiterinnen und Leiter aus IT, Digital, Security, Manufacturing, Engineering und Transformation. Für sie stellt sich die Frage, wie sich wachsende Risiken unter realem Ressourcen- und Fachkräftedruck priorisieren und organisatorisch beherrschbar machen lassen.
Learning Points: Was Sie im Webinar lernen
- Sie erkennen, welche Rolle künstliche Intelligenz auf der Angriffsseite bereits spielt, warum Angriffe dadurch schneller, präziser und schwerer erkennbar werden – und warum nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte Wertschöpfungskette in den Fokus hochentwickelter Cyberangriffe gerät.
- Sie lernen, wie KI die Cyberabwehr verändern kann, wo autonome und unterstützende Systeme Security-Teams entlasten und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, um den Einsatz realistisch zu bewerten.
- Sie erhalten eine bessere Grundlage, um zu beurteilen, wo klassische Security-Logiken an Grenzen stoßen, welche Folgen Angriffe auf Produktion, Lieferketten und Know-how haben können und welche Prioritäten sich daraus für Entscheider ergeben.
Moderation: Simone Nissen, Senior Product Manager Learning, Handelsblatt
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Partner
IBM
IBM ist einer der weltweit führenden Anbieter von Hybrid-Cloud-Lösungen sowie künstlicher Intelligenz und hat damit seine Kunden über viele Jahre in ihren Transformationsprojekten erfolgreich begleitet. Wir helfen unseren Kunden dabei, Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen, Geschäftsprozesse zu optimieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Branche zu sichern. Zusätzlich beschäftigt IBM Research mehr als 3.000 Forscher_innen in zwölf Innovationszentren auf sechs Kontinenten und ist damit eine der größten industriellen Forschungsorganisationen der Welt. IBM hat die Zukunft der Informationstechnologie entscheidend mitgestaltet. Unsere bahnbrechenden Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Quantencomputing, branchenspezifische Cloud-Lösungen und unsere Beratungsdienstleistungen bieten unseren Kunden offene und flexible Optionen für ihre Weiterentwicklung. In allem, was wir tun, stehen wir für Vertrauen, Transparenz, Verantwortung und Vielfalt.
In der Energiebranche unterstützt IBM seine Kunden erfolgreich mit Lösungen zur Digitalisierung der Netze, mit Kunden-Plattform-Lösungen in den Bereichen Abrechnung und Customer Experience, mit automatisierten und cloudbasierten Workflow-Lösungen in den Back-Office-Bereichen wie Personal oder Finance und bei nachhaltigen Lösungen zur Energiewende.
Unsere zahlreichen Standorte für Sales und Consulting sind über ganz Deutschland verteilt und arbeiten nahe an den Kunden. Außerdem entwickeln wir Software und Hardware in unserem Forschungs- und Entwicklungslabor in Böblingen, nahe des Headquarters in Ehningen bei Stuttgart.
Inhaltlicher Hintergrund
Warum die Verteidigungsindustrie besonders im Fokus von Cyberangriffen steht
Die Bedrohungslage betrifft in der Verteidigungsindustrie nicht nur große Systemhäuser und Integratoren. Auch Hersteller, Zulieferer und neue Marktteilnehmer geraten zunehmend in den Fokus, weil sie kritische Komponenten, Technologien und sicherheitsrelevantes Know-how bereitstellen. Damit wird die gesamte industrielle Wertschöpfungskette angreifbar.
Für Unternehmen entsteht daraus eine Lage, in der Cybersecurity nicht mehr nur als IT-Thema behandelt werden kann. Angriffe berühren Produktion, Lieferfähigkeit und den Schutz sensibler Informationen – und damit Fragen, die für operative Stabilität und geschäftliche Handlungsfähigkeit zentral sind.
Welche Folgen Cyberangriffe für Produktion, Lieferketten und Know-how haben
Cyberangriffe können in dieser Branche deutlich weiterreichende Folgen haben als punktuelle IT-Störungen. Produktionsausfälle, Unterbrechungen in der Lieferkette und der Verlust sensibler technologischer oder militärischer Informationen können schnell strategische Relevanz bekommen. Für Entscheider geht es deshalb nicht nur um Erkennung, sondern um die Frage, wie widerstandsfähig die eigene Organisation unter realen Bedingungen ist.
Hinzu kommen Angriffsmuster wie identity-basierte Angriffe, Phishing, Infostealer oder Exploits auf öffentliche Anwendungen. Sie zeigen, dass Bedrohungen nicht nur vielfältiger, sondern auch operativ schwerer beherrschbar werden.
Warum klassische Cyberabwehr an Grenzen stößt
Gleichzeitig steigt der Druck auf Security-Organisationen. Angriffe werden schneller, präziser und schwerer erkennbar. Viele Unternehmen stehen dabei schon heute unter Fachkräftemangel, hoher Alert-Dichte und wachsender Komplexität in ihren Sicherheitsstrukturen.
Die zentrale Herausforderung liegt deshalb nicht allein im Mehr an Bedrohung, sondern in der Frage, ob klassische Security-Setups unter diesen Bedingungen noch ausreichen. Genau hier setzt der Blick auf Security with AI an: als Ansatz, der Erkennung, Priorisierung und Reaktion unter realen Ressourcenengpässen wirksamer machen soll.
Wo KI in der Cyberabwehr tatsächlich relevant wird
Vor diesem Hintergrund gewinnt der Einsatz von KI in der Cyberabwehr an Bedeutung. Relevant ist sie dort, wo sie Security-Teams entlasten, Erkennung und Priorisierung beschleunigen und Reaktionen in Echtzeit unterstützen kann. Der Unterschied zu klassischen Logiken liegt nicht in Technologie um ihrer selbst willen, sondern in der Fähigkeit, operative Sicherheitsarbeit unter wachsender Komplexität schneller und belastbarer zu machen.
Das Webinar ordnet deshalb nicht nur die aktuelle Entwicklung ein, sondern hilft bei einer konkreten Beurteilung: Wo stärkt KI die Abwehr tatsächlich, welche Grenzen bleiben bestehen und welche organisatorischen Voraussetzungen müssen Unternehmen schaffen, um daraus belastbare Sicherheitsgewinne abzuleiten?
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