Die Einführung von KI verändert Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und ganze Branchen. Wer KI allein als Technikprojekt versteht, unterschätzt ihre transformative Kraft.
Daten als neuer Rohstoff
Unternehmen sitzen auf riesigen Datenmengen, die erst durch KI zu einem ökonomischen Faktor werden. Versicherungen nutzen sie für Schadenprognosen und Betrugserkennung, Energieversorger für intelligente Netzanalyse und vorausschauende Wartung. Datenmonetarisierung bedeutet: Aus Rohdaten entstehen neue Services, smarte Tarife, personalisierte Angebote. Wer diesen Schritt verpasst, verliert Wachstumschancen.
Fachkräftemangel: Mehr mit weniger
Deutschland steht vor einem Personalengpass. KI kann Routinen automatisieren und so Mitarbeitende entlasten. „Mehr mit weniger“ wird zum Prinzip – wenn Technologie, Organisation und Kultur zusammengedacht werden. KI ersetzt dabei keine Menschen, sie verstärkt Kompetenzen und erweitert Handlungsspielräume.
Use Cases: Vom Experiment zum Standard
Automatisierung, Fehlerreduktion, Effizienzsteigerung sind die „low hanging fruits“ der KI und bringen Mehrwert vom intelligenten Kundenservice über smarte Dokumentenprozesse bis zur optimierten Instandhaltung. Doch so verlockend diese schnellen Erfolge sein mögen, muss die Einführung von KI von Anfang an als fortlaufender Prozess betrachtet werden, der nicht in eine Sackgasse führen darf. KI verlangt Investitionen, klare Roadmaps und Mut. Wer dies akzeptiert, schafft nachhaltige Fortschritte.
Branchen im Umbruch
Versicherungen und Energiewirtschaft zeigen exemplarisch, wie KI zur Überlebensfrage wird. Wer Risiken präziser kalkuliert, Schäden schneller reguliert und Netze intelligenter betreibt, sichert sich Zukunftsfähigkeit und Kundennähe. KI entscheidet über Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit – und trennt Vorreiter von Nachzüglern.
Digitale Souveränität als Bedingung
Alle Chancen verpuffen, wenn Europa die Kontrolle über Daten und Systeme verliert. Digitale Souveränität ist Voraussetzung für Vertrauen und ein strategischer Vorteil im Wettbewerb. Souveräne Cloud- und KI-Lösungen, getragen von europäischen Partnern wie STACKIT, IONOS und Aleph Alpha bieten dafür das Fundament. Auch mit globalen Partnern wie z. B. Nvidia und Google können unter bestimmten Bedingungen souveräne Lösungen kreiert werden.
Fazit
Für Materna ist klar: KI ist Chefsache. Nur wenn Geschäftsführungen Verantwortung für Strategie, Daten und Souveränität übernehmen, wird aus Experimenten echte Wertschöpfung. Wer zögert, riskiert den Anschluss. Wer handelt, gestaltet Zukunft.
„Zukunft IT & KI“ erschienen. Das vollständige Journal können Sie sich hier kostenlos herunterladen:
