Veränderung braucht was neues

Die Veränderung gehört momentan für viele zum Alltag, wie der Rhein nach Düsseldorf. Gerade im Unternehmenskontext sind wir momentan vor viele Herausforderungen gestellt, da der technologische Wandel, Stichwort KI, und die Lage der Weltwirtschaft den Status Quo verändern. Doch im Gegensatz zu unserem Mediennutzungsverhalten in der Freizeit, wo Abwechslung und Neugier gewünschte Aspekte sind, reagieren wir im Arbeitsumfeld weniger proaktiv. Das hängt damit zusammen, dass wir unsere Komfortzone verlassen (müssen).

Stellt sich die Frage: Was ist der Unterschied in der Wahrnehmung von Veränderung in der Freizeit und bei der Arbeit? Eine Frage, die auch unsere Kunden und wir von der Innovationsagentur Fusion Campus uns immer wieder stellen und Antworten in der Gaming-Industrie finden.

Ein Spiel ist ein Regelwerk, dem wir uns freiwillig unterordnen

Veränderungsbereitschaft und Gaming – klingt erst einmal komisch, macht jedoch Sinn. Warum? Zum einen weil das Spiel an sich eine gute Basis darstellt, schließlich ist jedes Spiel ein Regelwerk, dem die/ der Nutzende sich freiwillig unterordnet, um das Spielziel zu erreichen. Da ist eine Korrelation zum Thema Veränderung naheliegend.

Zudem helfen uns Spielmechanismen, wie Herausforderung, Selbstverwirklichung oder Belohnung dabei, die Wahrnehmung, Motivation und Aufmerksamkeit zu verändern.

Also bei Veränderungen zur Akzeptanz einfach ein Spiel einsetzen? Ganz so einfach ist es nicht. Jedoch lohnt sich ein genauerer Blick auf die Erfahrungen der Gaming-Industrie, um die richtigen Schlüsse für die eigene Herausforderung zu ziehen.

Was also macht die Gaming-Industrie anders, um Veränderungsbereitschaft zu fördern und zu fordern?

Games müssen eines besonders gut können: Spieler:innen onboarden. Schließlich haben Spiele oft nur die eine Chance, im Wettbewerb der Freizeitangebote zu überzeugen. Da zählen insbesondere die ersten Augenblicke, um einen schnellen switch zu einem anderen Angebot zu verhindern. Spielende müssen schnell in die Storyline eintauchen, die Spielsystematik verstehen können und durch eigene Aktivität den Fortschritt beeinflussen, damit sie involviert sind.

Verständnis,Kenntnis und die eigene Verantwortung zur Erreichung (gemeinsamer) Ziele sind es auch, die Veränderungsbereitschaft im Unternehmen wecken können. Ein gezieltes Onboarding verändert also die Perspektive auf Veränderungen.

Wenn wir dann noch darauf schauen, was Spiele an sich ausmacht, Faktoren wie ‚Neugier‘, ‚Abwechslung‘, kontinuierliche (neue) ‚Herausforderungen‘ – ergibt sich, welcher Transfer aus dem Gaming noch zum erfolgreichen Change Management beiträgt.

Deutlich wird: Im Fokus steht bei erfolgreichen Lösungen für ein Gamechanging Thinking nicht das Spiel im eigentlichen Sinne, sondern die einzelnen Teilbereiche, die Games erfolgreich machen. Und genau das fokussieren wir in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Ob es Themen wie Data Governance, Business Development, die Optimierung von Prozessen & Strukturen oder sich verändernde Anforderungen an das Recruiting und die Zusammenarbeit sind – die Herausforderungen sind vielfältig wie die Lösungsoptionen und sollten immer auf die jeweilige Kundensituation zugeschnitten sein. Darum ist es uns bei Fusion Campus wichtig, nicht in vorhandenen Produkten zu denken, sondern in Lösungen.

Wir entwickeln keine Spiele, wir nutzen ergebnisoffen die Erfahrungen aus der Gaming-Industrie für die Lösungen bestehender Herausforderungen.

Wie wir auf diese Weise die Datenqualität bei Amprion, das Recruiting bei TK Elevator oder die Zusammenarbeit zwischen Baustelle und Projektmanagement bei der SMS group verändern? Das erläutern wir gemeinsam mit unseren Kunden beim Handelsblatt Change Kongress – Deutschlands größtem Kongress zu Change Management, Transformation & Organisationsentwicklung. Oder ihr sprecht uns für mehr Informationen einfach an.

 

 

Zu Fusion Campus: Fusion Campus ist eine Innovationsagentur, die versierte Dienstleister aus Deutschland vereint und damit projektbezogen absichert, dass von uns gemeinsam mit Kunden kreierte Lösungsansätze mit den richtigen Partnern umgesetzt und die gesetzten Anforderungen und Ziele im geplanten Budgetrahmen realisieren werden. Dabei übernehmen wir den objektive Part für den Projekterfolg, schließlich wissen wir aus >200 realisierten Projekten, worauf es ankommt. Das entlastet unsere Kunden. Wir sprechen die ‚Sprache‘ von Dienstleistern und haben die Interessen von Auftraggeber:innen von Beginn an im Fokus, produktunabhängig, weil wir keine eigenen Produkte haben.

 

Zum Autor: Arne Gels ist von Beginn an Teil des Fusion Campus und verantwortet die Konzepte & Ideen sowie das Business Development. Mit seiner Erfahrung aus der Restrukturierung von Unternehmen, die er übernommen hat, geht Arne auch beratend Herausforderungen in Unternehmen lösungsorientiert an. Recruiting, Employer Branding, Change Management, Qualitätssicherung, Prozessoptimierung, Personalentwicklung oder auch Motivationförderung sind Themen, die Arne seit über 15 Jahren als Sparringspartner gemeinsam mit den Unternehmen verändert und damit optimiert. Der studierte Rechtswissenschaftler und Werbekaufmann hat 2010 sein erstes Unternehmen übernommen, das im Fokus Marketingspiele erstellt hat und in der Folge in der Konzeption & Entwicklung von Serious Games, Game-Based-Learning und Gamification-Anwendungen weiter spezifiziert. Das Unternehmen hat er 2015 an TÜV Rheinland verkauft und im Anschluss bis 2019 bei TÜV Rheinland die Themen Digitalisierung, Transformation sowie Change sowie die digitale Unit der TÜV Rheinland Akademie und deren Vertriebsteams mitverantwortet. Arne ist zudem Vorstand der RETENCON AG, einem Unternehmen, das als Sparringspartner bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden neue authentische Impulse setzt und die Themen anhand der Unternehmenskultur und der Wertebasis ausrichtet. Mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten baut das Unternehmen zudem HR-Netzwerke auf und aus.