Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen – mit der Software-Plattform von osapiens in eine ESG-konforme Zukunft

Die Schaffung von Nachhaltigkeit mit dem Ziel, Umwelt, Wirtschaft und Soziales neu zu gestalten, ist der Schlüssel für die Zukunft unseres Planeten. Angesichts von Klimawandel, Umweltzerstörung und wachsender sozialer Ungerechtigkeit ist das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen für Unternehmen nicht nur moralisch geboten, sondern in den letzten Jahren durch EU-Verordnungen und nachfolgende nationale Gesetze, auch rechtlich verpflichtend geworden.

Alberto Zamora

Das Mannheimer Softwareunternehmen osapiens hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Unternehmen jeder Größe und Branche ganzheitliche Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) zu entwickeln, die Transparenz, Effizienz und Vertrauen entlang globaler Lieferketten sicherstellen und damit das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen für Unternehmen erst möglich machen.

Bereits 2019 hat die Europäische Kommission mit dem ‚Green Deal‘ einen Maßnahmenfahrplan initiiert, um Nachhaltigkeit im Zusammenspiel ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte in europäischen Unternehmen fest zu verankern und nachhaltige Unternehmensführung durch die Regulierung von Lieferketten und Wertschöpfungsprozessen zum Standard zu machen. In diesem Sinne hat die EU in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von ESG-Regelungen erlassen, die in nationales Recht umgesetzt wurden oder noch werden.

So gilt in Deutschland seit Anfang dieses Jahres das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), ein Gesetz das Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden und einem Standort in Deutschland dazu verpflichtet, sich mit den menschenrechtlichen und umweltrechtlichen Risiken in ihren Lieferketten auseinanderzusetzen und diese zu adressieren. Hierzu hat die regulierende Behörde, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), einen umfangreichen Pflichtenkatalog erstellt, der betroffene Unternehmen zur Sammlung zahlreicher Informationen und Daten, aber auch zu umfangreicher Berichterstattung verpflichtet. Ab 2024 müssen sich dann auch Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dem Pflichtenkatalog des LkSG stellen, so dass der Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen noch einmal deutlich erweitert wird.

Weitere EU-Direktiven werden folgen

Darüber hinaus wird die EU mit der sogenannten Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), die noch in 2023 verabschiedet werden soll, die nationalen Rahmenbedingungen für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen in den EU-Mitgliedstaaten vereinheitlichen und dabei nochmals deutlich ausweiten. Bis spätestens Ende 2025 muss die neue EU-Richtlinie dann in nationales Recht umgesetzt und das deutsche LkSG dementsprechend angepasst werden.

Hinzu kommt die bereits im Januar 2023 verabschiedete Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD), die in Deutschland bis Anfang Juli 2024 in nationales Recht umgesetzt werden muss und die bestehenden Regelungen zur nichtfinanziellen Berichterstattung erheblich erweitern wird – allein in Deutschland sind davon rund 15.000 Unternehmen betroffen.

Doch damit nicht genug: Weitere ESG-Regelungen werden folgen: So greift Mitte 2024 auch in Deutschland die neue EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten, die EU-Deforestation Regulation (EUDR), die Unternehmen, die mit Rindern, Kakao, Kaffee, Kautschuk, Soja und Holz sowie daraus hergestellten Produkten handeln, zu einer umfassenden Überprüfung ihrer Lieferkette verpflichtet. Die EUDR soll sicherstellen, dass Rohstoffe, die ab dem 1. Januar 202 in der Produktion verwendet werden, nicht durch Entwaldung, Waldschädigung oder Verstöße gegen lokale Umwelt- und Sozialgesetze gewonnen wurden.

Digitalisierung und Automatisierung zeigen Lösungswege  

Auch wenn die Regelungen und Gesetze nicht jedes Unternehmen in Deutschland unmittelbar betreffen, müssen sich Konzerne und KMU mittel- bis langfristig mit den Anforderungen auseinandersetzen – kein leichtes Unterfangen, das Unternehmen vor große Herausforderungen stellt und eine große Frage aufwirft: Wie können die Pflichten aus diesen Gesetzen schnell, ressourcenschonend, einfach und vor allem rechtskonform erfüllt werden?

Die Lösung liegt auch hier in der Digitalisierung und Automatisierung der entsprechenden Prozesse. Um Menschenrechte und Umweltschutz entlang ihrer Lieferketten zu wahren und weltweit nachhaltig und rechtskonform zu handeln, sollten sich Unternehmen für den Einsatz neuester Technologien und Software entscheiden. Mit diesen neuen Technologien arbeitet die Software von osapiens.

Mit Hilfe des ‚osapiens HUB‘, einer auf künstlicher Intelligenz und anderen innovativen Technologien basierenden Cloud-Technologie-Plattform, werden die zur Erfüllung der neuen ESG-Gesetze notwendigen Daten und Informationen entlang der Lieferkette gesammelt, ausgewertet und aufbereitet. Basierend auf langjähriger Erfahrung mit Track & Trace-Lösungen entlang der Lieferkette bietet der osapiens HUB verschiedene Softwarelösungen an, die die vom Gesetzgeber geforderten Pflichtenkataloge der neuen Richtlinien und Gesetze digital und automatisiert abbilden. So besteht beispielsweise der ‚osapiens HUB for LkSG‘, die osapiens Software zur digitalen Umsetzung des Lieferkettengesetzes, aus mehreren Kernmodulen, die sich vollständig an den Vorgaben des BAFA orientieren. Dazu gehört zunächst die vollständige Automatisierung des Risikomanagements bzw. der regelmäßig jährlich durchzuführenden Risikoanalyse, aber auch die Einleitung von Präventions- und Abhilfemaßnahmen, wenn im Rahmen der Risikoanalyse relevante Risiken identifiziert wurden. Auch für die Einführung von LkSG-Beschwerdeverfahren nach dem Hinweisgeberschutzgesetz und weiteren Anforderungen des BAFA bietet die Software eine digitale Umsetzung.

Das ehrgeizige Ziel des jungen Unternehmens ist es, Softwarelösungen für alle kommenden Regulierungen und Gesetze auf nationaler und internationaler Ebene auf einer Plattform zu vereinen und damit Unternehmen in die Lage zu versetzen, diese Gesetze umfänglich zu meistern und nicht als Herausforderung und Hindernis, sondern als Chance für das eigene Wachstum zu begreifen.