Grüne Gase: Der Schlüssel zur Klimaneutralität

Die Energiewende ist in vollem Gange, und grüne Gase spielen dabei eine zentrale Rolle. Für ENGIE gehören grünen Elektronen und grüne Moleküle zusammen, um die Transformation des Energiesystems zu schaffen. Wir setzt uns intensiv für die Förderung und Nutzung von Wasserstoff und Biomethan ein. Mit einem umfassenden Portfolio an grünen Gasen bieten wir Lösungen, die unterschiedliche CO2-Vermeidungskosten abdecken und somit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität leisten.

Erdgas mit minimalen Upstream Emissionen

Um die CO2-Bilanz zu verbessern, bietet ENGIE Erdgas mit geringen Scope-3-Emissionen aus der Nordsee an, welche durch Blockchain basiertes Tracking zertifiziert ist. Dieses Erdgas unterstützt Kunden auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und trägt zur Reduzierung der gesamten CO2-Emissionen bei.

Biomethan

Die ENGIE-Gruppe verfügt über große eigene Kapazitäten zur Produktion von Biomethan und vermarktet europaweit Volumen von Dritten. Wir sind als Händler von nachhaltigem Biomethan nach ISCC EU zertifiziert und machen die Herkunft von Biomethan für unsere Kund:innen transparent. Sie haben die Wahl zwischen gehandelten Zertifikaten für Biomethan und dem physischen Nachweis über die gesamte Lieferkette.

CO2-Management und CCS

Ein wesentlicher Bestandteil des Portfolios ist das CO2-Management für Carbon Capture and Storage (CCS). ENGIE übernimmt die gesamte Kette vom Transport bis zur Sequestrierung von CO2-Emissionen aus industriellen Prozessen. Diese Technologie ermöglicht es, CO2-Emissionen effektiv zu reduzieren und somit die Umweltbelastung zu minimieren.

Wasserstoff und seine Derivate

Seit 2017 treibt ENGIE die Entwicklung von Wasserstoffprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette voran. Grüner Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, ist ein wesentliches Element der Energiewende. Er reduziert CO2-Emissionen in Industrieprozessen, dient als langfristiger Stromspeicher und gleicht die Volatilität von erneuerbarem Strom aus. ENGIE hat ehrgeizige Ziele für die Zukunft des grünen Wasserstoffs:

  • 4 GW an Elektrolysekapazität bis 2035
  • 700 km H2-Pipeline bis 2030
  • 1 TWh an H2-Speicherkapazitäten bis 2030

Zusätzlich entwickelt ENGIE auch blaue Wasserstoffprojekte und deren Derivate wie grünes Ammoniak und synthetisches Methan.

Zusammenarbeit und Innovation

ENGIE ist entschlossen, den Wasserstoffmarkt aktiv zu gestalten und setzt dabei auf umfassende Risikominderungsmaßnahmen, um technologische und kommerzielle Risiken zu bewältigen. Neben eigenen Projekten arbeitet ENGIE auch mit externen Entwicklern zusammen, um ein vielfältiges Portfolio an Wasserstoff- und H2-Derivaten aufzubauen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, die Flexibilität und Effizienz der Wasserstoffproduktion und -verteilung zu maximieren und gleichzeitig die Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Dies umfasst Midstream-Lösungen sowie Tolling-Modelle, bei denen ENGIE die Kapazitäten langfristig bucht und das Strommanagement übernimmt. Durch diese Zusammenarbeit können wir die Flexibilität und Effizienz der Wasserstoffproduktion und -verteilung maximieren und gleichzeitig die Dekarbonisierungsziele zu erreichen.

Fazit

ENGIEs umfassender Ansatz zur Förderung von grünem Wasserstoff und anderen grünen Gasen ist ein entscheidender Schritt zur Erreichung der Klimaneutralität. Durch die Kombination von eigenen Projekten und Partnerschaften mit externen Entwicklern schafft ENGIE eine robuste Infrastruktur, die die Energiewende unterstützt und die Dekarbonisierung vorantreibt. Mit diesen Maßnahmen ist ENGIE gut positioniert, um die globalen Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.