Energiewende im Immobiliensektor: Wie node.energy die nachhaltige und kosteneffiziente Stromversorgung von Gewerbeimmobilien unterstützt

Die Energiewende stellt die Gewerbeimmobilienwirtschaft vor neue Herausforderungen, eröffnet jedoch auch Chancen. Der Einsatz von Photovoltaikanlagen in Kombination mit Onsite- bzw. Offsite-PPAs bietet eine effektive Möglichkeit zur Optimierung der Energieversorgung von Gewerbeimmobilien. Michael Blichmann, Geschäftsführer der node.energy GmbH, erklärt: „Immobilienunternehmen können durch den gezielten Einsatz dieser Modelle ihre Renditen steigern und ihre Stromkosten senken. Gleichzeitig tragen sie zur Erreichung der Klimaziele bei, indem sie kostengünstige, 100 % erneuerbare Energie aus deutschen PV- bzw. Wind-Anlagen nutzen.“ Auf der Handelsblatt-Tagung „Energizing Real Estate“ vom 12.-13. September in Berlin wird Blichmann diese Ansätze in seinem Vortrag „Mieterstrom und Green PPA – kostensparende und nachhaltige Stromversorgung von Gewerbeimmobilien“ ausführlich vorstellen.

Gesetzeslage: Bessere Rahmenbedingungen für Gewerbeimmobilien

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von PV-Anlagen in Gewerbeimmobilien haben sich in den letzten Jahren verbessert. Die Abschaffung der EEG-Umlage für Onsite-PPAs und das im Mai 2024 eingeführte Solarpaket 1 setzen klare Anreize für den Ausbau von PV-Anlagen. Besonders relevant sind die EEG-Vergütung für Anlagen zwischen 40 kW und 750 kW sowie der Mieterstromzuschlag, der nun auch für Nicht-Wohngebäude gilt. Zudem wurde die Einspeisevergütung um 1,5 Cent pro Kilowattstunde erhöht, wobei die endgültige Genehmigung durch die EU-Kommission noch aussteht.

Blichmann erläutert: „Die angekündigten Erleichterungen für Investitionen in PV-Dachanlagen auf Gewerbeimmobilien können den Markt weiter ankurbeln. So liegt ein Gesetzesvorschlag vor, der die sogenannte “Gewerbesteuerinfizierung” verhindert. Dies kann dazu führen, dass verstärkt PV-Anlagen installiert werden, da viele deutsche Dachflächen, genauer um die 90 %, derzeit ungenutzt sind. Auch der ZIA beispielsweise begrüßt den Entwurf.“

Ein weiterer Fortschritt ist die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung, die es ermöglicht, PV-Strom an mehrere Mieter zu liefern, ohne deren gesamten Strombedarf decken zu müssen. „Für große Gewerbeimmobilien ist dies vorteilhaft, da es die Umsetzung von Mieterstrommodellen erleichtert.“, so Blichmann.

Strategische Entscheidungen: Teil- oder Vollversorgung

Je nach Immobilienobjekt und individuellen Gegebenheiten stellt sich die Frage, ob eine Teil- oder Vollversorgung angestrebt werden sollte. Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, die projektabhängig strategisch beurteilt werden müssen.

Blichmann erklärt: „Die Vollversorgung, bei der alle Mieter einer Immobilie über jeweils einen Stromvertrag mit PV-Strom versorgt werden, kann zu attraktiveren Strompreisen führen und damit die Mietnebenkosten senken. Besonders bei großen Gewerbeimmobilien erhöht dieses Modell die Attraktivität. Insbesondere weil ergänzend auch die Stromlieferung direkt von Windanlagen integriert werden kann. Zudem kann der Betreiber durch den Verkauf von Reststrom zusätzliche Einnahmen erzielen. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Teilversorgung auf die Lieferung des erzeugten PV-Stroms, während der Reststrombedarf der Mieter über separate Verträge abgedeckt wird. Diese Lösung reduziert den administrativen Aufwand, insbesondere für kleinere Gewerbeimmobilien.“

Mit der eigens entwickelten Softwareplattform opti.node und energiewirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen unterstützt node.energy Immobilienunternehmen, die optimale Strategie für den Einsatz von PV-Dachanlagen zu entwickeln sowie die Projekte erfolgreich umzusetzen. Dabei stehen das entsprechende Projektmanagement, die kaufmännische Betriebsführung und Renditemaximierung im Mittelpunkt. Durch detaillierte Marktanalysen werden projekt- und kundenspezifische PPA-Lieferpreise ermittelt, die für beide Seiten vorteilhaft sind. „Mit opti.node legen wir den Grundstein für wirtschaftlich erfolgreiche PV-Projekte. Unsere fundierte Wirtschaftlichkeitskalkulation ist der erste Schritt, unterstützt durch die kontinuierliche Projektbegleitung unserer Energieexperten. Von der Simulation bis hin zur automatisierten Rechnungsstellung an den Mieter profitieren unsere Kunden von praxisvalidierten Energiedaten und umfassendem Fachwissen.“, so Blichmann.

Zusätzlich zur Automatisierung energiewirtschaftlicher Prozesse bietet die node.energy-Software integrierte Schnittstellen, zum Beispiel zu Untermess- aber auch eigenen ERP-Systemen, die eine transparente Abrechnung und effiziente Verwaltung aller Verträge ermöglichen. Zertifizierte Herkunftsnachweise für Vor-Ort-Lieferungen runden das Angebot ab und maximieren die für das ESG-Reporting erforderliche Transparenz. Ein weiterer wesentlicher Aspekt des Angebots von node.energy ist die in zahlreichen bereits umgesetzten Projekten erworbene Expertise bei der Reststromlieferung.

Fazit: Onsite- und Offsite-PPAs bergen große Zukunftspotenziale für Gewerbeimmobilien

Die Energiewende im Gewerbeimmobiliensektor bietet erhebliches Wirtschaftspotenzial für die Marktteilnehmer. Der Einsatz von PV-Anlagen in Kombination mit Onsite- und Offsite-PPAs kann nachhaltige Geschäftsmodelle und kosteneffiziente Energielösungen schaffen, Betriebskosten senken und die Attraktivität von Immobilien erhöhen. „Diese Lösungen sind disruptiv für den deutschen Energiemarkt und beenden die Monopolstellung konventioneller Energieversorger. Mit unseren Onsite- und Offsite-PPAs bieten wir unabhängige, innovative Beschaffungsstrategien aus einer Hand, die nicht nur attraktive Renditen für Betreiber schaffen und so dem negativen deutschen Wirtschaftswachstum von aktuell -0,1 % entgegenwirken, das laut jüngsten Statistiken sehr stark durch die Energiekrise beeinflusst wird, sondern auch die Energiekosten für Verbraucher senken.“, resümiert Blichmann.

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