Die traditionelle Segmentierung im Retail-Banking nach Alter und Vermögen greift nicht mehr. Das zeigt unsere neue Studie „Zwischen Sparbuch und Kryptoinvestments“, für die wir 1.000 Sparerinnen und Sparer in Deutschland befragt haben.
Was die Zahlen verraten
Die Ergebnisse sind eindeutig – und manchmal überraschend:
- Nur rund die Hälfte der Befragten kann einfache Wissensfragen zu Inflation, Diversifikation und Zinseszins korrekt beantworten – obwohl der Zugang zu Kapitalmärkten so niedrigschwellig wie nie ist.
- Mehr als 85% der unter 40-Jährigen wollen privat für ihre Altersvorsorge vorsorgen – und sind damit bewusster als ältere Generationen.
- 8 von 10 Befragten treffen Anlageentscheidungen ungern allein – der Bedarf nach Orientierung und Beratung ist hoch.
- 43% der Frauen nutzen aktuell keinen Anlageanbieter – eine strukturelle Lücke mit langfristigen Folgen für die Vermögensverteilung.

Acht Anlegertypen – ein neues Bild des Retail-Kunden
Auf Basis der Umfragedaten haben wir acht klar unterscheidbare Kundencluster identifiziert – vom sicherheitsorientierten Anleger über den digitalen Vermögensaufbauer bis hin zum
konsum- und renditeorientierten Kryptoaffinen. Was sie eint: Die klassische Segmentierung nach Alter und Vermögen reicht nicht mehr aus, um ihre Bedürfnisse zu verstehen.
Entscheidend sind stattdessen Faktoren wie Finanzwissen, digitale Affinität, Risiko- und Betreuungspräferenzen – und die daraus abgeleiteten Beratungsmodelle, die von vollständig digital bis hin zu hybrid und persönlich reichen müssen.
Was das für Banken bedeutet
Der eigentliche Mehrwert entsteht dort, wo Finanzinstitute Orientierung bieten, bevor Produkte verkauft werden: beim Aufbau einer Notfallreserve, bei der Förderung von Spardisziplin und bei Zielgesprächen, die konkrete Lebenssituationen in den Mittelpunkt stellen. Durch KI und digitale Tools besteht erstmals die Möglichkeit, genau das massentauglich zu machen.
Jetzt die vollständige Studie herunterladen und erfahren, welche Beratungsmodelle der Zukunft wirklich tragen: