Fraud-Verantwortliche stehen vor einem Balanceakt, der schwieriger denn je ist. Betrug und Zahlungsbetrug verändern sich rasant: Scams werden durch GenAI präziser, schneller und schwerer zu erkennen – während Kunden gleichzeitig ein reibungsloses, digitales Nutzungserlebnis erwarten. Wer heute Betrugsmanagement verantwortet, steht damit vor einem doppelten Druck: Verluste und regulatorische Risiken begrenzen, ohne Kundenbeziehungen durch überstrenge Kontrollen zu beschädigen.
In diesem Handelsblatt-Webinar erfahren Sie, wie ein moderner, vernetzter Plattformansatz Betrug früher stoppt und gleichzeitig False Positives sowie unnötige Reibungsverluste reduziert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Banken ihr Betrugsmanagement so modernisieren können, dass es strategisch zum Geschäftswachstum beitragt – statt primär als Kostenstelle zu wirken.
Für wen dieses Webinar besonders relevant ist
Dieses Webinar richtet sich an Entscheidungsträger in Banken und Finanzdienstleistern, die für Betrugsbekämpfung, Risiko und Kundenerlebnis Verantwortung tragen – und vor der Frage stehen, wie sie ihr bestehendes Setup angesichts GenAI-gestutzter Scams und schnellerer Zahlungen weiterentwickeln.
- C-Level und Senior Management mit Verantwortung für Risiko, Betrugsmanagement oder Kundenerlebnis
- Leiterinnen und Leiter von Bereichen wie Fraud Management, Finanzkriminalität, Karten & Zahlungsverkehr, Digitalbanking oder Operations
- Verantwortliche für Analytics und Entscheidungsfindung, die daten- und KI-basierte Betrugsurteile skalieren wollen
Besonders relevant ist das Webinar für Führungskräfte aus Retail-Banking, Direkt- und Digitalbanken, Kartenherausgebern, Verbraucherfinanzierung sowie Zahlungsverkehrs- und Finanzdienstleistungsunternehmen – insbesondere mit Verantwortung für Betrugs- und Scam-Praevention, Finanzkriminalität, Risikomanagement, Karten- und Zahlungsverkehr, Operations, Digitalbanking und Kundenerlebnis, Compliance sowie Analytics und Entscheidungsfindung.
Learning Points: Was Sie im Webinar lernen
- Warum Betrug durch Scams, Zahlungsbetrug und Kartenbetrug heute eine unternehmensweite, kundenzentrierte Antwort erfordert und welche Grenzen klassische Insellosungen haben
- Wie Betrugsexperten die richtigen KI-Typen, Kundenkontext und Orchestrierung kombinieren können, um schnellere und präzisere Betrugsurteile in Echtzeit zu treffen
- Wie sich False Positives und unnötige Reibungsverluste reduzieren lassen, ohne den Schutz zu schwachen und welche Kennzahlen sich dafür eignen
- Welche praktischen Lehren sich aus aktuellen Kundentransformationen ableiten lassen
Sie erhalten damit sowohl eine strategische Einordnung der aktuellen Betrugslandschaft als auch konkrete Hinweise, wie ein Plattformansatz in bestehende Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten integriert werden kann.
Moderation: Simone Nissen, Senior Product Manager Learning, Handelsblatt
Freuen Sie sich auf folgende Experten



Partner
FICO
FICO (NYSE: FICO) treibt Entscheidungen voran, die Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt zum Erfolg verhelfen. Das 1956 gegründete Unternehmen ist ein Pionier in der Anwendung von prädiktiver Analytik und Datenwissenschaft zur Verbesserung operativer Entscheidungen. FICO hält mehr als 200 US-amerikanische und internationale Patente auf Technologien, die die Rentabilität, Kundenzufriedenheit und das Wachstum von Unternehmen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Fertigung, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Einzelhandel und vielen anderen Branchen steigern. Unternehmen in mehr als 120 Ländern vertrauen auf die bewährten Lösungen von FICO und schützen damit unter anderem 2,6 Milliarden Zahlungskarten vor Betrug, verhelfen Menschen zu Krediten und stellen sicher, dass Millionen von Flugzeugen und Mietwagen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung stehen.
Webinar im Rahmen der Veranstaltung:
Inhaltlicher Hintergrund
GenAI-gestützte Scams: Warum klassische Betrugslogik an Grenzen stößt
Die Bedrohungslage im Betrugsumfeld verändert sich grundlegend. Scams, Zahlungs- und Kartenbetrug nutzen heute Social Engineering, Geschwindigkeit und GenAI, um Kunden noch gezielter anzusprechen und sich plausibel in legitime Interaktionen einzuschleusen. Gleichzeitig beschleunigen sich Zahlungsprozesse – Entscheidungen müssen in Sekundenbruchteilen getroffen werden, während regulatorische Erwartungen an Kontrolle und Nachvollziehbarkeit steigen.
Eine aktuelle globale Verbraucherumfrage von FICO zeigt zudem: Für rund 60 Prozent der Kunden gehört ein guter Betrugsschutz zu den wichtigsten Prioritäten. Aber gleichzeitig erwarten sie ein einfaches, friktionsarmes Nutzungserlebnis. Beides zusammen erhöht den Druck auf bestehende Betrugs- und Risikokontrollen deutlich.
Viele Banken reagieren darauf mit zusätzlichen Regeln, Checks und Eskalationspfaden. Das erhöht zwar punktuell die Sicherheit, führt aber häufig zu mehr False Positives. Ein System stuft also eine Transaktion oder einen Kunden als verdächtig ein, obwohl sie in Wahrheit legitim ist. Das führt zu höheren Kosten und einem spürbaren Reibungsverlust im Kundenerlebnis. Die Folge: ein wachsender Zielkonflikt zwischen Schutz, Effizienz und Kundenzufriedenheit.
Vom Insellösungs-Setup zum vernetzten Plattformansatz
Ein zentrales Problem in vielen Instituten sind historisch gewachsene Insellösungen: unterschiedliche Betrugsregeln pro Kanal, fragmentierte Datenbestände und manuelle Übergaben zwischen Teams. Dadurch bleibt wertvoller Kontext ungenutzt – etwa Verhaltensmuster über Kanäle hinweg oder Signale aus früheren Interaktionen – und Entscheidungen werden schwer skalierbar.
Ein moderner Plattformansatz vernetzt Daten, KI-Modelle, Geschäftsregeln und Orchestrierung in einer gemeinsamen Architektur. So lassen sich Risikoentscheide in Echtzeit treffen, Kontexte konsistent nutzen und Eingriffe gezielter steuern: von der stillen Überwachung bis zur aktiven Kundeninteraktion.
Geschäftsnutzen sichtbar machen: Von Kostenstelle zu Wertbeitrag
Für viele Unternehmen ist Betrugsmanagement vor allem ein Kostenblock – personell, technologisch und in der Interaktion mit Kunden. Ein vernetzter Plattformansatz eröffnet die Möglichkeit, Betrugsbekämpfung als aktiven Wertbeitrag zu verstehen: durch geringere Verluste, weniger manuelle Klärungen, schnellere Reaktionszeiten und ein Kundenerlebnis, das Vertrauen stärkt statt misstrauisch zu machen.
Entscheidend ist, diesen Mehrwert klar zu quantifizieren und intern zu vermitteln. In einem Umfeld, in dem Betrüger bereits mit Maschinengeschwindigkeit agieren und sowohl Regulatoren als auch Kunden die Messlatte stetig höher legen, bedeutet Stillstand faktisch Rückschritt.
Das Webinar zeigt, an welchen Stellen Banken heute den größten Hebel sehen – und welche Schritte notwendig sind, um von punktuellen Maßnahmen zu einer konsistenten, zukunftsfähigen Betrugsstrategie zu kommen.
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