KI-Potenzial voll ausschöpfen – aber wie?

Die strategische Nutzung von Ressourcen gewinnt zunehmend an Bedeutung. KI ist dabei ein wesentlicher Faktor für Unternehmen, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Sie erledigt Analysen, hilft Prozesse zu automatisieren und Abläufe zu beschleunigen. So setzen der McKinsey-Studie „The State of AI 2025“ zufolge auch bereits mehr als drei von vier Unternehmen KI in mindestens einer Abteilung ein. Dennoch bleibt die erfolgreiche Skalierung ein Problem. Hier setzt die SAP an und unterstützt Unternehmen dabei, dass KI im Unternehmensalltag ankommt.

Von isolierten KI-Initiativen zur intelligenten Ende-zu-Ende-Prozesskette

In vielen Unternehmen existieren KI-Pilotprojekte, die vom operativen Geschäft isoliert bleiben. Es fehlt die Verbindung von KI mit den Kerndaten und Abläufen – sei es in der Lieferkette, im Finanzwesen, im Einkauf oder im Kundenservice. Mit Strategien und Technologien, die darauf abzielen, die Effizienz, Genauigkeit und Automatisierung von Geschäftsabläufen zu verbessern, bringt die SAP KI in die Unternehmensprozesse.

Die eingebetteten KI-Lösungen sind direkt in die SAP-Anwendungen integriert und bieten somit nahtlose Unterstützung. Der Vorteil für Unternehmen: Überlegungen, wie sich KI am sinnvollsten in die Geschäftsprozesse einbinden lässt, erübrigen sich. Stattdessen können Anwenderfirmen auf das Fachwissen und die Erfahrung von SAP zurückgreifen und von eingebetteter KI in allen Geschäftslösungen profitieren. Gleichzeitig steht ihnen ein umfassender Werkzeugkasten zur Verfügung, um maßgeschneiderte KI-Lösungen zu erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind.

Chatbots warten auf Befehle – Agenten liefern Ergebnisse.

Timo Deiner & Martin GutherSAP Deutschland

KI-Agenten: Der Quantensprung bei der Steigerung der Arbeitsproduktivität

Ein Game Changer im Unternehmensalltag ist Joule, der KI-Copilot der SAP. Joule ist über das SAP Cloud-Lösungsportfolio hinweg verfügbar und nutzt generative KI, um Nutzeranfragen in natürlicher Sprache zu beantworten. Von automatisch zusammengefassten Berichten bis zur Beantwortung von Kundenanfragen – KI wird dort aktiv, wo Mitarbeitende Zeit sparen und bessere Entscheidungen treffen können.

Joule-Agenten erweitern die Möglichkeiten von KI im Unternehmen. Joule kann Teams von Agenten (einschließlich kundenspezifischer KI-Agenten) aus mehreren Geschäftsbereichen adaptiv zusammenstellen und koordinieren, um komplexe Prozesse durchgängig auszuführen. Wenn ein Agent für Fallklassifizierung beispielsweise erkennt, dass es bei einer Kundenrechnung ein Problem gibt, kann er diesen Fall an einen Inkasso-Agenten weitergeben. So wird ein Workflow gestartet, bei dem mehrere Agenten zusammenarbeiten, um eine Lösung für den Fall zu finden.

Das automatische Abarbeiten ganzer Workflows ist der große Vorteil gegenüber dem bisherigen Frage-Antwort-Spiel. Durch den Human-in-the-Loop-Ansatz bleibt die Entscheidung jedoch stets beim Anwender. Die Joule-Agenten sind darauf ausgelegt, den Nutzenden über ihr Vorgehen im Bilde zu halten: Sie interagieren mit ihm und machen ausgeführte Schritte, verwendete Quellen, Werkzeuge und Aktionen transparent und überprüfbar. Außerdem bieten sie dem Nutzenden verschiedene Optionen für die Entscheidungsfindung. Beispielsweise bearbeitet ein Agent eine Kundenanfrage und erarbeitet mithilfe anderer Agenten zwei Lösungsvorschläge. Der Mensch trifft dann die finale Entscheidung.

Vertrauen und Verantwortung in der KI-Nutzung

In diesem Zusammenhang verfolgt die SAP den klaren Ansatz einer verantwortungsvollen, ethischen KI: Algorithmen in SAP-Anwendungen sind transparent, nachvollziehbar und regelbasiert abgesichert. Unternehmen können nachvollziehen, wie KI-gestützte Entscheidungen zustande kommen – ein entscheidender Faktor für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie dem Finanz- oder Personalwesen.

sap.de/kuenstliche-intelligenz

SAP

Das aktuelle Handelsblatt Journal
Dieser Artikel ist im aktuellen Handelsblatt Journal
„Zukunft IT & KI“ erschienen. Das vollständige Journal können Sie sich hier kostenlos herunterladen:
Zum Journal