Trockene Flüsse, ein wachsendes Wasserdefizit, neue Abgaben und verschärfte Regeln: Das Thema Wasser verlagert sich von der Umwelt- in die Wirtschaftspolitik. Für die Industrie ist Wasser längst mehr als ein Betriebsmittel für Kühlung und Reinigung. Es entscheidet über Produktionsmengen, Anlagenstandorte und Lieferfähigkeit. Auch für Energieversorger und Investoren wird die Verfügbarkeit von Wasser zum Standortfaktor, der Investitionsentscheidungen bestimmt. Der Dürresommer 2026 hat gezeigt, wie schnell aus einem abstrakten Risiko konkrete Einschränkungen werden: Wenn Kühlwasser fehlt oder Schiffe nicht mehr fahren können, geraten Produktionen ins Stocken.
Gleichzeitig verändert sich der Rahmen: die EU hat mit ihrer Wasserresilienzstrategie einen klaren Kurs vorgegeben, die Nationale Wasserstrategie nimmt Investitionen in Speicher, Kläranlagen und Wasserqualität in den Blick, und die Frage nach einer fairen Verteilung wird lauter. Wer Wasser künftig bezahlt, wer bei Knappheit Vorrang hat und welche Rolle Großverbraucher wie Industriebetriebe, Chemiestandorte und Rechenzentren spielen, sind keine Randfragen mehr, sondern Bestandteil jeder unternehmerischen Planung.
Bei der Handelsblatt Konferenz „Wirtschaftsfaktor Wasser 2027“ bringen wir die wichtigsten Akteure aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Finanzwelt zusammen, um konkrete Antworten auf diese Fragen zu diskutieren:
- Wie sichern Industriestandorte ihre Wasserversorgung, auch dort, wo Wasser knapp wird?
- Welche Kreislaufkonzepte und Verfahren in Produktion und Prozessen rechnen sich bereits heute, und wo hakt es noch?
- Wie lassen sich Investitionen in Infrastruktur und Wasserqualität finanzieren, und wer trägt die Kosten?
- Welche Kooperationen zwischen Industrie und Kommunen funktionieren, und welche Rahmenbedingungen fehlen?
- Wie bewerten Investoren und Finanzmarkt Wasserrisiken, etwa bei Finanzierungen und Unternehmensbewertungen?
Impressionen 2026






Wasser ist für die Chemie- und Pharmaindustrie unverzichtbar: Ob als Bestandteil von Arzneimitteln oder als Kühl-, Löse- oder sonstiges Hilfsmittel im Produktionsprozess – ohne Wasser geht es nicht!

Der Klimawandel geht mit erhöhten physischen Wasserrisiken einher.
Dies führt zu Verteilungskonflikten um die knapper werdende Ressource Wasser, die höhere Aufwendungen zur Versorgungssicherheit an Produktionsstandorten nach sich ziehen.

Wasser ist längst ein kritischer Produktionsfaktor und strategisches Thema für Unternehmen.

Der Klimawandel geht mit erhöhten physischen Wasserrisiken einher.
Dies führt zu Verteilungskonflikten um die knapper werdende Ressource Wasser, die höhere Aufwendungen zur Versorgungssicherheit an Produktionsstandorten nach sich ziehen.

Initiativ Partner
Wirtschaftsfaktor Wasser
Wasser wird zum Wettbewerbsfaktor. Ob Industrieproduktion, Rechenzentren, Halbleiterfertigung oder Pharma: Eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung entscheidet zunehmend über Investitionen, Innovationen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Wenn Sie regelmäßig per E-Mail über unsere Veranstaltungen informiert werden möchten, bestellen Sie hier den für Sie passenden Themen-Newsletter.